Gesellschaft
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REVIEWS
SUMMARY
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BOOK DETAILS

PUBLISHER
EDITION
© 2019
TYPE
Hardcover
ISBN
9783351050573
LANGUAGE
German
PAGES
283
KEYWORDS
Rache, New York, Meetoo, Abhängigkeit, Kampf der Geschlechter, Millenials, du willst es doch auch, Dates, Mee-Too, Machtgefüge, Gegenwartsliteratur, Macht, Liebesbeziehungen, Machtkonstellationen, Mann und Frau
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REVIEWS
Reviewed by miss_mesmerized, mybookshelfismybo... and other
miss_mesmerized
mybookshelfismyboyfriend
skiaddict7
miss_mesmerized
Es gibt Horrorbücher, da ist man auf das Schlimmste vorbereitet. Man weiß, dass es eine Figur geben wird, die Grenzen überschreitet und mit gespannter Vorfreude wartet man auf den Schauer, der sich einstellt, wenn die Erwartungen noch übertroffen werden. Und dann greift man zu einer Kurzgeschichtensammlung, die den harmlosen Titel „Cat Person“ trägt, was so etwas Harmloses wie eine Katzenmutter sein kann. Dunkel erinnerte ich mich, dass das Buch schon kurz nach der Veröffentlichung heftige Reaktionen nach sich zog, aber welche, war mir nicht mehr präsent. Auch der Klappentext klingt eher harmlos. Nur wenige Seiten des Lesens genügten, um von dem Aufschrei eine sehr klare Vorstellung zu bekommen. In zwölf Geschichten lässt die Autorin Figuren auftreten, die zwar durchaus ein moralisches Gewissen besitzen, dieses jedoch um der Erfüllung ihrer innersten Sehnsüchte willen über Bord werfen und das ausleben, was eigentlich maximal als Gedanke zum Leben erweckt werden sollte. Sie vergewaltigen, verletzen, erniedrigen, üben Macht aus, quälen auf jede erdenkliche psychische und physische Weise. Männer Frauen, Kinder, Teenager, Erwachsene; hier, da und dort auf der Welt; gestern heute und vermutlich auch morgen. Gemeinsam haben sie ihren Egozentrismus, die Ignoranz gegenüber den anderen, die gnadenlose Verfolgung ihrer eigenen Wünsche auf Kosten ihrer Mitmenschen. Zu echter Liebe sind sie nicht fähig, sie können noch nicht einmal sich selbst lieben. Die Autorin lässt kaum einen menschlichen Abgrund aus, zeichnet dabei aber authentisch wirkende Figuren, die auf den ersten Blick sogar sympathisch sein können, der nette Mensch von nebenan eben. Doch der Blick hinter die Fassade offenbart das dunkle schwarze Loch. Ohne Frage ist Kristen Roupenian eine begnadete Erzählerin, die einem trotz des wahrlich abscheulichen Inhalts fesselt. In der Washington Post schreibt Molly Roberts über die titelgebende Story, die zuvor im New Yorker erschien und schnell im Netz viral ging: „A New Yorker short story went viral because, for one of the first times, something in the magazine seemed to capture the experience not of print-oriented, older intellectuals but of millennials.” Ja, die Datinggewohnheiten haben sich verändert, auch das Verhältnis zu Körper bzw. Körperkult, Pornografie und Sex – das neue Jahrtausend hat den Menschen in den westlichen Ländern ungeahnte Freiheiten geschenkt. Das findet sich in den Geschichten wieder, doch die Autorin bleibt hier nicht stehen, sondern treibt ihre Figuren über die neue rote Linie hinweg. Freunde der psychologischen Betrachtung von Literatur dürften ihre wahre Freude an den Geschichten haben, die Bandbreite an auffälligem, vom der Norm abweichendem verhalten ist groß. Was macht man nun als normaler Leser damit? Zu sagen die Spielereien gefallen einem, ist irgendwie schwierig, die Tatsache, dass man durch die Texte hindurchrauscht und fasziniert auf die Buchstaben starrt, spricht jedoch auch für sich. Bleibt als Fazit wohl am besten zu sagen: unerwartet, aber beachtenswert.
