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Das Grand Hotel - Die nach den Sternen greifen
Caren Benedikt

Das Grand Hotel - Die nach den Sternen greifen

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Die Grand-Hotel-Saga
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SUMMARY
Ein elegantes Hotel an der Ostsee, ein verruchtes Varieté in Berlin, eine starke Frau, die ihren Weg geht, und ein Geheimnis, das alles in Gefahr bringt.

Rügen, 1924. Weiß und prächtig steht es an der Uferpromenade von Binz: das imposante Grand Hotel der Familie von Plesow. Vieles hat sich hier abgespielt, und es war nicht immer einfach, trotzdem blickt Bernadette voller Stolz auf ihr erstes Haus am Platz. Hier hat sie ihre Kinder großgezogen: den ruhigen Alexander, der einmal der Erbe des Grand Hotels sein wird; Josephine, die rebellische Künstlerin, die ihren Weg noch sucht; und den umtriebigen Constantin, der bereits sein eigenes Hotel, das Astor, in Berlin führt. Alles scheint in bester Ordnung. Natürlich gibt es hier und da Streitigkeiten mit ihrer Tochter, und irgendetwas stimmt auch nicht mit dem sonst so fröhlichen Zimmermädchen Marie –, aber all das ist nichts gegen das, was der unangekündigte Besuch eines Mannes auslösen könnte, der Bernadette damit droht, ihr dunkelstes Geheimnis aufzudecken …

Der erste Band einer opulenten Familiensaga, Band 2 der Grand-Hotel-Saga wird im März 2021 erscheinen.

