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Britt-Marie war hier
Fredrik Backman

Britt-Marie war hier

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SUMMARY
Der wundervolle Bestseller um eine außergewöhnliche Heldin, die man einfach lieben muss. So humorvoll und berührend wie »Ein Mann namens Ove«. Britt-Marie liebt die Ordnung. Aber wer liebt Britt-Marie? Als sie plötzlich ganz allein dasteht, verschlägt sie ein Zufall nach Borg. Borg ist ein abgehängter Ort, in dem außer dem Dorfladen nichts mehr zu funktionieren scheint. Ein Ort, in dem eigentlich keiner mehr Hoffnung hat. Doch Britt-Marie tut, was sie tun muss: Sie räumt auf in Borg ... Ein unglaublich bewegender und witziger Roman übers Neustarten und Mitspielen. Einfühlsam und mit seinem einzigartigen Humor geschrieben vom schwedischen Bestseller-Autor Fredrik Backman. »Fredrik Backman ist abermals ein echtes Meisterwerk gelungen.« Der Westen »Mit so viel aufrichtiger Herzenswärme und Lebensklugheit erzählt, dass man versteinert sein muss, um davon nicht berührt zu werden.« Neue Presse
AUTHOR BIO
Fredrik Backman ist mit über 12 Millionen verkauften Büchern einer der erfolgreichsten Schriftsteller Schwedens. Sein erster Roman ›Ein Mann namens Ove‹ wurde zu einem internationalen Phänomen; die Verfilmung mit Rolf Lassgård war für zwei Oscars nominiert, ein Remake mit Tom Hanks ist in Planung. Auch Fredrik Backmans folgende Romane eroberten die obersten Ränge der Bestsellerlisten in Deutschland, Schweden, den USA und vielen anderen Ländern; sein Werk wird in 40 Sprachen übersetzt. Backmans Roman ›Britt-Marie war hier‹ wurde ebenfalls fürs Kino verfilmt. Der Autor lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Solna bei Stockholm.

BOOK DETAILS

EDITION
24.05.2017
TYPE
Paperback
ISBN
9783596033317
LANGUAGE
German
PAGES
398
KEYWORDS
Laden, Neustart, Ratte, Trainer, Selbstliebe, Motivation, Kaff, Putzmittel, Natron, Kinder, Arbeitsamt, Jugend, Jugendzentrum, Coach, Oma
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REVIEWS
Reviewed by bambisusuu, Shannas Books and 3 others
bambisusuu
shanna
animrng
sabrinak1
dasigno
bambisusuu
Der schwedische Autor "Fredrik Backman" hat mit dem Roman "Britt-Marie war hier" seinen dritten Teil seiner Buchreihe herausgebracht. Das Buch ist im "Fischer Verlag" erschienen und erzählt von einer Frau, die aus ihrem zugeknöpften Leben nach Borg versetzt wird und ihr Leben verändern möchte. Britt-Marie, eine alte Dame, befindet sich in einer Ehekrise. Durch die machthaberische Art ihres Ehemanns Kent, gerät sie in einen Putzzwang. Ihr Leben dreht sich nur um den Haushalt. Putzen, Waschen, Kochen bestimmen ihren Alltag und geben ihr eine eingeschränkte Ansicht des Lebens. Einen Besuch beim Arbeitsamt soll dies aber ändern. Britt-Marie beschließt das Leben als Hausfrau hinter sich zulassen und wagt es eine freie Stelle in Borg anzunehmen. Borg ist ein unbekannter Ort, an dem sich Britt-Marie zu Anfang nicht zurechtfindet. Doch nach einer gewissen Zeit taut auch sie auf. Durch die Bücher "Ein Mann namens Ove" und "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" ist der Autor Fredrik Backman bekannt. Sein Schreibstil ließ sich zu Anfang locker und leicht lesen, doch im Laufe der Handlung hat sich der amüsante Erzählstil verändert. Die traurigen Szenen überwogen und haben mich nicht unbedingt gefesselt. Ständig kam es zu Rückblicken, die sich nach weiteren Kapiteln gehäuft haben und wie eine dauerhafte Wiederholung erschienen. Die erste Hälfte des Buches wirkte dadurch schleppend und träge. Als Leser hatte ich so eine gelangweilte Stimmung. Britt-Marie ist eine Frau, die man sich