mojoreads
Community
Der Bluthund
Lee Child

Der Bluthund

Belongs to series
Jack Reacher
!
4/5
2 Ratings
!
Want to Read
!
Reading
!
Read
!
INFO
!
MOJOS
!
REVIEWS
SUMMARY
»Genau so wollen wir Jack Reacher!« New York Times Der ehemalige Militärpolizist Jack Reacher entdeckt zufällig bei einem Pfandleiher einen Abschlussring der Militärakademie West Point. Warum trennt sich jemand von einer so hart errungenen Trophäe? Einem Impuls folgend beschließt er, die ursprüngliche Besitzerin aufzuspüren und ihr diese Auszeichnung zurückzubringen. Doch der Ring ging bereits durch viele Hände, und plötzlich befindet sich Reacher im Netz einer kriminellen Organisation mit Verbindungen in die höchsten Kreise der Gesellschaft. Ein Preis wird auf seinen Kopf ausgesetzt, Killer heften sich an seine Fersen. Es gibt eben Leute, mit denen man sich nicht anlegen sollte - zum Beispiel mit Jack Reacher!
AUTHOR BIO
Lee Child wurde in den englischen Midlands geboren, studierte Jura und arbeitete dann zwanzig Jahre lang beim Fernsehen. 1995 kehrte er der TV-Welt und England den Rücken, zog in die USA und landete bereits mit seinem ersten Jack-Reacher-Thriller einen internationalen Bestseller. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Anthony Award, dem renommiertesten Preis für Spannungsliteratur.
MOJOS
!
Does this book have mojo?
Let others know why they should read it!
REVIEWS
Reviewed by thursdaynext and merlin78
thursdaynext
merlin78
thursdaynext
Serienkillerthriller – Jack Reacher und der Schicksalsberg Jack Reacher, seit 1997 ermöglichte Autor Lee Child dem ungewöhnlichen Ex Militärpolizist jedes Jahr einen Auftritt auf dem deutschen Buchmarkt. Verlässlich handelt es sich dabei um einen Thriller der zumindest Sog entfaltet, im besten Fall werden zusätzlich weitere Puzzlestückchen gestreut, um den Charakter des Protagonisten, seine Reacher spezifische Denke und die Ursachen für sein jetziges Sein zu erhellen. Dieser Hintergrund gibt den Romanen erst das gewisse Extra. Mit sehr wenigen Ausnahmen hat Lee Child, der Name ist ein Pseudonym, tatsächlich heißt der Autor James Dover Grant, die Vita seiner Hauptperson mit jedem Roman ausgebaut, aktuelle gesellschaftsrelevante Themen damit verquickt und die Actionszenen mittels der Hintergedanken seines 2 Meter Helden aufgepeppt. So erschrieb er sich seine treue Leserschaft, die jedes Jahr auf’s Neue zu einem Reacher -Thriller griff, in der Erwartung, mehr über diesen Menschen zu erfahren. „Der Bluthund“ ist leider eine solche Ausnahme. Plot und Einstieg sind gut wie immer, Reacher findet in einem Pfandhaus zufällig den Ring einer West – Point Absolventin und lenkt sich damit von der Trennung einer Geliebten ab, die ihm nahegeht, aber unvermeidbar war. Wie ein „Bluthund“ geht er den Spuren des Ringes nach, nicht um ihn im Schicksalsberg zu versenken, sondern um eventuell einer Frau mit sehr kleinen, schmalen Händen ihre hart erarbeitete Trophäe zurückzubringen. Wer Reacher aus vorherigen Büchern kennt, weiß, dass das für ihn ausreichende Gründe sind, sich mit unangenehmen Menschen zu kloppen, ungeniert Schusswaffen zu benutzen und quer durch die USA zu trampen. Newbies könnten bereits hier das Gefühl bekommen, Child hätte zu stark konstruiert. Reacher Fans, zu denen ich gehöre, schlucken die Kröte widerspruchslos, werden aber mit dem „Bluthund“ auch nicht wirklich glücklich, denn außer einem kurzen Innehalten als ihm beim Trampen ein älterer Trucker mit belesener