AUTHOR BIO
Caren Benedikt ist das Pseudonym der Autorin Petra Mattfeldt. Sie liebt den Norden, eine steife Brise und das Reisen an die Orte, über die sie schreibt. Nach einer eher nüchternen Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten arbeitete sie als freie Journalistin. Inzwischen ist die Schriftstellerei ihr Hauptberuf, und sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in einem kleinen Ort in der Nähe von Bremen.
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REVIEWS
Reviewed by Jennifer P., Sanni and 3 others
jenniferpe
sanni
ladybug
elizas_buecherparadies
hasirasi2
Hinweis: Ich habe das Hörbuch dazu gehört. Zuallererst muss ich mal sagen, wie schön ich einfach das Cover finde. Ich find es total ansprechend und hab mich sofort darin verliebt. 💖 Hier fiel es mir leider auch schwer, in die Geschichte einzufinden. Sie wird aus der Sicht verschiedener Charaktere erzählt, die jeder seine eigenen Probleme hat. Ich glaube, die vielen unterschiedlichen Sichten hat mir das Hören zu Anfang etwas erschwert, da auch die Abschnitte der einzelnen Charaktere recht kurz waren und ich mich somit nicht so ganz reinfühlen konnte. Trotzdem waren die Charaktere allesamt sehr vielschichtig und sehr gut ausgebaut und in den ca. 10 Stunden Hörzeit konnte man sie letztendlich doch noch gut kennenlernen. Am besten hat mir die Künstlerin Josephine gefallen, die Tochter der einen Hotelbesitzerin. Auch die Sprecherin hat es richtig gut gemeistert, so viele verschiedene Personen zu sprechen. Man wusste immer, welcher Charakter dort spricht und dieses Talent finde ich wirklich beeindruckend. Nach einer CD (von zwei) hatte ich dann auch endlich das Gefühl, richtig in der Geschichte drinnen zu sein. Die Geschichte wurde für mich immer interessanter, sodass ich am Schluss echt gerne zugehört habe. Ich würde dem Hörbuch 3,5/5 🌟 geben.
Wow
Der Schreibstil von Caren Benedikt liest sich flüssig. Ich hatte gleich das Gefühl vor Ort in Binz zu sein. Da ich selbst schon oft da war und ich Rügen sehr schön finde, hatte die Geschichte zusätzlich einen besonderen Reiz für mich. Ehrlich gesagt, hätte ich selbst nicht zu diesem Buch gegriffen, wenn es mir nicht als Rezensionsexemplar zugeschickt geworden wäre. Ich habe es daher ohne große Erwartungen gelesen. Und ich wurde überrascht - positiv überrascht! Wir schreiben das Jahr 1924, ein paar Jahre nach dem ersten Weltkrieg wo die Goldene Zwanziger Jahre grade beginnen. Die Familie von Plesow betreibt ein wunderschönes Hotel in Binz auf Rügen und der Sohn von Bernadette ein Hotel in Berlin. Der Hauptaugenmerk im Buch liegt auf den Charakteren Bernadette von Plesow, ihrer Tochter Josephine, sowie dem Zimmermädchen Marie. Geballte Frauenpower - jeder ihrer Geschichten sind so verschieden, aber erzählenswert. Es herrschte eine Dynamik beim lesen, wobei ich das Buch in kurzer Zeit gelesen hatte. Die Story hat mich auch überrascht: Es geht nicht nur um Liebe und die schöne Landschaft auf Rügen. Es gibt Machtkämpfe, Erpressungen, Macht und Drogen. Diese Themen haben den historischen Roman die gute Portion Würze gegeben. Ich kann diesen ersten Band der Familiensaga wirklich empfehlen - und erwarte gespannt den Folgeband.
1 Wow
Eine Frau geht ihren Weg Die Witwe Bernadette von Plesow hat nach dem Krieg und quasi aus dem Nichts das „Grand“ in Binz wieder aufgebaut. Ihr Sohn Alexander ist Geschäftsführer, der zweite Sohn Constantin hat in Berlin das Hotel „Astor“ mit ihrer Hilfe aufgebaut, Sohn Maximilian ist im Krieg gefallen und Tochter Josefine ist so ein bisschen das wilde schwarze Schäfchen. Constantin unterstützt seine Mutter aus der Ferne, indem er ihr immer wieder Gäste schickt. So ist das Hotel bald immer ausgebucht und Bernadette blüht in ihrer Aufgabe auf. Doch dann tauchen am Ufer kurz hintereinander zwei Tote auf … Die Zeit der „Goldenen 20er“ Jahre des letzten Jahrhunderts wird in diesem ersten Band der Reihe sehr gut und bildhaft beschrieben. Nach dem Krieg geht es aufwärts, aber es gibt auch Schattenseiten und ganz klar auch das organisierte Verbrechen. Die Figuren dieses Buches sind überzeugend gezeichnet. Sympathisch? Nun, eigentlich hat mich niemand für sich gewinnen können. Dennoch – es passt zur Story, es passt zur Zeit, es passt zur damaligen Lage. Es hat mich auch nicht im Lesefluss oder Lesespaß beeinträchtigt. Die Geschehnisse sind oftmals erstaunlich, die Verwicklungen gelungen und die Stimmung authentisch. Dass es ein paar dunkle Geheimnisse gibt und mittendrin eine starke Frau allen Stürmen trotzt, ist natürlich schon gut zu lesen. Gerade in Sachen Emanzipation und Frauenpower macht das Buch Mut und Hoffnung, denn gerade zu der Zeit war es eben nicht selbstverständlich, dass eine Frau ein Hotel führt und ihren Weg geht. Die Schauplätze Ostsee und Berlin sind an sich schon spannend und interessant. Die Verbindungen mögen der Phantasie der Autorin geschuldet sein, wirken auf mich aber absolut stimmig, gerade im Hinblick auf die geschichtlichen Zusammenhänge. Mir gefallen auch die kleinen Feinheiten sehr gut, wie beispielsweise der Akkordeonspieler, der immer wieder auftaucht. Das legt den Schluss nahe, dass er in den weiteren Bänden noch eine gewichtigere Rolle übernehmen wird und darauf bin ich sehr gespannt. Anfangs gab es quasi eine Flut von Figuren, die das Hineinfinden ins Buch ein klein wenig mühsam machten. Hier hätte ich mir ein Personenregister gewünscht. Hin und wieder empfand ich ein paar Längen, doch insgesamt wurde ich vom Auftaktband wirklich hervorragend unterhalten. Deshalb gebe ich gerne vier Sterne und bin gespannt darauf, wie es weitergehen wird!
