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Das Licht der Insel
Jean E. Pendziwol

Das Licht der Insel

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SUMMARY
Elizabeth und ihre Zwillingsschwester Emily wachsen in der rauen Einsamkeit des Lake Superior auf. Ihr Vater ist Leuchtturmwärter auf Porphyry Island, einer kleinen, sturmumtosten Insel. Die beiden Mädchen sind unzertrennlich, obwohl Emily nicht spricht - doch sie hat ein bemerkenswertes Gespür für Tiere, und sie malt wunderschöne Pflanzenbilder. Ihr Bruder Charles fühlt sich für die Schwestern verantwortlich. Doch dann setzt ein schreckliches Ereignis der Idylle für immer ein Ende ... >
AUTHOR BIO
Jean Pendziwol, geboren 1965 in Ontario, Kanada, hat bereits acht Kinderbücher veröffentlicht, für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde. Sie hat drei erwachsene Kinder und lebt noch heute in ihrer Heimatstadt am Ufer des Lake Superior. »Das Licht der Insel« ist ihr erster Roman.

BOOK DETAILS

EDITION
09.10.2017
TYPE
Paperback
ISBN
9783328101611
LANGUAGE
German
PAGES
412
KEYWORDS
Generationenroman, See, Lake Superior, Kanada, Lucinda Riley, Familiensaga, Tagebücher, zwei Zeitebenen
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REVIEWS
Reviewed by sommerlese, Larissa and other
sommerlese
glitasticbooks
lisa_zeilenzauber
Lake Superior, Kanada: In der Abgeschiedenheit auf Porphyry Island wachsen Elizabeth und Emily mit ihren Brüdern auf, ihr Vater ist Leuchtturmwärter. Viele Jahre später lebt Eilzabeth als alte, fast blinde Frau in einem Altenheim. Dort leistet die junge Morgan, die in einer Pflegefamilie lebt, Sozialstunden ab. Sie kommen sich allmählich näher, denn Morgan liest Elizabeth aus den alten Logbüchern ihres Vaters vor. Diese wurden im verlassenen Bootswrack von Elizabeths Bruder Charlie gefunden und wie es das Schicksal will, sind die Personen von Elizabeth und Morgan eng miteinander verknüpft. Jean E. Pendziwol führt uns das Leben der Zwillinge Elizabeth und Emily vor Augen. Erst die Rückblicke durch die alten Logbucheinträge erhellen die wahren Vorgänge auf der abgeschiedenen Insel. Wir erleben die schwierigen Lebensbedingungen dieser Familie auf der von der Aussenwelt abgeschnittenen Insel mit, sehen das alltägliche Leben und die enge Verbundenheit der Schwestern und erkennen, dass Emily in ihrer eigenen Welt lebt, nicht redet, aber ein unglaubliches Talent zum Zeichnen hat. Ihre Schwester Elizabeth ist diejenige, die für beide spricht. Aber trotz aller Erklärungen zeichnet sich ab, dass hier Geheimnisse verborgen liegen, die Elizabeth auch im hohen Lebensalter noch nicht gelöst hat. Die Logbücher sind der Schlüssel zur Wahrheit. Dieser Roman spielt am Lake Superior in Kanada und die Autorin zeigt den Leuchtturm von Porphyry und die einzigartige Landschaft der Insel in all seiner Vielfalt und Schönheit. Sie beschreibt die schwierigen, eisigen Winter und den herrlichen Blick auf den riesigen See. Dabei setzt sie viel Atmosphäre frei, die sie durch ihren malerischen Schreibstil noch wunderschön in Szene setzt. Man kann sich die Einsamkeit gut vorstellen, die dunklen, eisigen Winter, die von Stürmen aufgepeitschte Gischt des Sees und die Nebelbänke, die der Gegend einen mystischen Touch verleihen. Selbstversorger sind die Bewohner und Betreiber des Leuchtfeuers. Auf sich allein gestellt und mit einfachen Lebensbedingungen ausgestattet. Und dennoch sind die Kinder glücklich, sie geniessen die Gemeinsamkeit, die gerade Zwillinge ausmacht. Die Geschichte enthüllt Teile der Vergangenheit, die sehr zu Herzen gehen. Dabei sind mir die Charaktere ans Herz gewachsen, ich habe mit ihnen die Insel durchstreift und ihre Erlebnisse mit erlitten. Dieses Buch zieht den Leser unweigerlich in seinen Bann, es ist dramatisch und von unglaublicher Atmosphäre, fesselnd und wunderschön, fast poetisch erzählt. Trotz aller Begeisterung muss ich jedoch anmerken, hier gibt es Zufälle, die ich in solchen Geschichten eigentlich nicht leiden kann. Auch habe ich nicht verstanden, weshalb es Jahrzehnte keinen Kontakt mit Charles gab. Dieser Roman übt eine ganz besondere Faszination auf den Leser aus. Man muss sich einfach davon begeistern lassen, die unglaubliche Schreibkraft der Autorin sorgt für ein wunderbares Leseerlebnis.
