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Haruki Murakami

Die Ermordung des Commendatore 01

Contemporary literature
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SUMMARY
Allein reist der namenlose Erzähler und Maler ziellos durch Japan. Schließlich zieht er sich in ein abgelegenes Haus, das einem berühmten Künstler gehört, zurück. Eines Tages erhält er ein äußerst lukratives Angebot. Er soll das Porträt eines reichen Mannes anfertigen. Nach einigem Zögern nimmt er an, und Wataru Menshiki sitzt ihm fortan Modell. Doch der Ich-Erzähler findet nicht zu seiner alten Fertigkeit zurück. Das, was Menshiki ausmacht, kann er nicht erfassen. Wer ist dieser Mann, dessen Bildnis er keine Tiefe verleihen kann? Durch einen Zufall entdeckt der junge Maler auf dem Dachboden ein meisterhaftes Gemälde. Es trägt den Titel >Die Ermordung des Commendatore<. Er ist wie besessen von dem Bild, mit dessen Auffinden zunehmend merkwürdige Dinge um ihn herum geschehen, so als würde sich eine andere Welt öffnen. Mit wem könnte er darüber reden? Da ist keiner außer Menshiki, den er kennt. Soll er sich ihm wirklich anvertrauen? Als er es tut, erkennt der Ich-Erzähler, dass Menshiki einen ungeahnten Einfluss auf sein Leben hat. Die deutsche Gesamtauflage aller Murakami-Bücher beträgt über 6 Millionen Exemplare »Einer der genialsten Erzähler der Welt!« DENIS SCHECK
AUTHOR BIO
Haruki Murakami, 1949 in Kyoto geboren, lebte über längere Zeit in den USA und in Europa und ist der gefeierte und mit höchsten Literaturpreisen ausgezeichnete Autor zahlreicher Romane und Erzählungen. Sein Werk erscheint in deutscher Übersetzung im DuMont Buchverlag. Ursula Gräfe, geboren 1956, hat in Frankfurt am Main Japanologie und Anglistik studiert. Aus dem Japanischen übersetzte sie u. a. den Nobelpreisträger Kenzaburo Oe, außerdem Yoko Ogawa und Hiromi Kawakami. Für DuMont überträgt sie die Romane Haruki Murakamis ins Deutsche.

BOOK DETAILS

EDITION
© 2018
TYPE
Hardcover
ISBN
9783832198916
LANGUAGE
German
PAGES
480
KEYWORDS
Comendatore, der neue Murakami, Die Bäckereiüberfälle, die keine Frauen haben, Die unheimliche Bibliothek, Gefährliche Geliebte, Gemälde, Haruki Murakami neuer Roman, Japan Bestseller, japanischer Bestsellerautor, Kommendatore, Kunst, Künstler, Lebenskrise, Literatur Nobelpreis
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REVIEWS
Reviewed by Marc Lippuner
lippunermarc
Marc Lippuner
27 January, at 23:28
Diese Anmerkungen beziehen sich auf beide Bände des Romans. Murakamis wundersame Erzählungen waren für mich - mein halbes Leben ist das her - was für andere Hermann Hesses Geschichten waren: Rätselhafte Begleiter, die einem helfen, ins Erwachsensein zu stolpern oder sich in den ersten Jahren darin zurecht zu finden. Nun, 20 Jahre später, befremden mich die schlichte Sprache, die kurzen Sätze, die Redundanz, die auch Murakamis neuem Roman zu eigen sind. Weglegen konnte ich das Buch deswegen jedoch nicht, zu mysteriös war die Geschichte, als dass ich nicht wissen wollte, wie sie weitergeht. Ein Portraitmaler findet auf dem Dachboden eines Hauses ein rätselhaftes Bild, das, als "Die Ermordung des Commendatore" betitelt, Bezug auf eine Szene aus Mozarts Oper DON GIOVANNI nimmt. Die Entdeckung des Gemäldes löst eine Kette merkwürdiger Ereignisse aus, die hin und wieder an skurrile Momente aus David Lynchs TWIN PEAKS erinnern: Figuren entsteigen dem Gemälde, Menschen verschwinden auf wundersame Weise, andere finden sich in Parallelwelten wieder und nur schwer dort wieder hinaus. Wenngleich die Malerei als Kunstform im Mittelpunkt des Romans steht, so spielen Musik, Geräusche und Stille - wie so oft bei Murakami - eine wesentliche Rolle im Roman. Über den Titel hinweg hört der Protagonist, während er arbeitet, Schallplatten mit klassischer Musik, während er Auto fährt, Jazz- und Popklassiker, ein Glockenspiel leitet die mysteriösen Vorgänge ein, absolute Stille beendet sie. Nichts davon kann zufällig sein, möchte man glauben, leider lässt sich vieles nicht entschlüsseln. Mich ließ der Roman daher, und auch seines überraschend unspektakulären Endes wegen, ziemlich ratlos und ziemlich enttäuscht zurück.

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