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BECOMING
SachbuchBiographien
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SUMMARY
Die kraftvolle und inspirierende Autobiografie der ehemaligen First Lady der USA

Michelle Obama ist eine der überzeugendsten und beeindruckendsten Frauen der Gegenwart. Als erste afro-amerikanische First Lady der USA trug sie maßgeblich dazu bei, das gastfreundlichste und offenste Weiße Haus zu schaffen, das es je gab. Sie wurde zu einer energischen Fürsprecherin für die Rechte von Frauen und Mädchen in der ganzen Welt, setzte sich für einen dringend notwendigen gesellschaftlichen Wandel hin zu einem gesünderen und aktiveren Leben ein und stärkte außerdem ihrem Ehemann den Rücken, während dieser die USA durch einige der schmerzlichsten Momente des Landes führte. Ganz nebenbei zeigte sie uns noch ein paar lässige Dance-Moves, glänzte beim „Carpool Karaoke“ und schaffte es obendrein auch, zwei bodenständige Töchter zu erziehen – mitten im gnadenlosen Blitzlichtgewitter der Medien.

In diesem Buch erzählt sie nun erstmals ihre Geschichte – in ihren eigenen Worten und auf ihre ganz eigene Art. Sie nimmt uns mit in ihre Welt und berichtet von all den Erfahrungen, die sie zu der starken Frau gemacht haben, die sie heute ist. Warmherzig, weise und unverblümt erzählt sie von ihrer Kindheit an der Chicagoer South Side, von den Jahren als Anwältin und leitende Angestellte, von der nicht immer einfachen Zeit als berufstätige Mutter sowie von ihrem Leben an Baracks Seite und dem Leben ihrer Familie im Weißen Haus. Gnadenlos ehrlich und voller Esprit schreibt sie sowohl über große Erfolge als auch über bittere Enttäuschungen, den privaten wie den öffentlichen. Dieses Buch ist mehr als eine Autobiografie. Es enthält die ungewöhnlich intimen Erinnerungen einer Frau mit Herz und Substanz, deren Geschichte uns zeigt, wie wichtig es ist, seiner eigenen Stimme zu folgen.

AUTHOR BIO
Michelle Robinson Obama war von 2009 bis 2017 die First Lady der Vereinigten Staaten von Amerika. Sie studierte an der Princeton University und an der Harvard Law School und begann ihre berufliche Laufbahn als Anwältin bei der Kanzlei Sidley & Austin in Chicago, wo sie ihren zukünftigen Ehemann Barack Obama kennenlernte. Später arbeitete sie im Büro des Bürgermeisters von Chicago, an der University of Chicago und am University of Chicago Medical Center. Michelle Obama gründete auch die Chicagoer Sektion von »Public Allies«, einer Organisation, die junge Menschen auf eine Laufbahn im öffentlichen Dienst vorbereitet.

Die Obamas leben derzeit in Washington, D.C. Sie haben zwei Töchter, Malia und Sasha.

Harriet Fricke, geboren 1968 in Esslingen, lebt in Hamburg und übersetzt aus dem Englischen. Zu ihren Übersetzungen zählen Sachbücher über Musik, Kunst und Mode sowie Romane für Erwachsene und Kinder. Tanja Handels, geboren 1971 in Aachen, lebt und arbeitet in München, übersetzt zeitgenössische britische und amerikanische Romane, neben Anna Quindlen Zadie Smith, Elizabeth Gilbert, Tim Glencross und Scarlett Thomas, und ist als Dozentin für Literarisches Übersetzen tätig. Ihre Übersetzungen wurden schon vielfach ausgezeichnet, u.a. 2018 mit dem Arbeitsstipendium des Freistaates Bayern. Elke Link, geboren 1962 in Erlangen, hat in München und Canterbury studiert. Sie lebt in Berg am Starnberger See, wo sie zeitgenössische und klassische Literatur aus dem Englischen und Amerikanischen übersetzt. Für ihre Übersetzung des Romans „Silas Marner“ von George Eliot erhielt sie gemeinsam mit Sabine Roth 1997 den Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur. Andrea O'Brien, geboren 1967 in Wilhelmshaven, lebt und arbeitet in München. Sie übersetzt zeitgenössische britische, irische, australische und amerikanische Romane und ist außerdem als Dozentin für Literarisches Übersetzen tätig. Ihre Übersetzungen wurden schon vielfach ausgezeichnet, u.a. 2016 mit dem Arbeitsstipendium des Freistaats Bayern. Jan Schönherr, geboren 1979 in Weingarten, lebt in München und übersetzt aus dem Englischen, Französischen und Italienischen. Für seine Übersetzungen wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet, u.a. 2016 mit dem Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur. Henriette Zeltner, geboren 1968, lebt und arbeitet in München, Tirol und New York. Sie übersetzt Sachbücher sowie Romane für Erwachsene und Jugendliche aus dem Englischen, u.a. Angie Thomas' Romandebüt »The Hate U Give«, für das sie mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 ausgezeichnet wurde.

