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Was ist Mojo?

Dass Mojo etwas mit Magie zu tun haben muss, haben die meisten von euch sicherlich schon geahnt. Und tatsächlich stammt der Begriff ursprünglich aus der Hoodoo-Kultur, wo er einen Talisman in Form eines Stoffbeutels bezeichnet, der rituell mit Wurzeln, Kräutern, Münzen, Kristallen oder anderen wundertätigen Gegenständen »gefüttert« wird, von denen man sich Glück, Schutz oder einen sonstigen Segenszauber verspricht. Ein Mojo oder »Zauber in der Tasche« wird in der Regel versteckt unter der Kleidung am Körper getragen.

In der Englischen Umgangssprache bezeichnet Mojo aber auch ein besonderes Talent, eine Begabung oder eine unwiderstehliche Anziehungskraft.

Gerade in der Geschichte des Jazz und Blues taucht das Mojo immer wieder auf – am bekanntesten wohl durch den Song I got my mojo working von Muddy Waters.

Wir finden, dass sowohl die Idee eines in der Tasche versteckten Gegenstandes, der Magie in sich trägt, als auch die Idee einer geradezu unwiderstehlichen magischen Anziehungskraft perfekt auf Bücher zutrifft.

Denn wir glauben an das Mojo des Leses. Daran, dass Bücher etwas bewirken. Bücher verändern unser Denken, unser Bewusstsein und die Art und Weise, wie wir uns selbst und die Welt sehen. Sie besitzen einen ihnen innewohnenden Zauber, der sich positiv auf ihre Leser*innen auswirkt. *

Außerdem gibt es diese Bücher, die man – einmal aufgeschlagen – einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Sie ziehen uns dermaßen in ihren Bann, dass wir alles um uns herum vergessen und nicht mehr aufhören können zu lesen, bis wir (nach einer durchlesenen Nacht) die letzte Seite erreicht haben.

Und genau darum geht es auf mojoreads: Um jene Bücher, die dieses gewisse Etwas, diese Magie in sich haben. Oder wie Haruki Murakami sagen würde:

»The key component [in a good novel] is not the quality of the materials – what’s needed is magic. If that magic is present, the most basic daily matters and the plainest language can be turned into a device of surprising sophistication.«

Es braucht nicht mehr als ein wenig schwarzer Farbe auf Papier und etwas Magie, um ganze Welten entstehen zu lassen – um Emotionen und Gedanken, befreit von den Begrenzungen von Zeit und Raum, von einem Kopf in einen anderen zu transportieren.

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Bücher versetzen uns in die Lage, mit Menschen zu kommunizieren, denen wir ansonsten nie begenet wären. So aber können wir an ihrem Wissen und an ihren Erfahrungen teilhaben, ihre Sicht auf die Welt teilen, und sie an die nächste Generation von Leser*innen weitergeben.

Und auch wir selbst stehen als Mittler zwischen Autor*innen und ihren Leser*innen in der Tradition der Schwarzen Kunst. Umso glücklicher sind wir, dass sich unser Büro heute im ehemaligen Drucksaal des Hauses der deutschen Buchdrucker befindet – dort, wo früher die ersten Bände des Büchergilde Gutenberg gedruckt wurden, um den Mitgliedern der Gewerkschaft und ihren Familien durch preiswerte Bücher in hochwertiger Ausstattung den Zugang zu Bildung und Kultur zu ermöglichen.

Entsprechend ziert unser Logo eine stilisierte Schreibfeder vor einem schwarzen Rund, das die Öffnung eines Tintenfasses symbolisiert und damit für den ewigen Fluss der Gedanken vom Kopf aufs Papier und zurück in den Kopf steht. **

Wenn das keine Magie – oder besser mojo – ist, wissen wir auch nicht.

Und weil »jede hinreichend fortschrittliche Technologie von Magie nicht zu unterscheiden ist« (Arthur C. Clarke), hoffen wir, dass mojoreads (ganz wie der eingangs zitierte »Zauber in der Tasche«) auch für euch seinen Zauber wirkt.

Denn ganz egal, was ihr gerade macht oder wo ihr auch unterwegs seid:

Mit mojoreads tragt ihr ein kleines, mobiles Portal in der Tasche, das euch mit nur einem Klick einen Zugang ins Reich der Literatur eröffnet. An einen Ort, der ganz allein euch gehört und zu dem nur Leserinnen und Leser Zugang haben.

It's not a trick. Not even a Sony. We call ist LESEN. And I think that's beautiful.

* Das glauben wir ehrlich gesagt nicht nur, das lässt sich sogar wissenschaftlich beweisen – wir empfehlen zum Einstieg die Bücher +Das lesende Gehirn und +Schnelles Lesen, langsames Lesen von Maryanne Wolf und +Lesen von Stanislas Dehaene.

** Man kann die Grundform unseres Logos in bester Rohrschachtest-Manier aber auch gerne als Sprech- oder Gedankenblase lesen – auch das ist gewollt und gerne gesehen.

PS: Und ja, selbstverständlich kennen wir auch die Mojo-Lesart von Austin Powers – das war aber ehrlich gesagt das letzte, woran wir gedacht haben, auch wenn wir das Mojo als die Essenz oder Energie eines Buches natürlich ebenfalls gelten lassen ;)

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