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Der Bücherdrache
Walter Moers

Der Bücherdrache

UnterhaltungFantasy
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SUMMARY
Die Buchlinge sind wieder da!

In den Katakomben von Buchhaim erzählt man sich eine alte Geschichte vom sprachmächtigen Drachen Nathaviel. Angeblich besteht er aus lauter Büchern, die von der mysteriösen Kraft des Orms durchströmt sind. Die Legende besagt, der Bücherdrache habe auf jede Frage die richtige Antwort.

Der Buchling Hildegunst Zwei, benannt nach dem zamonischen Großschriftsteller Hildegunst von Mythenmetz, macht sich eines Tages auf den Weg in den Ormsumpf, wo Nathaviel hausen soll. Dabei wagt er sich in Bereiche der Katakomben, in denen es von Gefahren wie den heimtückischen Bücherjägern nur so wimmelt. Und er ahnt nicht, dass die größte Gefahr, die ihm droht, vom Bücherdrachen selber ausgeht.

AUTHOR BIO
Der Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz ist der bedeutendste Großschriftsteller Zamoniens. Berühmt wurde er durch seine 25-bändige Autobiographie »Reiseerinnerungen eines sentimentalen Dinosauriers«, ein literarischer Bericht über seine Abenteuer in ganz Zamonien und vor allem in der Bücherstadt Buchhaim.

Sein Schöpfer Walter Moers hat sich mit seinen phantastischen Romanen, weit über die Grenzen des deutschen Sprachraums hinaus, in die Herzen der Leser und Kritiker geschrieben. Alle seine Romane wie »Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär«, »Die Stadt der Träumenden Bücher«, »Der Schrecksenmeister« und zuletzt »Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr« waren Bestseller.

Neben dem Kontinent Zamonien mit seinen zahlreichen Daseinsformen und Geschichten hat Walter Moers auch so erfolgreiche Charaktere wie den Käpt'n Blaubär, das Kleine Arschloch und die Comicfigur Adolf, die Nazisau geschaffen.

