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Das kann uns keiner nehmen
Matthias Politycki

Das kann uns keiner nehmen

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SUMMARY
Am Gipfel des Kilimandscharo: Hans, ein so zurückhaltender wie weltoffener Hamburger, ist endlich da, wo er schon ein halbes Leben lang hinwollte. Hier, auf dem Dach von Afrika, will er endlich mit seiner Vergangenheit ins Reine kommen. Doch am Grunde des Kraters steht bereits ein Zelt, und in diesem Zelt hockt der Tscharli, ein Ur-Bayer – respektlos, ohne Benimm und mit unerträglichen Ansichten. In der Nacht bricht ein Schneesturm herein und schweißt die beiden wider Willen zusammen. Es beginnt eine gemeinsame Reise, unglaublich rasant und authentisch erzählt, wie das nur Politycki kann, gespickt mit absurden und aberwitzigen Abenteuern. Als sich die beiden schließlich die Geschichte ihrer großen Liebe anvertrauen, erkennen sie, dass sie mit dem Leben noch eine Rechnung offen haben. Doch der Tod fährt in Afrika immer mit, und nur einer der beiden wird die Heimreise antreten.
AUTHOR BIO
Matthias Politycki schreibt, seitdem er 16 ist und wurde schon mit seinem opulenten Romandebüt als "Formfex im Sprachfels" (Die Welt) gefeiert. Sein Werk besteht heute aus über 30 Büchern, darunter mehrere Romane, Erzähl- und Gedichtbände sowie vielbeachtete Sachbücher und Reisereportagen. Er gilt als großer Stilist und ist einer der vielseitigsten Schriftsteller der deutschen Gegenwartsliteratur. Sein Weiberroman, eine Hommage an die siebziger und achtziger Jahre, ist eines der zentralen Werke der literarischen Postmoderne; als "einer der schönsten Schelmenromane unserer Zeit" (Radio Bremen) wurde seine Kreuzfahrtsatire In 180 Tagen um die Welt zum Bestseller. Sieben Jahre nach seinem als "wahrer Monolith" (Stern) gerühmten Roman Samarkand Samarkand erscheint 2020 ein neuer großer Roman, für den er um ein Haar in Afrika gestorben wäre. Gerettet hat ihn die Liebe einer Frau.
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REVIEWS
Reviewed by rand0mbooks, dramaya and 3 others
rand0mbooks
dramaya
marieause
casaplanca
everywherebooksandtea
Ich muss leider sagen, dass mir das Buch absolut nicht gefallen habe und ich es nach der Hälfte sogar abrechen musste... . Was hat mir nicht gefallen: Mich konnte das Cover sehr überzeugen und auch der Klappentext hat mich angesprochen. Leider hält dieser meiner Meinung nach nicht was verspricht. Besonders hat mich die Reise auf dem Kilimandscharo interessiert, weil ich den Berg auch sehr anziehend finden. Ab Seite 50 sind die Protagonisten aber schon vom Berg runter, was ich eher doof fand. Es beginnt dann eine Reise durch Afrika, was an sich auch cool ist, mich aber weniger interessiert hat. . Den Schreibstil von Matthias ließ sich leider auch für mich nicht gut lesen. Was mich am meisten stört ist, dass es Phrasen gibt, die er Wort für Wort immer wieder benutzt. Auch das hauptsächlich in der indirekten Rede gesprochen wurde, fand ich sehr anstrengend zu lesen. Da ich ein Kapitelleser bin, fand ich es auch doof, das es keine Kapitel gibt.Was leider auch in dem ganzen Buch gefehlt hat, war die Spannung. Wie schon gesagt, ich habe es bis zur Hälfte gelesen und und gab immer nur unnötige Andeutungen, aber geklärt wurde eher weniger. Für mich hat sich das Alles sehr gezogen. . Wirklich schade, ich hatte mich eig auf das Buch gefreut . Fazit: Ich würde das Buch nicht weiterempfehlen 1/5🌟
Wow