BOOK DETAILS

EDITION
13.11.2018
TYPE
eBook
ISBN
9783641227326
LANGUAGE
German
PAGES
544
KEYWORDS
Netflix, #blacklivesmatter, Inspiration, USA, Weißes Haus, First Lady, Change, Empowerment, Barack Obama, Black lives matter, Feminismus, Frauenrechte, Amerika
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REVIEWS
Reviewed by SternchenBlau, ellysbookworld and 3 others
sternchen_blau
ellysbookworld
languagesofdreams
buchstabenpoesie
buchstabenfestival
SternchenBlau
Nahbar und staatstragend gleichermaßen Hier hatte ich das Gefühl, dem Menschen Michelle Obama und der Frau ganz nahe zu kommen, obwohl mir viel des Buches als – im positiven Sinne – staatstragend fand, wirkte sie doch nahbar auf mich. Gerade die Schilderung ihrer Kindheit in der Chicagoer Southside fand ich absolut nahbar und ich denke, viele Menschen können sich wie ich mit ihr identifizieren. Michelle Obamas Kindheitserinnerungen sind in erster Linie sehr liebevoll, auf ihre Eltern, Großeltern und andere Verwandten gerichtet. So schreibt sie über die Musiksammlung ihres Großvaters: „Und der Himmel, stellte ich mir vor, musste ein Ort voller Jazz sein.“ Ernste Themen wie Rassentrennung flicht sie aber geschickt ein. Es ist immer klar, dass die Diskriminierung Lebenswege behindert oder zerstört. Michelle Obama kämpft für die Gleichberechtigung und gegen die unterschiedlichsten Diskriminierungsformen. Das tut sie oftmals voller Leidenschaft. Aber, durch die langen Jahre als First Lady, ist sie auch diplomatisch geworden. Das fiel mir besonders im Vergleich zum Buch „#BlackLivesMatter“ von Patrisse Khan-Cullors auf, das ich parallel zum ungekürzten Hörbuch gelesen habe. Die Wut von Michelle Obama ist diplomatisch verpackt, während sie bei Khan-Cullors mit voller, absolut nachvollziehbarer Wucht zum Tragen kommt. Und obwohl sich Michelle Obama der strukturellen Ungerechtigkeiten bewusst ist (und sie eine Lanze für die Sozialgesetzgebung bricht), kommt immer mal wieder der Neoliberale Gedanke durch, dass alle ihres Glückes Schmied sind. Das Staatstragende fiel mir besonders bei den Schilderung von Barack Obama auf. Ja, sie gibt sich alle Mühe, ihn im Familienkontext als liebenswürdigen Chaoten zu schildern, der seine Socken überall herumliegen lässt. Auch er soll nahbar sein. Aber ich finde, man merkt ihren Schilderungen auch an, dass sie sein Bild auf keinen Fall beschädigen möchte. Das ist ihr gutes Recht, erst recht, da die beiden den Scheinwerfern der Öffentlichkeit wohl nie ganz entrinnen werden. Manches ist wohlkalkuliert und perfekt gebaut. Wie wenn Michelle Obama und wie im Geheimen verrät, wovon sie fest überzeugt war, als ihr Mann sich zur Kandidatur um die Präsidentschaft entschieden hatte. „Ich glaubte nicht, dass er gewinnen würde.“ Natürlich ist das alles mit Bedacht geschrieben, aber den Mensch Michelle Obama spürte ich beim Hören dennoch sehr stark. Hin und wieder wurde mir dann der Jubelduktus, der sehr stark schon in den amerikanischen Stil begründet liegt, etwas zu viel und habe ein paar Tage mit dem Hören ausgesetzt. Es ist wertschätzend und charmant, dass Michelle Obama die Namen von College-Freundinnen, Personal des weißen Hauses und anderen Menschen auf ihrem Weg benennt, selbst, wenn diese nur am Rande im Buch