2 Wows
mybookshelfismyboyfriend
Ein Buch voller wunderlicher, fantastischer, seltsamer Kurzgeschichten. Beschreibung: Mann und Frau. Mutter und Tochter. Freunde und Freundinnen. In zwölf Stories erkundet Kristen Roupenian das Lebensgefühl von Menschen in einer schönen neuen Welt. Fragile Hierarchien und prekäre Lebenssituationen auf der einen, das Bedürfnis nach Sicherheit und Spaß auf der anderen Seite: Alles ist möglich, aber wer sind wir, wenn wir alles sein können? Mit so viel Einsicht in die Wünsche und Ängste des Einzelnen hat man noch nicht über das Zusammenleben in dieser neuen Zeit gelesen - einer Zeit, in der alles greifbar ist, und es doch immer schwerer wird, auch nur das Geringste davon zu erreichen. Meine Meinung: Das Buch war gut, keine Frage aber den Wirbel darum kann ich nicht verstehen. Bei 12 Kurzgeschichten ist sicherlich für jeden was dabei. Einige sind verstörend, andere schon irgendwie lustig. Einige sind sehr real und andere sehr fantastisch. Ich habe mich nach jeder Kurzgeschichte gefragt, was mir diese jetzt sagen wollte. Was kann ich aus dem Gelesenen ziehen? Meistens wusste ich da keine Antwort drauf. Ich hab es gerne gelesen und nach der Hälfte auch aufgehört jede Story zu analysieren, um ja den Sinn dahinter zu verstehen. Den habe ich bis heute nicht verstanden. Es ist ein gutes Buch aber so mega umgehauen hat es mich jetzt nicht. Ich dachte, da kommt etwas mehr nachdem alle möglichen Medien es so gehyped haben. Aber da ist er wieder - der Hype. Da steckt halt manchmal nicht so viel wie erwartet hinter. Aber trotzdem würde ich es jedem empfehlen zu lesen.
Wow
Eine Sammlung seltsamer, teils perverser Geschichten, die zum Nachdenken anregen und noch lange nachwirken. „Cat Person“ ist eine Sammlung von Kurzgeschichten. Ich hatte im Vorfeld sehr viel über dieses Buch gehört, das vor dem deutschen Erscheinungsdatum ordentlich gehypt wurde. Die Autorin wurde ursprünglich mit der Kurzgeschichte „Cat Person“ im Magazin „The New Yorker“ bekannt. Ich hatte schon zuvor die Kurzgeschichte im New Yorker auf Englisch gelesen und fand sie wirklich toll, sehr zeitgemäss, sehr #metoo. Daher wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Was mich am Buch auf den ersten Blick störte, ist, dass der Untertitel „Storys“ lautet. Die Plural von story ist stories, was gerade bei einem Buch ja nicht falsch geschrieben sein sollte. Das Buch enthält insgesamt 12 Kurzgeschichten. Entgegen meiner vorherigen Meinung behandeln die Kurzgeschichten völlig verschiedene Themen. Einmal geht es um eine die Geburtstagsparty eines elfjährigen Mädchens, einmal um ein Paar, die einen gemeinsamen Freund sexuell unterwerfen, dann gibt es da noch eine Prinzessin, die nur sich selbst lieben kann… Am besten gefiel mir die Kurzgeschichte „Cat Person“, die im New Yorker publiziert wurde, und „Matchbox sign“, in dem eine junge Frau einen Dermatozoenwahn entwickelt. Roupenian illustriert mit ihrer Geschichte sehr schön die Auswirkungen auf das Leben der Frau und auf ihre Beziehung. Viele der Geschichten sind ein wenig seltsam, mit einem Hauch an Verbotenem, sodass man immer weiterlesen will. An manche der Geschichten musste ich immer wieder denken. Dennoch hätte ich mir doch mehr erhofft, manche der Geschichten wirkten unfertig oder gehetzt. Auf seltsame Art gefällt doch jeder der Geschichten, der Schreibstil macht süchtig. Von mir gibt’s 3.5 Sterne. Was sicher ist: Roupenian hat sehr viel Potential als Schriftstellerin. Ich hoffe, dass wir in den nächsten Jahren einen Roman von ihr zu lesen kriegen.
Wow

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