kaum im wahren Leben vorstellen kann. Ihr Putzfimmel ist zu Anfang unterhaltsam und bringt einen häufig zum Schmunzeln, doch der Reiz Britt-Marie genauer kennen zulernen fehlt. Ihre Putzsucht nimmt ein starkes Übermaß und wirkt eher verschreckend. Durch die Geschichte wird deutlich, dass Britt-Marie nicht ohne Grund ihren Zwang des Putzens besitzt. In ihr stecken viele Gedanken und Ereignisse, die sie nicht anders kompensieren kann. Ihre emotionale Seite zeigt sie zum Ende verstärkt und versucht sich ihren Mitmenschen zu öffnen, für Britt-Marie sicherlich kein leichter Schritt. Trotzdem haben für mich die Putzszenen einen großen Teil der Geschichte eingenommen und mich teilweise ermüdet. Das Buch spricht dafür auch schöne Themen, wie Zusammenhalt, Stärke und Veränderungen des Lebens an. Britt-Marie ist isoliert von ihrer Umgebung, ihr Mann bestimmt über sie und ihren Freiraum kann sich nicht vollständig nutzen. Sie lebt eingeschränkt und kann sich kaum von ihrem alten Leben trennen. Die Kinder in Borg geben ihr die Kraft und unterstützen sie emotional. Lange hatte Britt-Marie nicht diese Möglichkeit unter Leute zu gehen. Aber ihr alte Gewohnheiten wird sie leider nicht los, ihr altes Leben ist ihre Zuflucht und kann sie kaum noch verändern. "Manchmal kann man leichter damit leben, nicht zu wissen, wer man ist, wenn man wenigstens weiß, wo man ist." (Zitat S. 157) Ein Buch voller Veränderungen, Erlebnissen und dem Sinn des Lebens!
Wow
Shannas Books
Nachdem ich "Ein Mann namens Ove" mit viel Vergnügen gelesen habe, war ich gespannt, ob der Autor mich noch einmal so begeistern könnte. Mit diesem unterhaltsamen und doch sehr tiefgründigen Buch ist ihm das überaus gelungen. Selten hat mich eine Geschichte, die keinerlei Spannung aufbaut, so fesseln können. Es ist eine sehr bewegende Erzählung über das Leben einer Frau, die schlimme Schicksalsschläge in ihrem Leben erfahren musste und sich mit seltsam anmutenden Ritualen und Verhaltensmustern ein Lebensgerüst gezimmert hat, das sie aufrecht erhält. Am Anfang des Buches denkt man, dass diese psychisch auffällige Britt-Marie, in eine geschlossene Anstalt gehört. Ihre Ansichten und Eskapaden sind zwar unterhaltsam und ihre unfreiwillige Komik entlocken vereinzelte Lacher, aber im Grunde bemitleidet man diese zutiefst mit ihren Zwangsneurosen behaftete Frau. Man fragt sich, war sie schon immer so und wie konnte sich überhaupt ein Mann finden, der sie heiratet? Wie konnte sie bisher mit ihrem Leben zurechtkommen? Haben dieser Natron- und Faxinsüchtigen irgendwelche Dämpfe die Sinne vernebelt? Doch im weiteren Verlauf der Handlung kristallisieren sich die Gründe für ihre Verschrobenheit heraus und man kann sie bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen. Die liebenswerten Einwohner samt ihrer skurrilen Charaktereigenschaften des abgelegenen Dörfchens Borg, in das es Britt-Marie verschlägt, haben mir besonders gut gefallen. Mit der Zeit sind sie mir sogar richtig ans Herz gewachsen, trotz ihrer teils sehr eigenwilligen Gebaren. Die erfolgslose, aber enthusiastische Kinder-Fußballmannschaft, die mit Hilfe von Britt-Marie kleine "Siege" erringen kann und Sven, der Polizist mit dem weichen Herz, sind Beispiele für die wunderbar lebensnahen Figuren, die der Autor hier erschaffen hat. Zum Ende hin traurig, melancholisch und doch mit viel Hoffnung hat mich dieser Roman zurückgelassen und ich habe mich in ein paar Eigenheiten der handelnden Personen wiedererkannt, über die ich schmunzeln musste. Doch zum Glück habe ich meine Besteckschublade in der richtigen Reihenfolge sortiert und muss mir deshalb keine Gedanken über meine Lebensweise machen...