auftauchen. Irgendwann aber auch etwas ermüdend. Und dann gab es wieder die Stelle, die mir fast die Tränen in die Augen getrieben hat. Als ich von dem Schulmassaker an der Sandy Hook Grundschule gehört habe, lief zeitgleich Berlin eine größere Demo von Corona Gegnern. An dem Tag, dem 19. Juni 2015, als die Obamas bei der Beerdigung der Schwarzen Opfer des rassistischen Anschlags in Charlston sprachen, entschied der Oberste US-Gerichtshof auf die Rechtmäßigkeit der gleichgeschlechtlichen Ehe und das weiße Haus wurde in Regenbogenfarben getaucht. Michelle Obama macht mit ihrem Buch Geschichte erlebbar, denn sie war hautnah dabei.  Nach und nach, je länger ich das Buch hörte, kam bei mir immer mehr Wehmut auf, auch, wenn Barack Obama nicht all jene Hoffnungen erfüllen konnte, die mit der Wahl 2008 in ihn gesetzt worden waren. Aber, wer hätte das schon gekonnt? Und Barack Obama war ein Politiker – und kein unberechenbar Egoist und Wutanfall auf zwei Beinen. Manchmal waren es nur Kleinigkeiten, die meine Wehmut auslösten, z.B. wenn Michelle Obama von der Anlage ihres Gemüsegartens erzählt, den sie im weißen Haus anlegte, um gesunde Ernährung vorzuleben. Ich höre das in dem Wissen, dass Melania Trump jetzt im Juli 2020 ließ ankündigen ließ, dass die aus Traditionsgründen diesen wundervollen Garten wieder einstampfen lassen würde. Später beschreibt Michelle Obama die Vergrößerung des Gemüsegartens sogar als ihr Vermächtnis. Kein Wunder, dass die „Rüpel“-Familie ihn wieder auflösen will. Je weiter das Buch voranschritt, umso stärker wurde auch Michelle Obamas Abneigung gegen den „Rüpel“ Donald Trump , dem Michelle Obama – wie sie selbst schreibt – nie verzeihen wird, dass er durch die Verbreitung des unsäglichen „Birther“-Verschwörungsmythos ihre Familie in Gefahr gebracht hat. So beschreibt Obama ihre Rede beim Parteitag der Demokraten 2016, als sie für Hillary Clinton warb.  „Ich wollte eine Lanze für die Würde brechen. Für den Gedanken das wir als Nation vielleicht doch an diesem Kernwert festhalten konnten, der meine eigene Familie seit Generationen aufrecht hielt. Mit Würde hatten wir stets alles überstanden. (…) When they go low, we go high.“ Ich wollte den Moment herauszögern, an dem das Unausweichliche kommen würde. Die Wahl von Donald Trump. Auch Michelle Obama versteht nicht, warum gerade so viele Frauen (ich mag ergänzen, weiße Frauen) diesen Frauenfeind gewählt haben. Wie gerne möchte ich die Geschichte zurückdrehen… Was bleibt? „Einen Schimmer der Welt, wie sie sein könnte.“ So sagt Michelle Obama, die sich keinen Zynismus erlauben will, sondern lieber auf die Hoffnung verweist. Zum ungekürzten Hörbuch Die Sprecherin Katrin Fröhlich ist ganz toll. Obwohl sie sehr viele bekannte Schauspielerin synchronisiert (ich liste sie jetzt bewusst nicht auf, damit Ihr kein Gesicht davon in den Kopf bekommt), wurde sie für mich zur Stimme von Michelle Obama. Gerade das Nahbare und Humorvolle, aber eben auch das Leidenschaftliche ebenso wie das Staatstragende bringt Fröhlich wundervoll rüber. Ich habe ihr knapp 19 Stunden mit Genuss zugehört. Fazit Nahbare und intensive Einblicke in das Leben von Michelle Obamas Leben ebenso wie in die Präsidentschaft ihres Mannes. Die Sprecherin ist wundervoll. 4 von 5 Sternen.