BOOK DETAILS

EDITION
25.03.2019
TYPE
eBook
ISBN
9783641234232
LANGUAGE
German
PAGES
192
KEYWORDS
Hildegunst von Mythenmetz, Käpt'n Blaubär, Buchlinge, Literaturreich, Bestseller, Zamonien, Zamonien 11
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REVIEWS
Reviewed by schafswolke, Anni and 3 others
schafswolke
bucherpalast
stephie
bines_brimborium
glitasticbooks
Wieder mal ein besserer Walter Moers, leider ein wenig kurz geraten Der kleine Buchling Hildegunst Zwei macht sich zu seinem größten Abenteuer auf, er will den allwissenden und sagenumwobenden Bücherdrachen Nathaviel finden. Ich liebe ja die zamonische Welt, die Walter Moers geschaffen hat, allerdings ist da ja in den letzten Jahren ein wenig die Luft rausgegangen. Nichtsdestotrotz muss ich mir jedes Buch holen, denn sie gehören einfach in meine Sammlung. Optisch machen die Bücher immer sehr viel her, so auch wieder einmal "Der Bücherdrache". Ich war hier doch sehr froh, dass es sich wieder so langsam zu den ursprünglichen Geschichten orientiert. Leider war die Geschichte recht schnell zu Ende erzählt und endete dann auch recht abrupt, was ich sehr schade fand. Immerhin hat mich das Buch für die Lesezeit mal wieder zamonische Luft schnuppern lassen und diese Zeit habe ich dann auch sehr genossen. Die Geschichte wird durch typische zamonische Zeichnungen unterstützt. Für mich ist "Der Bücherdrache" wie ein kleines Versprechen auf mehr Zamonien. Auch wenn dieses Buch nicht mit den ersten Werken mithalten kann, so gibt es von mir doch 4 Sterne.
2 Wows
Für mich war das das erste Buch von Walter Moers und ich fand es echt toll, schon lange Laufe Ich um seine Bücher herum und bin echt froh den Schritt endlich mal gewagt zu haben!!😍 Es wurde sehr schön geschrieben und war für mich mal etwas komplett anderes! Allein die Art wie die Geschichte erzählt wird einfach toll, diese teilweise Comic Darstellung Fand Ich Einfach Echt total genial!! Ebenfalls haben mir auch die verschiedensten Zeichnungen sehr gut gefallen, damit konnte man sich alles Einfach nochmal viel besser vorstellen und muss nicht nur seinen Kopf Benutzen. Insgesamt ist alles sehr kreativ gestaltet worden und hat mich somit einfach in seinen Bann gezogen, Jaa vielleicht war Ich auch einfach nur so begeistert, weil ich noch nie eines seiner Bücher gelesen hab, aber wer weiß das schon😄 Ich empfehle euch das Buch sehr gern weiter vor allem wenn ihr mal nach einer kurzen aber dennoch schönen Abwechslung sucht☺️ Ich wünsche euch noch einen schönen Tag und gaaaanz viel Spaß beim Lesen! 🧡
Wow
nobody knows
Der Bücherdrache ist völlig anders als erwartet, aber trotzdem richtig gut und von der ersten Seite an so fesselnd wie faszinierend, nur leider viel zu schnell gelesen. Das Buch beginnt und endet mit ein paar Comic Seiten, in die dann die eigentliche Geschichte eingebettet ist. Der Ich-Erzähler ist zwar im Grunde Hildegunst von Mythenmetz, die Ereignisse um Nathaviel werden allerdings nicht von ihm selbst geschildert. Im Vordergrund steht vielmehr das Abenteuer des nach ihm benannten Buchlings Hildegunst Zwei, der dem bekannten Lindwurm von seiner aufregenden Begegnung mit dem legendenumwobenen Bücherdrachen berichtet. Es handelt sich sozusagen um eine Geschichte in einer Geschichte. Infolgedessen besteht das Buch größtenteils aus Dialogen bzw. aus dem Monolog des kleinen Buchlings, dessen Erzählung nur gelegentlich kurz durch Nachfragen oder Bemerkungen von Hildegunst unterbrochen wird. Dabei gibt er wiederum innerhalb seines Abenteuers nahezu wortgetreu die gesamte, interessante Lebensgeschichte des Bücherdrachen wieder, wie Nathaviel sie ihm berichtet hat. Der Autor hat also mehrere Geschichten geschickt ineinander verschachtelt, lässt am Ende jedoch offen, ob es sich nun um ein echtes (fiktives) Erlebnis oder lediglich um einen Traum des Lindwurms handelt. Spannend ist diese außergewöhnliche Geschichte in jedem Fall. Der im Ormsumpf lebende Bücherdrache ist eine ausgesprochen faszinierende Kreatur, die man trotz seiner tödlichen Tendenzen irgendwie ins Herz schließt und der man in späteren Werken gern noch einmal begegnen möchte. Nathaviel ist weise, klug und ein wenig melancholisch. Er hat in seinem Leben viel durchgemacht und man versteht durchaus seine Beweggründe. Einerseits will er sich bloß selbst schützen, andererseits ist er dadurch unendlich einsam, zumal er sich scheinbar sehr gern mit anderen Wesen unterhält. Es grenzt an ein Wunder, dass er noch nicht völlig verrückt geworden ist. Der Drache ist Orakel und Schatz zugleich, denn neben seinem Geist sind auch seine Schuppen ormdurchtränkt und daher wahnsinnig wertvoll. Sie sind der Grund, warum er lange Zeit gejagt wurde. Um zu Überleben fing er irgendwann an die Besucher zu fressen oder zumindest zu vertreiben, die es nicht mehr nur auf einen Ratschlag, sondern eine seiner Schuppen abgesehen hatten. Dieses Vorgehen war umso wichtiger, da es Nathaviel inzwischen nicht mehr möglich ist die Katakomben zu verlassen. Der arme Drache ist im Ormsumpf gefangen. Der junge, etwas zu leichtgläubige Buchling Hildegunst Zwei ist einem ebenfalls sehr sympathisch. Er glaubt nichts Interessantes erzählen zu können, dabei ist sein Leben im Ergebnis nicht annähernd so ereignislos oder vorhersehbar wie er denkt. Stattdessen kann er von einem Abenteuer berichten, wie es sicher nicht viele Buchlinge erlebt haben. Es macht Spaß dank ihm eine neue Seite an Zamonien sowie neue Geschöpfe, die in dieser Welt leben, kennenzulernen