Wow
Britt-Marie, die schon in Backmans Roman "Oma lässt grüssen und sagt es tut ihr Leid" eine Nebenrolle gespielt hat, kriegt in diesem Roman die Hauptrolle, denn Britt-Marie hat genug. Genug von Nachbarn, die keine Regeln befolgen. Genug von Ehemännern, die nicht ehrlich sind und besonders hat sie ihr Leben satt. Doch Britt-Marie wäre nicht Britt-Marie, wenn sie aufgeben würde. Voller Tatendrang macht sie sich auf den Weg nach Borg. Ein kleines 100-Seelen-Dorf, in dem niemand freiwillig bleibt. Doch wer hätte gedacht, dass Fußball, Polizisten und die Bewohner Borgs Britt-Maries Leben so richtig umkrempeln werden? Für mich war "Britt-Marie war hier" ein wundervoller Bestseller, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ein unglaublich witziger Roman, der Britt-Marie von einer ganz neuen Seite zeigt. Als Heldin. Als unabhängige selbstständige Frau. Besonders gut hat mir gefallen, dass Britt-Marie ein Charakter war, den man schon aus Backmans vorherigen Büchern kannte. Während Sie in "Oma lässt grüssen und sagt es tut ihr leid" vielleicht nervig rüber kam, konnte man in diesem Roman ihren Charakter von einer ganz anderen Seite entdecken und hatte sie schon nach den ersten paar Seiten ins Herz geschlossen. Mega!
Wow
komm_mit_ins_bücherwunderland
Britt-Marie vergisst man nie! Ich habe von Fredrik Backman ja bereits „Ein Mann namens Ove“ gelesen und war von dem Buch und vor allem von Ove so begeistert, dass ich auch Britt-Marie kennen lernen wollte! Das Cover von „Britt-Marie war hier“ finde ich sehr gelungen, da man alleine von der Aufmachung schon merkt, dass es eins von Fredrik Backmans Werken ist. Die Schrift und auch die Figur von hinten ähneln nämlcih seinen anderen Büchern. Das finde ich echt praktisch. Das Motiv mit Britt Marie, die eine Angela Merkel Frisur hat, anti-sportliche Klamotten trägt und dann mi ihren höheren Schuhen einen Fußball stoppt...Grandios! Alleine das brachte mich in der Buchhandlung schon zum schmunzeln und machte mich definitiv neugierig auf die Geschichte! Den Schreibstil von Backman hab ich sofort am Anfang wiedererkannt. Die Sätze sind alle sehr kurz gehalten sodass man schnell voran kommt. Das war mal wieder so ein Buch wo ich förmlich über die Seiten geflogen bin! Zu Beginn der Story lernt man Britt-Marie kennen und man merkt direkt: Diese Frau ist von ihrem Charakter her sehr speziell. Sie hat einen zwanghaften Putzfimmel und wirkt insgesamt zunächst irgendwie merkwürdig. Ich habe ein bisschen gebraucht um mit ihr warm zu werden. Das klappte aber von Kapitel zu Kapitel besser mit uns beiden, denn sie machte im Laufe der Geschichte eine enorme charakterliche Entwicklung durch, die mir sehr gut gefiel. Britt-Marie zieht nämlich nach der Trennung von Kent in das kleine Dorf Borg. Ich dachte zunächst, dass das niemals gut gehen wird. Doch da habe ich mich geirrt. Man merkt wirklich wie das Dorf einen positiven Einfluss auf Britt-Marie, ihren Charakter und ihr Leben hat. Als sie dann auch noch Fußballtrainerin von einer Kindermannschaft wurde, wurde sie mir richtig sympathisch. Zum Ende des Buches hin bin ich ein echter Fan von ihr geworden! Im Laufe der Geschichte gibt es viele humorvolle Stellen bei denen ich herzlich gelacht habe. Britt-Maries Art sorgte einfach für jede Menge amüsanter Situationen. Doch es war natürlich nicht alles Sonnenschein während ihrer Zeit in Borg. Es gab auch einige Momente, die mich nachdenklich gestimmt haben und auch eine Stelle, bei der ich zu Taschentüchern gegriffen habe. Es war einfach so eine tolle Mischung aus Ernst und Humor. Besonders gut hat mir Britt-Maries charakterliche Entwicklung gefallen. Sie blühte in Borg einfach richtig auf und wurde von der anstrengenden, zwanghaften und durchaus schwierigen Hausfrau zu einer selbstbewussten offenen und liebenswerten Person! Mein persönliches Fazit: Wer Ove mochte wird Britt- Marie lieben! Sie ist ein spezieller Charakter, den man nicht so schnell vergisst! Das Buch ist eine tolle Mischung aus emotionalen und hurmorvollen Momenten! Eine klare Leseempfehlung von mir!