2 Wows
ellysbookworld
Eigentlich mag ich solche Arten von Büchern nicht. Deswegen habe ich es von meiner Cousine geklaut- und nicht selbst gekauft...was ich sanach jedoch bereut habe! Dieses Buch ist echt unglaublich toll und ich bin überrascht, wie viel Spaß es mir gemacht hat! Ich habe dieses Buch Innerhalb weniger Tage zu Ende gelesen und kann nur wiederholen: der Preis lohnt sich definitv! Das Buch ist aus wunderschönem Material hergestellt und man hat so wunderschöne Bilder von Michelles Privat Leben. Diese Frau ist ein Idol!👏🏻💐 Ich finde sie unglaublich und dieses Buch hat mich auf unglaubliche Art und Weise motiviert und geprägt. Alles aus ihrer Sicht zu sehen, ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit einem zu vergleichen und gleichzeitig so zu lachen, weil die Szenen echt unglaublich sind...es war wunderschön! Due Schreibart Locker- Die Bilder waren ein absoluter Traum, und die privaten Eindrücke- die man durch dieses Buch erkennen konnte, waren echt mega! Sie ist unglaublich bodenständig, Sympathisch und eine Queen!
Wow
languagesofdreams
Die kraftvolle und inspirierende Autobiografie der ehemaligen First Lady der USA Michelle Obama ist eine der überzeugendsten und beeindruckendsten Frauen der Gegenwart. Als erste afro-amerikanische First Lady der USA trug sie maßgeblich dazu bei, das gastfreundlichste und offenste Weiße Haus zu schaffen, das es je gab. Sie wurde zu einer energischen Fürsprecherin für die Rechte von Frauen und Mädchen in der ganzen Welt, setzte sich für einen dringend notwendigen gesellschaftlichen Wandel hin zu einem gesünderen und aktiveren Leben ein und stärkte außerdem ihrem Ehemann den Rücken, während dieser die USA durch einige der schmerzlichsten Momente des Landes führte. Ganz nebenbei zeigte sie uns noch ein paar lässige Dance-Moves, glänzte beim „Carpool Karaoke“ und schaffte es obendrein auch, zwei bodenständige Töchter zu erziehen – mitten im gnadenlosen Blitzlichtgewitter der Medien. In diesem Buch erzählt sie nun erstmals ihre Geschichte – in ihren eigenen Worten und auf ihre ganz eigene Art. Sie nimmt uns mit in ihre Welt und berichtet von all den Erfahrungen, die sie zu der starken Frau gemacht haben, die sie heute ist. Warmherzig, weise und unverblümt erzählt sie von ihrer Kindheit an der Chicagoer South Side, von den Jahren als Anwältin und leitende Angestellte, von der nicht immer einfachen Zeit als berufstätige Mutter sowie von ihrem Leben an Baracks Seite und dem Leben ihrer Familie im Weißen Haus. Gnadenlos ehrlich und voller Esprit schreibt sie sowohl über große Erfolge als auch über bittere Enttäuschungen, den privaten wie den öffentlichen. Dieses Buch ist mehr als eine Autobiografie. Es enthält die ungewöhnlich intimen Erinnerungen einer Frau mit Herz und Substanz, deren Geschichte uns zeigt, wie wichtig es ist, seiner eigenen Stimme zu folgen. Gebundene Ausgabe: 544 Seiten Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (13. November 2018) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3442314879 ISBN-13: 978-3442314874 Originaltitel: BECOMING Lieferbar Meine Meinung Das Cover zu Becoming fand ich sehr gut gestaltet. Ich mochte das Blau und Michelle Obama darin sehr gut gewählt und, dass sie das Englische Cover genommen haben, fand ich auch nicht sehr schlimm. Zu allererst muss ich sagen, dass ich normalerweise keine Biografien Lese oder Höre. Sie sind nicht mein Genre, aber da ich Michelle Obama sehr Interessant finde und mehr über sie erfahren wollte, habe ich dieses Buch gelesen. Die Sprecherin des Hörbuches war sehr gut und ich konnte sie gut verfolgen. Ich mochte ihre Betonung und Sprechweise von Anfang an. Was bei mir ja eher selten vorkommt. Sehr gut gemacht! Ich habe es wirklich gemocht dieses Buch zu lesen und neue Seiten an Michelle Obama kennenzulernen. Ich konnte nicht aufhören das Hörbuch zu holen. Was ich bei dieser Biografie besonders gut finde, ist, dass es hier nicht so stark um Michelle als First Lady geht sondern um Michelle als Frau. Bevor, Während und Nachdem sie berühmt