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Das ModellDas Modell
Jan Kuhlbrodt

Das Modell

Unterhaltung
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SUMMARY
Hat Schroth seinen Freund Thilo getötet? »Nicht gleich übertreiben, hätte Thilo gesagt, wenn er sich so liegen gesehen hätte, dort, unter seiner Skulptur in einer eher unnatürlichen Haltung. Er hätte, wenn er sich so liegen gesehen hätte, selbst nicht gewusst, ob er noch lebte oder nur eine Haltung angenommen hatte, die an Leben erinnert, wenn auch vergehendes, die Leben letztlich nur imitierte.« Jahrelang hat Schroth auf Thilo gewartet. Aus der untergegangenen DDR kommend, wollten beide nach Amerika, doch nur Thilo hat es geschafft, als Künstler dort Fuß zu fassen. Schroth ist in Frankfurt hängengeblieben, hat eine Promotion geschmissen und arbeitet als Fensterputzer – und wartet. Und wartet. Und wartet. Schroth sind seine Bojen abhanden gekommen, die auf dem Fluss des Lebens Orientierung geboten hätten. Nun fließt alles, Erinnerungen, Lebensmodelle, defekte Muster. Als Schroth rein zufällig von Thilos Rückkehr nach Europa erfährt, schlägt alles über ihm zusammen. Er manipuliert eine von Thilos Installationen, eine große Stahlskulptur. Thilo wird wahrscheinlich tödlich verletzt, und Schroth kehrt zu seiner Mutter nach Chemnitz zurück, von wo er seine Geschichte erzählt.

BOOK DETAILS

EDITION
© 2016
TYPE
eBook
ISBN
9783960540151
LANGUAGE
German
PAGES
112
KEYWORDS
Frank Witzel, Frankfurt, DDR, Berlin, Wilhem Genazino, Chemnitz, Jan Kuhlbrodt, Künstlerroman
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REVIEWS
Reviewed by mrstrikehardt
mrstrikehardt
"Ein philosophischer Roman", wie es der Verlag behauptet? Eher eine philosophische Erzählung, aber wen kümmert schon die formale Einordnung. Ein schmaler Band jedenfalls mit viel Input. Im Zentrum steht für mich die Frage: Wie geht man mit einem vermeintlich besten Freund um, dem alles mühelos gelingt und sich gleichzeitig um die Freundschaft wenig schert? Die Gesichte wird fragmentarisch mit Rückblenden erzählt. Dadurch wurde ich als Leser auf zweierlei Weise herausgefordert. Zum einen durch das Geschriebene, die vielen klugen Beobachtungen und Reflexionen, bspw. über (künstlerische) Ambitionen und Freundschaft. Zum anderen durch die Form, das Nicht-Gesagte, die Lücken zwischen den Absätzen, den Zeitsprüngen. Die Sprache selbst ist schnörkellos, präzise und bewusst ein wenig kalt im Sinne von distanziert. Diese Distanz scheint mir notwendig zu sein für das Nachdenken und die Reflexion der eigenen Position. Geglückt in meinem Fall, denn die Beschäftigung mit dem „Modell“ und Schroths Tat geht über die 112 Seiten hinaus.

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