und eine Geschichte zu lesen, in der einige Buchlinge sowie ein Drache die Hauptakteure sind. Hinzu kommt eine vielversprechende Prophezeiung Nathaviels, die vielleicht – oder eher hoffentlich – noch einmal in anderen Büchern zur Sprache kommt. Das Ende deutet zumindest ein wenig darauf hin. Darüber hinaus begeistert das Buch vor allem durch die tolle, malerische Sprache von Walter Moers, die langen Sätze und wunderbaren Beschreibungen, deren Klang man sich auf der Zunge zergehen lassen möchte. Die Liebe des Autors zu Büchern und zur Sprache wird folglich nicht nur durch die zamonische Welt, sondern auch durch seine Art zu erzählen deutlich. Möglicherweise hat der Autor sogar ein paar autobiographische Gedanken einfließen lassen, nämlich als es um die Leiden und Ängste von Schriftstellern geht, die Nathaviel sehr anschaulich beschreibt. Man ist sich nicht ganz sicher, ob es scherzhaft oder als Kritik gemeint ist, dass man sich als Autor gelegentlich zu viele Gedanken über Dinge wie (negative) Rezensionen oder Schreibblockaden macht. Ebenso fantastisch wie der Schreibstil ist die einzigartige Gestaltung des Buches mit den zahlreichen, vielseitigen Illustrationen des Autors. Besonders hervorzuheben sind an dieser Stelle die sehenswerten Zeichnungen des Bücherdrachen in seiner ganzen Pracht, die sich über mehrere Doppelseiten erstrecken. Es handelt sich bei Der Bücherdrache zwar um eine völlig eigenständige und insgesamt überaus empfehlenswerte Geschichte, sodass man die anderen Zamonien-Romane zuvor nicht alle gelesen haben muss, es schadet allerdings nicht, wenn man zumindest schon ein wenig mit der Welt vertraut ist und zum Beispiel weiß, was Buchlinge überhaupt sind. Zum Abschluss folgt im Übrigen eine Leseprobe aus Die Insel der 1000 Leuchttürme, die auf jeden Fall neugierig auf das gesamte Buch macht – und vielleicht ein erster Hinweis darauf ist, dass dieses Buch als nächstes erscheint, obgleich ein konkreter Erscheinungstermin bislang noch nicht bekannt ist. Hierin dreht sich wieder alles um ein Abenteuer des Lindwurms Hildegunst, der den ersten Abschnitt einer beschwerlichen Reise in einem Brief an seinen Freund Hachmed Ben Kibitzer schildert. *FAZIT* Der Bücherdrache ist eine wundervolle, sprachgewaltige Geschichte mit liebenswerten und faszinierenden Figuren, die viel zu schnell vorbei ist und augenblicklich Lust auf weitere Abenteuer aus Zamonien macht.
Wow
bines_brimborium
Mal wieder ein Appetithappen aus Zamonien und ein kurzes Wiedersehen mit Hildegunst von Mythenmetz und den Buchlingen. Wie immer wunderbar illustriert - ich konnte mich an dem Bücherdrachen kaum satt sehen. Die Geschichte kommt sehr bekannt vor, wenn man mehr als ein Werk aus Zamonien von Walter Moers gelesen hat. Der größte Teil besteht aus einem über dies und das schwadronierenden Drachen, bei dem man merkt, dass er nicht allzu häufig besuch bekommt. Hier zeigt sich wieder einmal Moers' Liebe zur Sprache (ich habe mir mal wieder einige schöne Wörter und Zitate notiert). Besonders interessant waren die Ausführungen des Drachens zum Thema Fluch und Segen des Schriftstellerdaseins, wobei der Fokus eher auf dem ersten Aspekt liegt. Wohin mit all den Ideen, Figuren, Motiven? Was wenn das Orm (die Inspiration) fehlt? Ob da nicht einiges auf Moers selbst gemünzt ist? Wie auch immer, ich mochte sehr, dass auch im Roman diesmal Comic-Seiten (in der Rahmenhandlung) integriert waren. Mythenmetz als Comic kommt einfach immer wieder bombastisch rüber. Ich hoffe, dass sich dieser Trend in weiteren Romanen fortsetzt. Obwohl die Geschichte an sich nicht besonders lang oder besonders tiefgründig war, hatte ich eine Menge Spaß mit der Geschichte und habe sie sehr gerne gelesen. Bei Zamonienbüchern bin ich einfach auch sehr leicht zufriedenzustellen. Ich nehme alles, was ich kriegen kann! Der Schluss verheißt ja fast überdeutlich eine Fortsetzung. Ob man das alles wirklich so ernst nehmen kann, steht dann aber auf einem anderen Blatt...
Wow
Mein erster Moers, wuhu! Voller Euphorie habe ich das neueste Buch von Walter Moers aufgeschlagen und zunächst die vielen schönen Zeichnungen betrachtet, die allesamt liebevoll und detailverliebt gestaltet wurden. Der Klappentext hat mich super neugierig gemacht und der Einstieg fiel mir leicht und ich glaubte, das würde ein einzigartiges Leseerlebnis werden. Der Bücherdrache erzählt die Geschichte vom – wie der Titel verrät – Bücherdrachen, auf dessen Suche sich Buchling Hildegunst Zwei macht. Wir begleiten sie auf diese Reise, wie es dazukam, ob sie den Bücherdrachen tatsächlich gefunden hat und wie es schließlich endete. Der Schreibstil von Walter Moers ist angenehm und flüssig zu lesen und seine Art, die Welt von Buchhaim zu erschaffen, faszinierend. Anfänglich konnte mich das Buch fesseln, doch ab der Hälfte ließ der Spannungsbogen radikal nach. Meine Faszination für Buchhaim verließ mich irgendwo in der Mitte des Buches und ab dem Punkt plätscherte die Geschichte nur so vor sich hin… Ich weiß nicht, ob es an der Art des Erzählens lag. Hildegunst Zwei schildert ihre Suche nach dem Bücherdrachen anderen Buchlingen, was dem Ganzen etwas die Spannung genommen hat. FAZIT Der Bücherdrache war mein erster Moers und konnte mich leider nicht wirklich überzeugen. Vielleicht nehme ich mir zu gegebener Zeit ältere Bücher von Walter Moers vor. Für sein neuestes Buch kann ich leider nur 3 von 5 Herzchen vergeben.
Wow

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