Frau, dem Jack etwas über die Suche nach der Ringbesitzerin erählt, diese Handlungsgründe küchenpsychologisch versiert als verstecktes Schuldgefühl deklariert, was Reacher aber, wie wiederholt im Roman, locker beiseite schiebt, und der kürzlich erfolgten Trennung von Chang, gibt es keinen wirklich nachvollziehbaren Anlass für den heimatlosen Protagonisten, sich aus purer ex-kollegialer Solidarität den Ärger und die Suche nach der Trägerin des Ringes aufzuhalsen. Ausflüge in seine Vergangenheit fehlen hier völlig, sprachlich ist die Reihe bisher noch nie zum Highlight aufgestiegen, zumindest hier bleibt sich der Autor treu. Sehr vermisst habe ich die Kombinationsgabe des Jack Reacher, die hier nur selten gezeigt wird, und seine lakonischen Klopper, während er Kampfszenen absolviert. Atmosphärisch wird es im Roman sehr selten. Die gewohnten Klischees behält Autor Child aber konsequent bei. „Die Biker waren so gespalten wie Baptisten: alle gleich, aber unterschiedlich.“ Die Effektivität, die diese Thrillerreihe ausmacht, es wird kein Wort zuviel verschwendet und die Dialoge sind militärisch kurz, wurde im vorliegenden Band strapaziert. Die in den USA grassierende Opiat-Krise, die große Teile der Gesellschaft besonders der schwindenden Mittelschicht überrollt hat, hätte deutlicher ausgebaut werden können. Ein paar weniger lapidare Beschreibungen zu typischem Suchtverhalten und den Auswirkungen, und nicht nur die Verwendung des Verkaufsschlagers der amerikanischen Pharmaindustrie als handlungsgebendes Mittel, gäben dem Roman deutlich mehr Schärfe und höben das Niveau. So verabschiede ich mich nun vom Konjunktiv um meinen Leseeindruck als solide, überraschungsfrei und sicher nicht vergnügungssteuerpflichtig zu beschreiben. Interessanterweise bin ich auf diesen Artikel gestossen, in welchem Lee Child verkündet, dass er seinen Helden schon länger das Zeitliche segnen lassen wollte, es aber nicht übers Herz gebracht hat, weil er der Ansicht ist, seine Leser verdienten weitere Geschichten um Reacher. Daher reicht er Jack Reacher nun an seinen jüngeren Bruder Andrew Grant, der ebenfalls Autor ist weiter. Dieser ändert dafür seinen Namen in Child, so dass Childs Held auch unter diesem Namen fortgeführt wird. Seems like a family affair.
Wow
Auf seiner Reise ins Ungewisse hält der ehemalige Militärpolizist Jack Reacher in einem kleinen Dorf. In einer Auslage eines Pfandleihers entdeckt er dort einen Abschlussring eines West Point-Rekruten. Reacher weiß genau, dass niemand, der West Point überlebt und bewältigt hat, sich jemals freiwillig von diesem Ring trennen würde. Erst recht nicht, wenn der Ring so klein ist, dass er einer Frau gehören muss. Spontan entschließt sich Reacher, dem Ring und der Geschichte dahinter auf dem Grund zu gehen. Dabei gerät er schnell in das Visier von Verbrechern, die ihn gerne beseitigen möchten. Reacher wäre aber nicht Reacher, wenn er sich nicht zur Wehr setzen könnte. Eine spannende Suche beginnt… Schriftsteller Lee Child hat mit seinem Helden Jack Reacher eine Figur geschaffen, die nun schon zum 22. Mal in gefährlichen Abenteuern ermittelt, die ihn fordern und formen. Nicht nur in zahlreichen Romanen hat es Reacher nun schon große Bekanntheit erreicht, auch im Film wurde die Figur schon verkörpert. Er steht für Spannung, Action und starke Gedankenspiele. Vorweg möchte ich anmerken, dass es sich zwar um einen Teil einer ganzen Reihe handelt, doch dieses Buch eine in sich