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Britt-Marie war hier
Fredrik Backman

Britt-Marie war hier

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SUMMARY
Wo diese Frau aufräumt, bleibt kein Herz unberührt: Britt-Marie ist da! Nach den Spiegel-Topbestsellern >Ein Mann namens Ove< und >Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid< die neue Nr.1 von Fredrik Backman - wieder ein echter Lieblingsroman. Britt-Marie hat ihr Leben lang gewartet, dass ihr Leben endlich anfängt. Andere sagen, sie sei pedantisch, aber sie will doch nur, dass alles schön und ordentlich ist. Nach vierzig Jahren hat sie ihren Mann verlassen und sucht einen Job. Borg ist ein Ort, in den eine Straße hinein- und wieder hinausführt. Arbeit gibt es hier schon lange nicht mehr. Das Einzige, was den Kindern und Erwachsenen geblieben ist, ist die Begeisterung für Fußball. Wofür Britt-Marie nun wirklich kein Verständnis hat ... Der neue Erfolgsroman von Fredrik Backman - eine unglaublich berührende und witzige Geschichte übers Verlieren, Verlieben und Mitspielen, wenn das Leben ins Rollen kommt.
AUTHOR BIO
New York Times #1-Bestsellerautor Fredrik Backman ist mit über 9 Millionen verkauften Büchern einer der erfolgreichsten Schriftsteller Schwedens. Sein erster Roman >Ein Mann namens Ove< wurde zu einem internationalen Phänomen; die Verfilmung mit Rolf Lassgård war für zwei Oscars nominiert, ein Remake mit Tom Hanks ist in Planung. Auch Fredrik Backmans folgende Romane eroberten die Bestsellerlisten in Deutschland, Schweden, den USA und vielen anderen Ländern; sein Werk wird in 40 Sprachen übersetzt. Der Autor lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Solna bei Stockholm.

BOOK DETAILS

EDITION
23.06.2016
TYPE
Hardcover
ISBN
9783810524119
LANGUAGE
German
PAGES
380
KEYWORDS
Ball, Frau, Hund, Wind, Ehe, Laden, Fussball, Verlust, Ratte, Sport, Freundschaft, Kind, Kinder, Arbeitsamt, Jugend
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REVIEWS
Reviewed by bambisusuu, sommerlese and 3 others
bambisusuu
sommerlese
shanna
animrng
sabrinak1
bambisusuu
Der schwedische Autor "Fredrik Backman" hat mit dem Roman "Britt-Marie war hier" seinen dritten Teil seiner Buchreihe herausgebracht. Das Buch ist im "Fischer Verlag" erschienen und erzählt von einer Frau, die aus ihrem zugeknöpften Leben nach Borg versetzt wird und ihr Leben verändern möchte. Britt-Marie, eine alte Dame, befindet sich in einer Ehekrise. Durch die machthaberische Art ihres Ehemanns Kent, gerät sie in einen Putzzwang. Ihr Leben dreht sich nur um den Haushalt. Putzen, Waschen, Kochen bestimmen ihren Alltag und geben ihr eine eingeschränkte Ansicht des Lebens. Einen Besuch beim Arbeitsamt soll dies aber ändern. Britt-Marie beschließt das Leben als Hausfrau hinter sich zulassen und wagt es eine freie Stelle in Borg anzunehmen. Borg ist ein unbekannter Ort, an dem sich Britt-Marie zu Anfang nicht zurechtfindet. Doch nach einer gewissen Zeit taut auch sie auf. Durch die Bücher "Ein Mann namens Ove" und "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" ist der Autor Fredrik Backman bekannt. Sein Schreibstil ließ sich zu Anfang locker und leicht lesen, doch im Laufe der Handlung hat sich der amüsante Erzählstil verändert. Die traurigen Szenen überwogen und haben mich nicht unbedingt gefesselt. Ständig kam es zu Rückblicken, die sich nach weiteren Kapiteln gehäuft haben und wie eine dauerhafte Wiederholung erschienen. Die erste Hälfte des Buches wirkte dadurch schleppend und träge. Als Leser hatte ich so eine gelangweilte Stimmung. Britt-Marie ist eine Frau, die man sich kaum im wahren Leben vorstellen kann. Ihr Putzfimmel ist zu Anfang unterhaltsam und bringt einen häufig zum Schmunzeln, doch der Reiz Britt-Marie genauer kennen zulernen fehlt. Ihre Putzsucht nimmt ein starkes Übermaß und wirkt eher verschreckend. Durch die Geschichte wird deutlich, dass Britt-Marie nicht ohne Grund ihren Zwang des Putzens besitzt. In ihr stecken viele Gedanken und Ereignisse, die sie