Über eine nicht ganz freiwillige Männerfreundschaft in Afrika Der Hamburger Hans besteigt den Kilimandscharo um nach Jahren nun endlich durch die Einsamkeit und die Strapazen dieser Tour mit seiner bewegten Vergangenheit abschließen zu können. Als er dann aber auf dem Grund des Kraters auf den extrovertierten Bayer Tscharli trifft, ist es vorbei mit der Ruhe; zu unterschiedlich sind die beiden in ihren Ansichten und ihrem Verhalten. Der Autor Matthias Politycki erzählt in diesem Roman “Das kann uns keiner nehmen” von den beiden sehr unterschiedlichen Charakteren und wie diese nicht nur durch die Naturgewalten am Kilimandscharo sondern auch durch unterschiedliche Schicksalsschläge zueinander finden und wie sich eine tiefgründige, intensive aber doch nur sehr kurze Männerfreundschaft entwickelt. Denn nur einer der beiden wird die Heimreise nach Deutschland antreten können. Der Schreibstil des Autors ist großartig. Er schafft es nicht nur auf die Schönheit des Kontinents Afrika einzugehen, sondern auch auf die Vielfältigkeit und die Gefahren. Diese beschreibenden Passagen werden ergänzt durch humorvolle, ernste, tiefgründige aber auch sehr bewegende Dialoge. Mit Hans und Tscharli schafft der Autor zwei großartige Charaktere, die beide auf ihre eigene Art und Weise faszinieren. Mit Fortschreiten des Buches kann man immer mehr hinter die Fassaden der beiden schauen und erkennt, wie die beiden durch ihre Vergangenheit in Afrika geprägt wurden. Beispielsweise erkannt man bei dem zunächst sehr oberflächlich und polarisiend wirkenden Tscharli einen sehr vielfältigen und auch tiefgründigen Charakter. Im empfinde die Stimmung und Atmosphäre, die der Autor in diesem Roman kreirt, als sehr gut geeignet, um sich mit den Themen des Verlustes, der Krankheit und dem Tod auseinander zu setzen. Wirklich großes Kino! Das einzige, mit dem ich ein bisschen Probleme beim Lesen hatte, war der bayrische Dialekt von Tscharli. Aber auch daran gewöhnt man sich mit der Zeit.
1 Wow
Dieses Buch hat mich - was äußerst selten ist - zu "man kann auch abbrechen" Überlegungen geführt. Ich habe es nicht getan. Zwei ältere weiße Männer besteigen in Afrika einen Berg zusammen, der sehr nervtötende Bayer Tscharli, ungehobelt, Chauvi, definitiv niemand, mit dem ich freiwillig Zeit verbringen würde. Und Hans, dem es mit Tscharli genauso geht und der eher ein zurückhaltender Typ ist. Sympathisch waren mir beide nicht. Nach der Bergtour setzen sie ihre Reise gemeinsam fort und die Gespräche, ja nun, ohne solche genau zu kennen würde ich sagen: typische Altherren-Gespräche. Nichts, was mich interessiert, ganz im Gegenteil, die Beiden gingen mir auf die Nerven und ich fand das Buch fürchterlich uninteressant. Es hat sich gezogen, was mich bei der Stange hielt, waren die Beschreibungen Afrikas - fernab der romantisierten Vorstellungen. Man merkt dem Buch hier an, dass persönliche Erfahrungen zugrunde liegen und mag kaum glauben, dass Reiseveranstalter tatsächlich Reisen in Kriegsgebiete durchführen. Dann - urplötzlich - leider schon im fortgeschrittenen Lesestatus - wurde es aber interessant, zwischen den beiden ungleichen Männer bahnte sich eine Freundschaft an und der Austausch wurde sehr ernsthaft. Auch die Begleitumstände wurden dramatisch. Ein sehr starker Teil und genauso beeindruckender Abschluss des Buches, der für mich den zähen Start und Mittelteil tatsächlich wett machte. Zwei Zitate aus dem Buch, die die Bandbreite auch schön aufzeigen: "Einmal noch leben vor dem Tod" "Eigentlich sind wir doch alle Friseure"