geworden ist. Und sie zeigt uns was für eine Person sie war bevor sie Barak getroffen hat. Das Buch beginnt, wie hätte es auch anders sein können mit dem Bevor. Als Michelle noch klein war und versucht zu wachsen mit all ihren Problemen und Glücklichen Ereignissen. Der Krankheit ihres Vaters oder ihren Klavier Unterricht. Hier erfährt man auch sehr gut ihre Frühen Wünsche und träume. Dann kommt das während. Hier sieht man wie Michelle daran wuchs die First Lady zu sein. Sie zeigt ihr die Höhen und Tiefen auf. Vom First Lady sein, aber auch mit ihrer Beziehung zu Barack. Das Danach hat mir am Besten gefallen. Hier spricht sie über die Zukunft Amerikas. Was sie sich wünscht und hofft. In ein Paar Stellen konnte man auch Kritik an den Nachfolger von Barack lesen. Dabei bleibt sie sehr höflich und Respektvoll. Fazit Einer Sehr gute Biografie, die nicht nur die Michelle zeigt, die wir kennen. 5von 5 Sternen
Wow
buchstabenpoesie
Beschreibung Ich habe mir dieses Buch von meiner Oma ausgeliehen, die mir gesagt hat, dass es so so gut ist und ich es unbedingt lesen muss. Es stand dann ein paar Wochen im Bücherregal, obwohl ich Lust hatte es zu lesen. Als ich mich dann dazu aufgerafft habe, das Buch zu lesen, dachte ich zuerst, dass ich das Buch niemals komplett durchlesen werde. Bei einer Seitenanzahl von 540 Seiten muss das Buch einfach gut sein, damit man es auch bis zum Ende liest. Auf den ersten paar Seiten hatte ich tatsächlich Zweifel daran, doch dieser Zweifel hielt nicht länger als 10 Seiten an und schon war ich so gefesselt von diesem Buch. Bisher habe ich nicht oft eine Biographie gelesen, ich kann mich gar nicht genau daran erinnern, wie lange er her ist, dass ich mal eine gelesen habe. Aber diese Biographie hat so Lust gemacht auf mehr! Zuerst möchte ich mich einmal dem Cover widmen. Meiner Meinung nach stimmt hier alles. Michelle Obama ist gut getroffen und auch die Farben sind gut gewählt. Das zarte grau-blau wirkt zwar recht kühl, aber für die First Lady doch angebracht, da es ihre große und starke Rolle, die sie zwei Amtszeiten vertreten hat gut untermalt. Hier harmoniert alles - die Überschrift, das Kleid, der Hintergrund und Michelle Obama selbst. 
Ich wusste ehrlich gesagt nicht so viel über die ehemalige First Lady, deshalb fand ich es super, dass im Prolog kurz die Gegenwart von Michelle Obama geschildert wurde und erst dann in Sprung in ihre Kindheit gemacht wurde. Ich fand es so bewundernswert, dass sie schon damals ein Wissbegieriges Mädchen war, dass ihre Eltern sie immer wieder darin unterstützt haben, sich Wissen anzueignen, kritisch zu hinterfragen und sich so auszudrücken wie die „Weißen“. Michelle Obama von ihrer Kindheit an für ihre Ziele gekämpft und hat immerzu ein Ziel vor Augen. Sie war trotz Diskriminierung und dem Status der Minderheit selbstbewusst und hat sich für ihre Rechte eingesetzt. Erschreckend fand ich es dann allerdings auch zu sehen, dass die Diskriminierung in Amerika noch so präsent ist und deutliche Unterschiede zwischen Menschen unterschiedlicher Hautfarbe gemacht werden. Es war dennoch gut zu sehen, wie solch ein Leben aussieht und hat mir auch nochmal die Augen geöffnet. Man erfährt hier auch einiges über ihre Familie, ihren Bruder, ihre Freunde und über die Lebensweise von Michelle Obama. Natürlich fand ich auch die Kennlern-Geschichte von Barack Obama und ihr niedlich, wie sie sich ineinander verliebt haben, wie Michelle Obama mit sich gerungen hat und er sie immer mehr verzaubert hat, wie sie schließlich ihre Kinder bekommen haben und vieles gemeinsam durchstanden haben. Was mich aber auch ganz besonders beeindruckt hat war, wie sie als First Lady agiert hat. Mit so viel Herz und Verstand ohne sich selber zu verlieren. Sie hat sich so viel Mühe dabei gegeben, ihre Position als First Lady positiv zu nutzen, hat sich für die Gesundheit eingesetzt, dafür, dass Kinder und Jugendliche in einigen Städten durch die Straßen gehen können, ohne Angst davor, dass sie gleich erschossen werden und sie hat sich dafür eingesetzt, dass