nicht anders kompensieren kann. Ihre emotionale Seite zeigt sie zum Ende verstärkt und versucht sich ihren Mitmenschen zu öffnen, für Britt-Marie sicherlich kein leichter Schritt. Trotzdem haben für mich die Putzszenen einen großen Teil der Geschichte eingenommen und mich teilweise ermüdet. Das Buch spricht dafür auch schöne Themen, wie Zusammenhalt, Stärke und Veränderungen des Lebens an. Britt-Marie ist isoliert von ihrer Umgebung, ihr Mann bestimmt über sie und ihren Freiraum kann sich nicht vollständig nutzen. Sie lebt eingeschränkt und kann sich kaum von ihrem alten Leben trennen. Die Kinder in Borg geben ihr die Kraft und unterstützen sie emotional. Lange hatte Britt-Marie nicht diese Möglichkeit unter Leute zu gehen. Aber ihr alte Gewohnheiten wird sie leider nicht los, ihr altes Leben ist ihre Zuflucht und kann sie kaum noch verändern. "Manchmal kann man leichter damit leben, nicht zu wissen, wer man ist, wenn man wenigstens weiß, wo man ist." (Zitat S. 157) Ein Buch voller Veränderungen, Erlebnissen und dem Sinn des Lebens!
Wow
Erzählt wird die Geschichte von Britt-Marie, die mit 63 Jahren nach einem Seitensprung ihres Mannes aus ihrer festgefahrenen Ehe ausbricht und zum ersten Mal versucht, auf eigenen Beinen zu stehen. Bisher war sie für den Haushalt und die Versorgung von Mann und Kindern zuständig und führte ein zurückgezogenes Leben ohne erkennenswerte Selbstverwirklichung. Über das Arbeitsamt findet sie eine Stelle in Borg, ein verschlafenes Nest, wo die Wirtschaftskrise die Menschen fest im Griff hat. Britt-Marie bekommt einen Job im Jugendtreff, den sie sich mit ihrer Putzwütigkeit übernimmt. "Denn wenn wir den Menschen, die wir lieben, nicht verzeihen, wer bleibt dann nocht? Was ist Liebe, wenn sie nicht bedeutet, unserer geliebten Menschen zu lieben, gerade wenn sie es nicht verdienen?" Zitat Seite 336 Auch wenn dieser Roman als Sonnenscheingeschichte ausgelobt wird, kann ich mich dem nicht anschließen. Fredrik Backman schreibt in seinen Büchern stets über spezielle Charaktere, die ein wenig seltsam anmuten und so ihre besonderen Macken haben. So erfindet er mit Britt-Marie eine pingelige, korrekte ältere Dame, die einem Putzteufel gleich durch das Buch geistert. Auch wenn ich von ihr im wahren Leben doch genervt wäre, konnte ich mich ihr im Buch etwas annähern. Denn ich fühlte, wie sehr sie in ihrem Leben eine eigenverantwortliche Selbstverwirklichung vermisst hat. Als ihr die Traineraufgabe angeboten wird, greift sie zu. Mutig, denn von Fussball hat sie absolut keine Ahnung und so schlüpft sie in eine schwierige Rolle. Nicht nur, dass ihr Fussball überhaupt nicht liegt, sondern auch die für sie fremde Umgebung mit lauten Kindern, unsauberen Verhältnissen und einer ungewohnten Mitbewohnerin stellt sie auf eine harte Probe. Doch sie erkennt, dass in Borg durch die Finanzkrise den Bewohnern nicht mehr viel geblieben ist, außer ihrer Begeisterung für den Fussball. Langsam findet auch Britt-Marie Gefallen am Fussball und ihre bemutternde Art, wird ihr Rettungsanker. Sie wurschtelt sich mit Hilfe ihrer neuen Bekannten so durch, verliert auch ihre Putzwütigkeit etwas und man spürt den Wandel in ihr. Sie erkennt, was sie bisher im Leben vermisst hat und ist doch gefangen in alten gewohnten Mustern. So weit, so gut! Wenn mich die Geschichte auch interessiert hat, so fühlte ich mich durch den sehr einfachen Erzählstil an ein Jugendbuch erinnert. Die ewige Putzerei kam einer Zwangsneurose gleich und hat mich genervt, die Sprache ist mir zu sehr schlicht gefasst, die Dialoge klingen anspruchslos. Es gibt witzige Szenen und zum Ende versucht der Autor dem Ganzen z. B. durch die Erwähnung der Maslow´schen Bedürfnispyramide etwas mehr Tiefgang zu geben. Für mich hat dieser Roman 3 Sterne verdient. Mit Britt-Marie erlebt man unerwartete Freundschaften, die sie auf ihrem Weg begleiten und etwas Schwung in ihr Leben bringen. Wie Menschen in ihren gewohnten Zwängen und Gewohnheiten gefangen sind, kann man hier gut nachempfinden.