1 Wow
Elizas Bücherparadies
Ich bin mit großen Erwartungen in das Buch eingestiegen und muss ehrlich gestehen, dass ich in keinster Art und Weise enttäuscht wurde. Das Grand Hotel ist ein sehr spannender und opulenter Auftakt in einen lebensechten Roman der sogenannte „Goldenen Zwanziger“ und der Leser fühlt sich wie als Zeuge der Zeitgeschichte dorthin zurückversetzt. Das Cover ist sehr bunt gehalten. Im Vordergrund sieht man ein sehr schönes Gebäude in der Nähe eines Sandstrandes, welches an ein Hotel erinnert. Oberhalb des Hotels ist ein Nachthimmel mit Sternen ersichtlich. Der Klappentext beschreibt relativ ausführlich den groben Hintergrund der Handlung, ohne konkret ins Detail zu gehen und damit die Spannung für den Leser sehr gut aufrechterhält. Die wesentliche Handlung des Romans handelt von Bernadette von Plesow und ihren Söhnen, welche gemeinsam in der Hotelbranche tätig sind. Die Story spielt in den Anfängen der 20er Jahre, weshalb eine zeitliche Einordnung gut möglich ist. Frau von Plesow führt zusammen mit Ihrem ältesten Sohn Alexander das imposante Grand Hotel in Binz. Ihr jüngerer Sohn Constantin ist derweil Geschäftsinhaber eines der berühmtesten Hotels in Berlin, dem Astor. Bernadette von Plesow und Constatin von Plesow sind die Hauptprotagonisten des Romans, welche unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie sind beide Geschäftsleute jedoch mit unterschiedlichen Charaktereigenschaften und Vorstellungen. Sie verschaffen somit der Geschichte einen ganz besonderen Mix aus Spannung, Erstaunen und auch Verwunderung über Handlungen in bestimmten Situationen. Ebenfalls sehr ausgeprägt sind die Nebenfiguren der Story. Bernadettes Tochter Josefine eine Künstlerin, welche keinerlei Interesse am Hotelgeschäft zeigt sowie Marie Reidel ein Zimmermädchen des Grand Hotels. Mir persönlich hat die Figur der Marie Reidel am meisten imponiert. Im Laufe der Geschichte erlebt die Person durch verschiedene Ereignisse ein Wechselbad der Gefühle aus Trauer, Wut , Schmerz, Glück aber auch Hoffnung. In ihr ist eine sehr gute Entwicklung zu erkennen, welche hoffentlich in einer Fortsetzung der Geschichte weiter erkennbar wird. Die Spannung der Geschichte findet durch den Gegensatz der beiden Haupthandlungsorte Binz (Grand Hotel) und Berlin (Hotel Astor) ihren monumentalen Rahmen. Auf der einen Seite das vermeintlich ruhige, beschauliche Binz mit dem persönlichen Erholungs- und Fürsorgeprogramm für einzelne Gäste. Dagegen konträr spiegelnd das laszive und wilde Berlin mit seinen menschlichen Abgründen. Beide Orte überschneiden sich dabei nur leicht dezent in besonderen Situationen und lassen den Leser manchmal auch über Moral und Anstand in Zweifel kommen. Der Aufbau der Geschichte ist chronologisch und es sind keine Zeitsprünge erkennbar. Besonders positiv ist anzumerken, dass am Anfang eines Kapitels eine kurze Anmerkung oder ein Zitat von einer Person des Romans steht. Dies ermöglicht es dem Leser sehr gut in die geistige Verfassung der Personen einzutauchen, als wären diese real vorhanden. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und sehr gut lesbar. Verschachtelte oder komplizierte Sätze waren nicht zu erkennen. Als Zielgruppe des Romans kommen sowohl Anhänger historischer Romane, als auch Fans der „goldenen Zwanziger“ in Frage. Wegen seiner außergewöhnlichen und teils feudalen Persönlichkeiten, sowohl für Frauen (Bernadette, Josefine und Marie) als auch für Männer (Constantin und Alexander) geeignet. Als Fazit bleibt festzuhalten, dass Caren Benedikt eine sehr lebendige, spannende und auch neugierig machende Geschichte gelungen ist. Ich bin sehr gespannt, inwieweit die Geschichte nach dem teils dramatischen Ende ihre Fortsetzung findet.
2 Wows
Ich habe den gestrigen Tag abwechselnd im Grand Hotel in Binz und im Astor in Berlin verbracht. Bernadette von Plesow führt das erste Haus am Platz in Binz mit strengem Regiment, ihr Sohn Constantin das Astor mit angeschlossenem Nachtclub in Berlin ebenfalls mit harter Hand. Dass Constantins Geschäfte bestenfalls als halbseiden zu bezeichnen sind, ist ihr schon länger klar und war ihr bisher stets von Nutzen, aber als sie hinter seine wirklichen Machenschaften kommt, erschrickt selbst die abgebrühte Patriarchin. Außerdem will sie um jeden Preis ihr eigenes Geheimnis bewahren … Und dann ist da noch ihre Tochter Josefine, die Malerin in werden möchte und weder in Binz noch in Berlin glücklich zu werden scheint und sich ebenfalls mit zweifelhaften Menschen umgibt. „Das Grand Hotel - Die nach den Sternen greifen“ von Caren Benedikt ist der extrem spannende und farbenprächtige Auftakt einer Familiensaga rund um die Familie von Plesow, in der wirklich jeder ein dunkles Geheimnis zu haben scheint. Einmal angefangen, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht.
4 Wows

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