Mädchen mehr Rechte zugesprochen werden. Michelle Obama ist wirklich eine Macherin! Wie sie den Mädchen Mut zugesprochen hat, sich um ihre Kinder gekümmert hat und zu sich anderen Menschen gegenüber verhalten hat ist mehr als nur bewundernswert. Es sollte mehr Frauen wie Michelle Obama geben! Ich war wirklich gespannt darauf, wie sie auf den Sieg von Donald Trump reagiert und habe damit gerechnet, dass sie ihn schützt und evtl. sogar hinter seinen Ansätzen steht, aber sie mich positiv überrascht. Denn Michelle Obama drückt klar und deutlich aus, dass sie nicht mit einem Sieg von Donald Trump gerechnet hätte und es schockierend findet, dass ein Frauenfeindlicher Mann gewinnt, der im Wahlkampf mit allen Mitteln gespielt hat und selbst Hilary Clinton auf abartige Art und Weise verfolgt hat. Dass er Worte verwendet hat, die ein Präsident niemals sagen sollte. Danke Michelle Obama, für diese wahren Worte! Es ist unverständlich, wie Donald Trump der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika werden konnte und noch immer regiert. Fazit Für mich ein klare 5 Sterne Buch. Ich habe dieses Buch wirklich lieben gelernt, Michelle Obama von Seite zu Seite besser kennen gelernt und mich immer besser in sie hinein versetzen können. Sie ist für mich zu einem großen Vorbild geworden, die wirklich viel erreicht hat und mithilfe des Buches ausdrücken konnte, wie wichtig es ist, an seine Träume zu glauben und dafür zu kämpfen. Ich bin fasziniert von dieser starken und intelligenten Frau, die trotz der großen Aufmerksamkeit niemals vergessen hat mit beiden Füßen auf dem Boden zu bleiben.
Wow
buchstabenfestival
Wenn Michelle Obama aus ihrem Leben erzählt, kann man schon erahnen, dass es sehr politisch und interessant wird. Das Hörbuch geht über 18 Stunden und spannt den Bogen von der Kindheit bis heute. Während der Anfang für mich noch etwas schleppend war, wurde es ab den ersten eigenen Gehversuchen in ihrem Job als Anwältin immer spannender. Was mir sehr gut gefallen hat, war ihre Art zu erzählen. Mit viel Humor, einer guten Portion Ironie und Charme hat sie nicht nur von ihren Erfolgen und Spitzenleistungen erzählt, sondern auch von den Niederlagen. Das Michelle Obama klug ist, sollte jedem in den achten Jahren "Weißes Haus" aufgefallen sein. Sie denkt für viele mit, sie lenkt geschickt die familiären Abläufe und muss dafür auch ihre ganz persönlichen Ziele zurückschrauben bzw. neu sortieren. Sie spricht über ihre Schwächen genauso wie über ihre Stärken. Sie erzählt von ihrem Spagat die Kinder zu versorgen, dem Ehemann den Rücken frei zu halten und trotzdem arbeiten zu gehen. Sie ist häufig alleinerziehend, da Barack seine politische Karriere außerhalb von Chicago vorantreibt. Sie hat mich so manches Mal zum Schmunzeln gebracht, wenn sie von den unterschiedlichen Charakterzügen von ihr und Barack gesprochen hat. Seine Arbeitshöhle, sein Drang zum Rückzug und seine entspannte und positive Art das Leben so anzunehmen wie es ist und dann Michelles Art, die Ordnung und Strukturen liebt, die unglaublich fleißig und geradlinig ist und sehr gern heute weiß, was morgen kommt. Aber Michelle erzählt auch von den Eheproblemen, den Besuchen bei Eheberatern, um wieder die gemeinsame Mitte zu finden und ihre Liebe zu erhalten. Es war interessant zu hören, wie ein Wahlkampf geführt wird. Mit welchen medialen Mitteln mehr oder weniger fair gekämpft wird. Welche unfassbaren Mittel (Geld und Personal) dafür benötigt werden und wie sich das Leben der gesamten Familie verändert. Michelle Obama lässt nichts aus. Rassismus, Krankheit, Patriotismus, Wut, Tod und Trauer, aber auch Freude, die ganz große Liebe, der Glaube an Gott und sich selbst und die Politik werden zum Mittelpunkt dieser Geschichte. Es lohnt sich ihr zu folgen und einmal mehr hinter die Kulissen zu schauen und auch zu staunen. So direkt, unterhaltsam und nahbar wie selten. Michelle Obama war mir schon vorher sympathisch, aber nun schätze ich sie noch etwas mehr.
Wow

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