1 Wow
Shannas Books
Nachdem ich "Ein Mann namens Ove" mit viel Vergnügen gelesen habe, war ich gespannt, ob der Autor mich noch einmal so begeistern könnte. Mit diesem unterhaltsamen und doch sehr tiefgründigen Buch ist ihm das überaus gelungen. Selten hat mich eine Geschichte, die keinerlei Spannung aufbaut, so fesseln können. Es ist eine sehr bewegende Erzählung über das Leben einer Frau, die schlimme Schicksalsschläge in ihrem Leben erfahren musste und sich mit seltsam anmutenden Ritualen und Verhaltensmustern ein Lebensgerüst gezimmert hat, das sie aufrecht erhält. Am Anfang des Buches denkt man, dass diese psychisch auffällige Britt-Marie, in eine geschlossene Anstalt gehört. Ihre Ansichten und Eskapaden sind zwar unterhaltsam und ihre unfreiwillige Komik entlocken vereinzelte Lacher, aber im Grunde bemitleidet man diese zutiefst mit ihren Zwangsneurosen behaftete Frau. Man fragt sich, war sie schon immer so und wie konnte sich überhaupt ein Mann finden, der sie heiratet? Wie konnte sie bisher mit ihrem Leben zurechtkommen? Haben dieser Natron- und Faxinsüchtigen irgendwelche Dämpfe die Sinne vernebelt? Doch im weiteren Verlauf der Handlung kristallisieren sich die Gründe für ihre Verschrobenheit heraus und man kann sie bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen. Die liebenswerten Einwohner samt ihrer skurrilen Charaktereigenschaften des abgelegenen Dörfchens Borg, in das es Britt-Marie verschlägt, haben mir besonders gut gefallen. Mit der Zeit sind sie mir sogar richtig ans Herz gewachsen, trotz ihrer teils sehr eigenwilligen Gebaren. Die erfolgslose, aber enthusiastische Kinder-Fußballmannschaft, die mit Hilfe von Britt-Marie kleine "Siege" erringen kann und Sven, der Polizist mit dem weichen Herz, sind Beispiele für die wunderbar lebensnahen Figuren, die der Autor hier erschaffen hat. Zum Ende hin traurig, melancholisch und doch mit viel Hoffnung hat mich dieser Roman zurückgelassen und ich habe mich in ein paar Eigenheiten der handelnden Personen wiedererkannt, über die ich schmunzeln musste. Doch zum Glück habe ich meine Besteckschublade in der richtigen Reihenfolge sortiert und muss mir deshalb keine Gedanken über meine Lebensweise machen...
