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tigerinflow

Von einem Buch zum nächsten

Da ich in der DDR religionsfrei aufgewachsen bin, nähere ich mich auch dem Thema Religion immer öfter. Einmal nervt es mich, das immer Jesus auftaucht in jeder Unterhaltung, was ich für die perfekte Gehirnwäsche halte, wie im Osten Lenin.

So kam ich ein Religionsbuch, dass ein Überblick über alle großen Religionen verschafft hat. Ich war erstmal baff, den auch meine Richtung war ja auch dabei, der Taoismus. Da ich schon einiges kenne, seit ich das erste Mal ein Gesundheitsbuch lesen wollte von Mantak Chia und so Einblick bekam, in das bis dahin unbekannte Meridan-System des TCM. Dazu suche ich nach Gründen, weshalb ich den Übergang von Schule, Ausbildung in das Arbeitsleben, selbst mit 45 Jahren gepackt habe.

Es ist dieses Sein und Haben. Bis dahin auch etwas, von was ich noch nichts gehört habe. Dazu sollte ich sagen, oft arbeite ich mit Drogenabhängigen, Schulabbrechern, Ehegeschädigten und frustrierten Menschen. Mit denen zu unterhalten bringt oft nicht sehr viel. Nur wusste ich bisher nicht, wie aus dieser Ecke wieder rauskomme.

In dem Buch wurde erwähnt, das es daran liegt, das ich haben kann und mir aneignen, es nicht schwer. Einfach eine Ausbildung machen, es auswendig lernen und dann gibt es das Zeugnis. Ich dachte mir nur, ist nicht so schwer. Muss ja nur kopieren, was der Ausbilder von mir will. Aber, jetzt das große aber, wenn das Sein nicht stimmt, dann ist Erfolg unmöglich. O.k. erzähl mir mehr. Ein Koch der seine Gerichte nicht fühlt, der wird keine Speise abschmecken können. Ja klingt Logisch. Ein Fahrer, der viel denkt, wird dann auch nicht glücklich sein können und sogar sehr unaufmerksam sein und ein Logistiker fehlt es an Geschwindigkeit... Interessant. Nur kam ein weiteres Beispiel. Ich kann in ein BMW einsteigen, aber ich bin nicht der BMW! So langsam wird klar, das ich diesen Teil vom Tao noch nicht kannte. Das Komplette Tao the King habe ich noch nicht geschafft. Somit stehe ich vor ein Gesellschaftlichen und Staatlichen Problem. Auf der Arbeitsagentur geht nur darum, das eine Ausbildung habe und dann soll ich da bleiben. Firmen wollen, das jeden Tag beschäftigt war, aber nie Zeit zum nachdenken hatte. Nur das ist ein Trugschluss. Nun erklärt sich, weshalb 70 Prozent keinen Bock auf ihren Job haben. Den das Sein fehlt ja. So kann ich sehr wenig mit Zahlen anfangen, deswegen vergleiche ich Zahlen. Der Kollege hasst den Computer und deswegen arbeitet er mit ihm. Mir fällt die Arbeit daran sehr leicht, das Privat Linux nutze, aber in Firmen wird mir das nicht zugetraut. Kenne zwar auch Kanban, Scrum usw. da kein Zeugnis darüber habe, kann ich es nicht, den es fehlt das Haben.

Dieses System scheine ich begriffen zu haben und werde es bei Erich Fromm weiter vertiefen und danach noch ein den Toyota way mir ansehen, damals hatte ich keine Zeit mehr dieses Buch Komplett zu studieren. Von diesem Buch kam ich von Covey und das war eine Ergänzung zu Malik - Führen, Arbeiten, Leisten.

So ungefähr sind es nicht einfach nur Fachbücher, es ist eine Rundreise. Oftmals ist es wie bei Ausflügen, man kommt an Orte zurück, wo man schon einmal war. Dabei kann ich Dinge entdecken, die ich vorher noch nicht wahrgenommen habe. Nur zwei Probleme habe ich dabei. Erstens kennen nicht mal Firmenchefs diese Bücher und zweitens weiß ich noch nicht, wie es beruflich nutzen kann, also kapitalisieren.

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Volker Oppmann
Oct 21, 2:40 PM
Das ist in der Tat eine spannende (Rund-) Reise, die auch meiner Erfahrung entspricht – eines führt zum anderen, Dinge klären und vertiefen sich oder ...