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Anne-Marit Strandborg

Meine Lieblingsbuchhandlung

Buchhandlung am Wall
Meine Buchhandlung am Wall

Als ich am 1. Advent 2001 nach Ostfriesland übersiedelte, war mit mein erster Weg nach Aurich - Buchläden suchen. An die Buchhandlung Kortmann kann ich mich gar nicht mehr so genau erinnern, ich glaube, die hatte mehr Kunstbücher über Maler usw. Im Jahr 2006 musste sie Insolvenz anmelden. Als Grund wurde die wirtschaftliche Lage und das Internet angegeben.

Kurz danach schloss noch die Buchhandlung Schulenberg oder Schulenburg, die ein richtig tolles Biografienregal hatte. Dort gab es auch keinen anderen Schnickschnack zu kaufen, einfach nur richtig tolle Bücher.

Dann kam Thalia nach Aurich, die ich immer irgendwie gemieden habe. Da sie nicht ganz in der Innenstadt waren, fiel mir das gar nicht so auf. Doch vor Kurzem sind sie direkt in die Fußgängerzone gezogen und ich mag trotzdem nicht so recht rein dort. Angeschaut habe ich es mir und vom Angebot sind sie ganz gut aufgestellt. Es gibt sogar von einigen Serien noch ältere Teile. Das hatte ich bisher nur im richtig großen Buchladen in Oldenburg erlebt.

Diogenes-Aktion
Diogenes-Aktion

Eine Kette namens Lesezeichen gibt es auch noch. Die gibt es, glaube ich, nur hier im Norden. Bei der war ich so gute Kundin, dass ich nach ihrem Umbau sogar zur Neueröffnung eingeladen wurde. Was damals wiederum meinen Chef gewundert hatte, den ich dort getroffen habe.

Am liebsten aber bin ich in meiner Buchhandlung am Wall. Die Frauen dort kennen mich nun schon, seit ich hier lebe. Es kann also gut vorkommen, dass ich, wenn ich den Laden betrete, angesprochen werde: Ah, Frau Strandborg, wir haben wieder was Neues vom Elisabeth Sandmann Verlag. Dort habe ich auch schon ganz tolle Gespräche geführt über das Lesen, über Bücher, die Liebe zu beidem. Und da ich diesen Buchladen meistens auf dem Weg zur Arbeit besuche, gehe ich dann nach so einem Besuch ganz beschwingt ins Büro.

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