1 Wow
Gipfelstürmer Unter dem Roman “Das kann uns keiner nehmen” von Matthias Politycki habe ich mir eigentlich etwas ganz anderes vorgestellt. Ich mag Bergsteiger Romane sehr gerne und hier geht es ja auf den Gipfel des Kilimandscharo, wie auch das wunderbare Cover zeigt. Dass das Gipfel erklimmen eigentlich hier nur eine Nebenrolle spielt, wird aber sehr schnell klar. Der Autor bedient sich toller Beschreibungen, um uns Afrika und das Leben dort, näher zu bringen und ganz langsam und sachte entwickelt sich eine Geschichte über Freundschaft und auch über Liebe, in der Gegenwart und Vergangenheit. Hier wird ganz viel mit Gefühl geschrieben, es gibt eine Menge Humor, aber auch Mitgefühl, Trauer und Leidenschaft. Das Buch räumt mit so einigen Vorurteilen auf und bringt einen zum nachdenken über die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Das einzige, was für mich ein Kritikpunkt wäre, war der bayrische Dialekt, mit dem ich mich eine Weile recht schwer tat, man gewöhnte sich aber dran. Vonn mir bekommt das Buch eine klare Empfehlung.
Wow
maskedbookblogger
Hast du dir jemals überlegt einen Vulkan zu besteigen? Also ich habe es nur zur Hälfte auf den Vulkan Etna in Italien geschafft. Und darum geht es hier. Hans reist nach Afrika, um den Kilimandscharo zu besteigen, vor Ort auf dem Vulkan zu schlafen und endlich mit diesem Kapitel seines Lebens, namens Afrika abzuschließen. Auf der Expedition lernt der Protagonist Tscharli kennen, einen Ur-Bayer, welcher respektlose, grimmige und umögliche Charakterzüge aufweist. Hans entwickelt eine abgeneigte Haltung gegenüber ihm. Doch dann in einem nächtlichen Schneesturm sind diese zwei verschiedenen Charaktere auf sich angewiesen. So wie das Schicksal wollte, verbringen Hans und Tscharli die nächste Woche gemeinsam. Aus einer abgeneigten Haltung entwickelt sich zwischen den beiden eine außergewöhnliche Freundschaft. Beide beeinflussen sich gegenseitig in einer positiven Weise. Jedoch wird einer von ihnen, die Rückfahrt nicht antreten können. Zu Beginn des Buches haben sich die Seiten sehr in die Länge gezogen. Ein langweiliger Schreibstil mit einem mühsamen Handlungsstrang hat mich ganze Zeit verfolgt. Nach und nach wurde das Potential dieses Romanes entfaltet und die Handlung wurde spannender. Schön fand ich, wie sich die Beziehung zwischen den beiden Charakteren entwickelt hat. Hans, ein eher ruhiger nachvollziehender Mann begegnet einem sehr überspitzten Ur-Bayer. Der Leser erlangt Informationen über beide Personen, und kann sich schließlich ein gutes Bild von den Beiden konstruieren. Aus einer abgeschwächten Form vom Haas wird eine liebevolle Freundschaft mit Vertrauen. Teilweise habe ich eine Zeit gebraucht, um zu entziffern, was Tscharli seinem Gegenüber mitteilen möchte, da sein Text im bayrischen gedruckt worden ist. Nichts desto trotz ist der Kontrast der Charaktere dem Autor gelungen. Matthias Politycki schreibt detailiert und gut. Seine Beschreibungen von Afrika sind authentisch, wodurch man in seinen Gedanken zu diesem Ort entfliehen kann. Durch lustige Sprüche wurde eine bedrückende Stimmung öfters gelockert. Ich finde es schade, dass dieses Buch sehr monoton anfängt und erst zum Schluss sein volles Potential entfaltet. Schlussendlich hatte ich Spaß auf diese Afrikareise zu gehen. Tscharli und Hans? Ihr seid toll!
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