abgeschlossene Geschichte beinhaltet. Genauso wie alle anderen Romane auch, kann auch dieser vollkommen losgelöst gelesen werden. Doch schöner ist es eigentlich, wenn der Leser sich gemeinsam mit Jack Reacher an alle Abenteuer wagt. Wer ist eigentlich Jack Reacher? Wer bisher nur die Filme gesehen hat und sich nun einen Tom Cruise als Reacher vorstellt, wird natürlich vollkommen enttäuscht sein, denn Reacher ist sicher einiges, aber nicht klein und drahtig. Vielmehr ist er eine Erscheinung, die sofort in Erinnerung bleibt. In diesem Buch wird er gerne als Bigfoot oder Hulk betitelt, was verdeutlicht, wie groß und einprägsam seine Gestalt ist. Er ist freundlich, hilfsbereit und aufgeschlossen. Sein Leben findet auf der Straße statt, denn er reist von Ort zu Ort. Als ehemaliger Militärpolizist ist er mit vielen korrupten Dingen vertraut. Das hilft ihm auch dabei, sich häufig Unterstützung durch die Armee zu beschaffen. Nicht immer kommt er bei seinen Mitmenschen gut an, insbesondere Verbrecher können ihn nicht leiden. Reacher plant immer drei Züge im Voraus und ist sehr gut organisiert. Er lebt ohne Gepäck, immer von Tag zu Tag. Ohne zu wissen, wo ihn sein nächster Weg hinführen wird. Dieser Roman beschreibt nun schon die 22. Jack-Reacher Geschichte. Dieses Mal folgt er einem spontanem Impuls und macht sich auf die Suche nach der Ringträgerin. Da der Leser gemeinsam mit Reacher die Fährte aufnimmt und sich mit dem Helden auf die Reise macht, ist die Handlung natürlich nicht vorhersehbar. Immer wieder wirft Lee Child einige dramatische und aufregende Spannungsmomente ein, die für Überraschungen sorgen. Es ist interessant, den Gedankengängen des Protagonisten zu folgen und sich mit ihm in die Suche zu vertiefen. Da Lee Child seine Werke sehr bildlich und detailliert beschreibt, fällt es dem Leser ganz leicht, sich auf die Erzählung und die Erlebnisse einzulassen. Immer wieder wird eine ausgeklügelte Idee von einer weiteren abgelöst, die alle für ordentlich Action sorgen. Grandioser Teil, mich hat das Buch begeistert! Mein persönliches Fazit: Eigentlich wollte ich nur kurz reinlesen und das Buch dann erst einmal zur Seite legen. Doch das gibg einfach nicht. Ich musste mehr erfahren. Mehr über die Ringträgerin, die den Ring aufgegeben hat. Weshalb? Wurde er gestohlen? Wurde sie ausgeraubt? Musste sie ihn weggeben? Was waren ihre Beweggründe? Gemeinsam mit Reacher habe ich mich auf die Suche nach Antworten gemacht und wurde mit einer rasanten und turbulenten Geschichte belohnt, die mich vollkommen begeistert und mitgerissen hat. Immer wieder zaubert der Autor Ideen aus dem Hut, die mich überraschen und zum Nachdenken animieren. Interessant ist es auch immer wieder zu lesen, dass Reacher eigentlich schon vorher wusste, was geschehen würde. Dann frage ich mich immer, ob ich zu dem gleichen Entschluss gekommen wäre. Was war der Ausgangspunkt, der ihn in seinem Handeln beeinflusst hat? Welchen Weg wird er nun einschlagen? Dieses Buch ist grandios, denn hier ist Reacher mal wieder absolut perfekt und überragend. Das Buch bietet eine clevere Story, facettenreiche Charaktere und eine aufregende Kulisse, die ich mir bildlich und lebendig vorstellen konnte. Da mich das Werk mitgerissen hat, kann ich hier natürlich nur meine Empfehlung aussprechen. Eines der besten Bücher der ganzen Reihe und für Jack-Reacher-Fans ein absolutes Muss!
2 Wows
German
  
English
mojoreads Instamojoreads Twittermojoreads Facebook