2 Wows
Einerseits wird aus der Perspektive der mittlerweile im Altenheim lebenden Elizabeth und der Jugendlichen Morgen erzählt, die  dort Sozialstunden ableistet. Die beiden treffen aufeinander und Morgan soll ihr die Tagebücher ihres Vaters vorlesen. Damit hofft Elizabeth Antworten auf ihre Fragen zu bekommen, aber dass die beiden Frauen, die zunächst nicht unterschiedlicher sein könnten, mehr verbindet als ein tägliches Treffen, wird im Laufe des Buches klar. Auch entsteht zwischen Morgan und Elizabeth eine Freundschaft, die man so anfangs nicht erwartet hätte. Bei Elizabeths Perspektive wechselt man zwischen der Vergangenheit und Gegenwart hin und her, was einen tollen Eindruck von den Schicksalsschlägen vermittelt, mit denen Elizabeth und ihre Familie umgehen müssen. Auch wenn mir der Einstieg in das Buch recht schwer fiel, konnte ich mich gut in Morgan einfühlen und mochte ihre etwas rebellische Art. Doch kaum fielen die ersten Hinweise auf Familiengeheimnisse, nahm es an Spannung zu, sodass mich das Buch vor allem gegen Ende fesseln konnte. Ich wollte unbedingt wissen, was in Elizabeths Vergangenheit vorgefallen war und was all die Hinweise zu bedeuten hatten. Der Schreibstil der Autorin war sehr erzählerisch, was leider dazu führte, dass es teilweise langatmig und ohne direkte Rede war. Aber gleichzeitig hat Jean E. Pendziwol die Umgebung der Insel, das Wetter und die Gefühle der Charaktere so tiefgründig, authentisch und auch melancholisch beschrieben, dass der Schmerz an die Vergangenheit sehr gut verdeutlicht wurden. FAZIT Der Anfang gestaltete sich etwas langatmig, aber je mehr man über Elizabeths Vergangenheit erfährt und  je mehr Geheimnisse gelüftet werden, desto spannender wird es. Das Ende war überhaupt nicht durchschaubar und bis zur letzten Seite werden immer noch Geheimnisse aufgedeckt. Alles in allem sehr dramatische, melancholische Geschichte, deren Schmerz greifbar ist.
Wow
lisa_zeilenzauber
Cover: Es passt perfekt zu der Story. Der Leuchtturm begleitet einen von Anfang bis Ende in dem Buch mit und die Covergestaltung ist durch ihre detailreiche Arbeit wirklich wunderschön. Schreibstil: Die Autorin hat einen wirklich sehr angenehemen Stil zu schreiben. Ich konnte flüssig lesen und geriet nicht ins stocken. Teilweise war es vlt etwas langatmig und ohne viel wörtliche Rede, allerdings ist es auf die Erinnerungen zurückzuführen und darauf das eine der beiden Schwestern taubstumm ist. Meine Meinung: Das Buch hat mich umgehauen! Von Anfang an möchte man einfach wissen was dieser Familie passiert ist und man muss wirklich gar nicht lange warten. Viele Schicksalschläge mussten sie erleiden und doch haben sie es überlebt. Teilweise war es auch wirklich erschreckend wie skrupellos eine Mutter sein kann und wie grausam die Menschheit ist. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen weil es so spannend war und ich unbedingt alles erfahren musst. Das Buch springt dabei immer zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her, da die alte Frau ihre Geschichte einem jungen Mädchen erzählt. Die Figuren waren wirklich super ausgearbeitet und der Leser konnte sich in alle Personen sehr gut reinversetzen. Am Anfang der Story hatte ich kurz ein kleines Problem die Namen zu sortieren, aber das hat sich sehr schnell wieder gegeben. All zu viel über die Handlung möchte ich gar nicht erzählen. Nur so viel: Bis zur letzten Seite gibt es Geheminisse die sich erst dann wirklich aufklären. Ganz besonders hervorheben möchte ich noch das man die Handlung wirklich nicht erahnen kann. Sehr oft hat man es in Büchern das man genau weiß was passiert und wie alles endet, aber das ist hier definitiv Fehlanzeige! Wirklich einfach beeindruckend dieses Buch. Fazit: Für alle die Geschichten über Geheimnisse lieben ist dieses Buch ein absolutes MUSS! Ich bin immer noch hin und weg...
Wow
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