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Die Spätantike
Rene Pfeilschifter

Die Spätantike

Geschichte
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Beck Reihe
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SUMMARY
Bis zum Ende der Herrschaft Diokletians (284-305 n. Chr.) war das Pantheon des römischen Reiches von zahllosen Göttern bevölkert. Dann setzte unter Konstantin dem Großen die Förderung des Christentums ein, das in den Tagen des Kaisers Theodosius I. zur Staatsreligion wurde und ein Monopol auf den Himmel erhielt, in dem fortan nur noch ein einziger Gott wohnte. Bis dessen Position mit dem Aufkommen des Islam im 7. Jahrhundert wieder angefochten wurde, war das weströmische Imperium schon lange in den Stürmen der Völkerwanderungszeit mit ihren vielen Herrschern und deren ebenso rasch entstehenden wie zerfallenden Reichsbildungen untergegangen. Das römische Erbe aber sollte in Gestalt eines christlich durchwirkten Kaisertums noch tausend Jahre in Byzanz überdauern.
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BOOK DETAILS

PUBLISHER
EDITION
11.09.2018
TYPE
Paperback
ISBN
9783406720215
LANGUAGE
German
PAGES
304
KEYWORDS
Spätantike, Christentum, Kirche, Islam, Völkerwanderung, Religion, Diokletian
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REVIEWS
Reviewed by Matzbach
matzbach
In dem Buch wird die Transformation einer polytheistischen Gesellschaft unter einem Oberhaupt zur monotheistischen unter zahlreichen Monarchen beschrieben, beginnend mit der Tetrarchie und den letzten Christenverfolgungen, endend mit der arabischen Eroberung, in Jahreszahlen ca. 230 - 711. Anders als in vielen älteren Darstellungen vermittelt, war dieser Zeitraum alles andere als ein langsames Dahinsichen des römischen Reiches. Im Gegenteil, es war eine Zeit höchst spannender innen- und außenpolitischer Entwicklungen, insbesondere der Übernahme des Christentums als Staatsreligion und der Völkerwanderung. Angesichts dieser, nur um die beiden wichtigsten Herausforderungen zu nennen, Entwicklungen erwies sich der römische Staat noch sehr lange als äußerst flexibel und wandlungsfähig, damit aber eben auch als dauerhaft. Erst die permanente Überforderung durch Bedrohungen von außen führte zunächst zum Verlust der Reichseinheit, später gar zum Untergang des weströmischen Reiches und zur (Fast-)Bedeutungslisigkeit des oströmischen. Anschaulich wird auch die Entwicklung des Christentums von einer Außenseiterreligion zur Staatsreligion beschrieben, ebenso die sich daraus ergebenden Konsequenzen und innerkirchlichen Auseiandersetzungen. Kurzum: Wer sich mit der Geschichte der Spätantike auseinandersetzen möchte, wird an diesem Buch nicht vorbeikommen.
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