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Die 13 1/2 Leben des Käpt'n BlaubärDie 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär
Walter Moers

Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär

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4/5
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SUMMARY
Endlich wieder als da - und wie! Walter Moers` legendäres Romandebut erstmals komplett in Farbe.

Dieser Roman ist ein Buch der Superlative: Vor rund 13½ Jahren erschienen, hat es dem renommierten Comic-Autor Walter Moers mit einem Mal auch als Romancier internationale Anerkennung und großen Erfolg gebracht. Sein vor Ideenreichtum überbordender Roman über die 13½ Leben des legendären „Käpt´n Blaubär“ hat bisher fast eine Million Exemplare verkauft, ist in über 20 Sprachen übersetzt und wird bis heute weltweit von Jung und Alt begeistert gelesen. Für diese Neuausgabe wurden die Illustrationen erstmals koloriert und das Buch vierfarbig gestaltet. Ein ideales Geschenk für alle Blaubär- und Moers-Fans – und solche, die es werden wollen.

AUTHOR BIO
Der Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz ist der bedeutendste Großschriftsteller Zamoniens. Berühmt wurde er durch seine 25-bändige Autobiographie »Reiseerinnerungen eines sentimentalen Dinosauriers«, ein literarischer Bericht über seine Abenteuer in ganz Zamonien und vor allem in der Bücherstadt Buchhaim.

Sein Schöpfer Walter Moers hat sich mit seinen phantastischen Romanen, weit über die Grenzen des deutschen Sprachraums hinaus, in die Herzen der Leser und Kritiker geschrieben. Alle seine Romane wie »Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär«, »Die Stadt der Träumenden Bücher«, »Der Schrecksenmeister« und zuletzt »Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr« waren Bestseller.