Wow
Britt-Marie, die pedantische ältere Dame aus ›Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid‹, nimmt ihr Leben selbst in die Hand. Immer war sie nur die Nebenfigur hinter anderen. Immer hat sie versucht, es anderen das Leben zu erleichtern. Doch nachdem ihr Mann Kent sie betrogen hat, nimmt sie kurzerhand einen Job im Jugendzentrum des sterbenden Dörfchens Borg an und zieht vorerst in das Nest. Sie trifft auf Kinder und Erwachsene, die zu den typischen letzten Charakteren gehören, die ein sterbendes Dorf verlassen. Ihr Neuanfang ist alles andere als leicht, doch Britt-Marie ist fest entschlossen, ein wenig Ordnung in das Dorf zu bringen. Und sie wird schwer überrascht. ›Britt-Marie war hier‹ ist quasi der zweite Teil nach ›Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid‹. Das Buch erschien 2017 bei FISCHER. Auf 400 Seiten erzählt Fredrik Backman die weitere Geschichte von Britt-Marie. ***Achtung! Hier wird gespoilert. Wer ›Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid‹ noch lesen möchte, sollte das vorher tun.*** ›Britt-Marie war hier‹ schließt quasi nahtlos an ›Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid‹ an und erzählt, man ahnt es schon, die Geschichte von Britt-Marie, die sich am Ende des Buches damit konfrontiert sieht, dass ihr Mann Kent sie betrügt. Sie ruft das Arbeitsamt an, um eine Stelle zu bekommen, das stellt sich aber alles andere als einfach heraus. Schließlich landet sie, auch dank ihrer Hartnäckigkeit, in Borg, einem sterbenden Dorf. Die Stelle im Jugendzentrum – eigentlich sollte es weder die Stelle noch das Jugendzentrum noch geben – konfrontiert sie mit einer Reihe von Menschen, die man zweifellos als abgehängt bezeichnen kann. Doch Britt-Marie ist entschlossen, ihre Arbeit gut zu machen und so nimmt sie sich der Kinder und Erwachsenen an. Und in einem Strudel aus Armut, Kriminalität und Starrköpfigkeit entdeckt sie den Fußball, mit dem sie in ihrem bisherigen Leben überhaupt nichts anfangen konnte. Fredrik Backman bleibt sich auch in diesem Roman treu. Wieder geht es um schwierige Charaktere, wieder lautet die Botschaft »Schau hinter die Fassade!«. Waren seine Figuren in ›Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid‹ noch weitgehend merkwürdig, sind sie in ›Britt-Marie war hier‹ vor allem augenscheinlich kriminell oder in dörflicher Manier schroff. Das ändert aber nichts daran, dass sie alle einen liebenswerten Kern hinter der Fassade haben. Fredrik Backman lässt Britt-Marie diesen Kern auf ihre ganz eigene, seltsame Art herauskitzeln. Das wirkt anfangs etwas unsympathisch – insbesondere wenn man Britt-Marie noch nicht kennen sollte, dürfte der Einstieg schwer fallen – entwickelt sich aber zu einer ganz liebenswürdigen Geschichte der besonderen Art. Teilweise ist das Buch vorhersehbar, was aber wenig stört, weil es eben keine Spannungsliteratur ist. Britt-Maries Entwicklung über das Buch hinweg scheint vorhersehbar, ist es aber nicht immer. Gerade gegen Ende spielt Backman mit diesem Element sehr schön; ob Britt-Marie zurück zu Kent geht, bleibt für ihren Charakter erstaunlich offen. Im Laufe des Buches gibt es in der Hinsicht aber auch Stellen, bei denen mir nicht klar war, warum Britt-Marie so mit sich hadert. Als Kent sich beispielsweise über Borg und die Bewohner lustig macht, interveniert Britt-Marie nicht wirklich und zweifelt sogar trotzdem nicht, zu ihm zurück zu wollen. Das passt für mich an der Stelle nicht wirklich zu ihrer Entwicklung. Es sind aber nur wenige Stellen, an denen solche, für mich Inkonsistenzen auftauchen und sie sind letztendlich vernachlässigbar. Insgesamt ist ›Britt-Marie war hier‹ wieder einmal empfehlenswert, insbesondere natürlich nach Lektüre von ›Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid‹. Fredrik Backman hat eine sehr berührende Art, seine Figuren und Geschichten zu zeichnen und Stefanie Werner übersetzt dies erneut ganz wunderbar ins Deutsche.
Wow
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