Wow
Britt-Marie, die schon in Backmans Roman "Oma lässt grüssen und sagt es tut ihr Leid" eine Nebenrolle gespielt hat, kriegt in diesem Roman die Hauptrolle, denn Britt-Marie hat genug. Genug von Nachbarn, die keine Regeln befolgen. Genug von Ehemännern, die nicht ehrlich sind und besonders hat sie ihr Leben satt. Doch Britt-Marie wäre nicht Britt-Marie, wenn sie aufgeben würde. Voller Tatendrang macht sie sich auf den Weg nach Borg. Ein kleines 100-Seelen-Dorf, in dem niemand freiwillig bleibt. Doch wer hätte gedacht, dass Fußball, Polizisten und die Bewohner Borgs Britt-Maries Leben so richtig umkrempeln werden? Für mich war "Britt-Marie war hier" ein wundervoller Bestseller, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ein unglaublich witziger Roman, der Britt-Marie von einer ganz neuen Seite zeigt. Als Heldin. Als unabhängige selbstständige Frau. Besonders gut hat mir gefallen, dass Britt-Marie ein Charakter war, den man schon aus Backmans vorherigen Büchern kannte. Während Sie in "Oma lässt grüssen und sagt es tut ihr leid" vielleicht nervig rüber kam, konnte man in diesem Roman ihren Charakter von einer ganz anderen Seite entdecken und hatte sie schon nach den ersten paar Seiten ins Herz geschlossen. Mega!
Wow
komm_mit_ins_bücherwunderland
Britt-Marie vergisst man nie! Ich habe von Fredrik Backman ja bereits „Ein Mann namens Ove“ gelesen und war von dem Buch und vor allem von Ove so begeistert, dass ich auch Britt-Marie kennen lernen wollte! Das Cover von „Britt-Marie war hier“ finde ich sehr gelungen, da man alleine von der Aufmachung schon merkt, dass es eins von Fredrik Backmans Werken ist. Die Schrift und auch die Figur von hinten ähneln nämlcih seinen anderen Büchern. Das finde ich echt praktisch. Das Motiv mit Britt Marie, die eine Angela Merkel Frisur hat, anti-sportliche Klamotten trägt und dann mi ihren höheren Schuhen einen Fußball stoppt...Grandios! Alleine das brachte mich in der Buchhandlung schon zum schmunzeln und machte mich definitiv neugierig auf die Geschichte! Den Schreibstil von Backman hab ich sofort am Anfang wiedererkannt. Die Sätze sind alle sehr kurz gehalten sodass man schnell voran kommt. Das war mal wieder so ein Buch wo ich förmlich über die Seiten geflogen bin! Zu Beginn der Story lernt man Britt-Marie kennen und man merkt direkt: Diese Frau ist von ihrem Charakter her sehr speziell. Sie hat einen zwanghaften Putzfimmel und wirkt insgesamt zunächst irgendwie merkwürdig. Ich habe ein bisschen gebraucht um mit ihr warm zu werden. Das klappte aber von Kapitel zu Kapitel besser mit uns beiden, denn sie machte im Laufe der Geschichte eine enorme charakterliche Entwicklung durch, die mir sehr gut gefiel. Britt-Marie zieht nämlich nach der Trennung von Kent in das kleine Dorf Borg. Ich dachte zunächst, dass das niemals gut gehen wird. Doch da habe ich mich geirrt. Man merkt wirklich wie das Dorf einen positiven Einfluss auf Britt-Marie, ihren Charakter und ihr Leben hat. Als sie dann auch noch Fußballtrainerin von einer Kindermannschaft wurde, wurde sie mir richtig sympathisch. Zum Ende des Buches hin bin ich ein echter Fan von ihr geworden! Im Laufe der Geschichte gibt es viele humorvolle Stellen bei denen ich herzlich gelacht habe. Britt-Maries Art sorgte einfach für jede Menge amüsanter Situationen. Doch es war natürlich nicht alles Sonnenschein während ihrer Zeit in Borg. Es gab auch einige Momente, die mich nachdenklich gestimmt haben und auch eine Stelle, bei der ich zu Taschentüchern gegriffen habe. Es war einfach so eine tolle Mischung aus Ernst und Humor. Besonders gut hat mir Britt-Maries charakterliche Entwicklung gefallen. Sie blühte in Borg einfach richtig auf und wurde von der anstrengenden, zwanghaften und durchaus schwierigen Hausfrau zu einer selbstbewussten offenen und liebenswerten Person! Mein persönliches Fazit: Wer Ove mochte wird Britt- Marie lieben! Sie ist ein spezieller Charakter, den man nicht so schnell vergisst! Das Buch ist eine tolle Mischung aus emotionalen und hurmorvollen Momenten! Eine klare Leseempfehlung von mir!
Wow
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