Neben dem Kontinent Zamonien mit seinen zahlreichen Daseinsformen und Geschichten hat Walter Moers auch so erfolgreiche Charaktere wie den Käpt'n Blaubär, das Kleine Arschloch und die Comicfigur Adolf, die Nazisau geschaffen.
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REVIEWS
Reviewed by Lena, sinnesgleich and other
lenagehrke
sinnesgleich
lasse_kohlmeyer
Meine Meinung: Bisher hatte ich von Walter Moers nur die Stadt der träumenden Bücher als Comic gelesen und das fand ich ja herausragend! Ich mochte die Weltenbildung von dem Autor sehr. Und da ich Käpt'n Blaubär aus Kindheitstagen auch sehr mag, hab ich gedacht, dass ich mit dem Buch nicht viel falsch machen kann. Aber dann bin ich über den Schreibstil des Autors gestolpert. Ich kam leider überhaupt nicht mit ihm zurecht. Ich mochte es überhaupt nicht, dass das ganze Buch so unglaublich viele Aufzählungen enthält. Teilweise sind diese seitenlang. Mich hat das zwischenzeitig leider sehr gelangweilt und so war ich dann oft mit meinen Gedanken nicht mehr bei der Geschichte. Manchmal passierte auch irgendwie zwischen den ganzen Aufzählungen in einem Leben so wenig, dass ich mich gefreut habe wenn dann mal wieder ein neues Leben anfing. Ich hab da irgendwie mehr erwartet. Wovon ich allerdings nicht enttäuscht wurde war tatsächlich wieder die Weltenbildung. Wie kann ein Autor sich eine so komplexe Welt ausdenken? Er muss ja eine sehr blühende Fantasie haben. Da kann man ja fast neidisch werden. Spannend fand ich, welche Wesen neben Blaubär dort leben und was diese für Charaktereigenschaften haben. Manche sind erschreckend, manche niedlich und manche einfach nur atemberaubend. Toll fand ich es auch, dass es zu ihnen immer Lexikoneinträge zwischendrin gab, bei denen man viel über sie lernen konnte. Zudem ist das Buch natürlich super schön illustriert. Die Illustrationen haben die fantasische Welt nochmal mehr Leben verliehen. Ich hab mir sie unglaublich gerne angeschaut und das waren wirklich die Highlights in dem Buch. Für mich gab es also viele Längen, aber auch tolle Abschnitte in dem Buch, weswegen man es letztendlich doch nicht aus der Hand legen kann. Käüt'n Blaubär hat auf jeden Fall so viel wie kein anderer in diesem Buch erlebt und es hat Spaß gemacht mit ihm auf die Reise zu gehen. Fazit: Ich kam mit dem Schreibstil leider nicht wirklich klar, sodass mir zwischenzeitig immer mal langweilig wurde. Im Gegensatz dazu haut mich aber diese fantastische Welt einfach nur um und man kann gar nicht genug von der Fantasie des Autors bekommen.
Wow
sinnesgleich
In „Die 13½ Leben des Käpt`n Blaubär“ von Walter Moers erzählt uns Blaubär die Geschichte seiner vielen bisherigen Leben. Auf einer Nussschale über das Meer schippernd wird er von Zwergpiraten entdeckt und aufgezogen, lässt sich frenetisch von Klabautergeistern für seine Tränen beklatschen, flieht vor ihnen auf eine Feinschmeckerinsel und navigiert einen schlecht sehenden Rettungssaurier durch die windigen Höhen Zamoniens. Er besucht Professor Nachtigallers berüchtigte Nachtschule, flieht vor einer Waldspinnenhexe im großen Wald, rutscht dabei versehentlich in ein Dimensionsloch und bewohnt zeitweise eine Tornadostadt. Seine vielen Leben münden schließlich in Zamoniens Hauptstadt Atlantis. Ihr seht, es geht wild zu im Leben des kleinen Blaubären. In Zamonien steht die Welt kopf. Phantasie und Humor sind völlig außer Kontrolle. Durch diverse Schriftarten, farbliche Akzente und Illustrationen der Fabelwesen wird die Geschichte liebevoll zum Leben erweckt. Allein visuell ist dieses Buch ein wahres Erlebnis. Der Schreibstil ist vielschichtig und sowohl durch eine Menge Humor, als auch Sarkasmus gezeichnet. Moers macht es dem Leser nicht nur durch Schreibstil und Illustrationen, sondern auch durch die nachtigall´schen Lexionartikel zu den jeweiligen Phänomenen und Fabelwesen leicht in die märchenhafte Welt Zamoniens einzutauchen. Der Leser wird hier permanent herausgefordert seine festgefahrenen Vorstellungen von der Welt und der Art wie sie funktioniert zu verwerfen, und sich voll und ganz auf die Geschichte einzulassen. Oft dachte ich während des Lesens ,,das geht doch nicht!", aber es ging natürlich doch. In Zamonien ist alles möglich. Es gibt außerdem zahlreiche Anspielungen auf reale historische Ereignisse, die Frage nach Gut und Böse, die bereichernde Wirkung von Ungleichheit sowie auf die Natur des Menschen. Kein Einwohner Zamoniens ist perfekt, und das ist auch gut so. Moers gelingt es, schwierige Themen kunstvoll in eine grandiose, herzerwärmende Geschichte zu verpacken. Man weiß bis zum Ende nicht so richtig ob es sich nun um ein Kinderbuch handelt oder nicht. Aber vielleicht muss man das auch gar nicht so genau wissen, denn, wie auch der kleine Blaubär früh begreift, sind Schubladen ohnehin doof. Alles in allem ist "Die 13 1/2 Leben des Käpt´n Blaubär" ein wahrer Lesegenuss. Turbulent, phantasievoll und unterhaltsam bis zur letzten Seite. Ein Buch für alle Generationen und absolutes Muss in jedem Bücherregal. Ich werde Zamonien mit Sicherheit in der Zukunft noch den ein oder anderen Besuch abstatten.
1 Wow
Wenn es einen klassischen Walter Moers gibt, dann sind es die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär. Mit diesem überaus fantasievollen Roman legt Moers den Grundstein für seinen gesamten Zamonienkosmos, der seine unverwechselbare Handschrift trägt. Ergänzt wird der Text von vielen liebevollen Illustrationen, die in der Neuausgabe auch mehrfarbig daher kommen. Inhaltlich befasst sich das Buch mit der ersten Lebenshälfte des Käpt'n Blaubär, der auf dem großen Ozean treibend von Zwergpiraten in einer Nußschale gefunden wird. Weil er stetig wächst, ist er allerdings bald zu groß für ihr Schiff und muss seinen eigenen Weg gehen. Der Buntbär, immer auf der Suche nach Angehörigen der eigenen Art begegnet Tratschwellen, Klabautermännern, Rettungssauriern und einem Professor mit 7 Gehirnen – und findet schließlich die Stadt Atlantis, wo er das Lügengeschichten erzählen als Lügengladiator professionalisiert. Als Kind habe ich es geliebt, als Jugendlicher habe ich drauf geschworen und heute verdient dieses Buch meine größte Hochachtung.
2 Wows

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