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Die Fotografin - Die Welt von morgen
Petra Durst-Benning

Die Fotografin - Die Welt von morgen

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Fotografinnen-Saga
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SUMMARY
Anstatt der Vergangenheit nachzutrauern möchte Wanderfotografin Mimi die Welt von morgen mitgestalten - der dritte Band der Bestseller-Saga! Nach dem Tod ihres Onkels Josef hat Mimi Reventlow Laichingen verlassen und ihre Arbeit als Wanderfotografin wiederaufgenommen. Sie ist nicht mehr allein unterwegs, denn der Gastwirtsohn Anton hat sich Mimi angeschlossen. Gemeinsam bereisen die beiden das Land und wollen nach der dörflichen Enge Laichingens endlich großstädtischen Trubel erleben. Während ihres Aufenthalts in Berlin gelingt es Anton, einen florierenden Postkartenhandel aufzubauen - Mimi dagegen hat immer öfter Schwierigkeiten, eine Gastanstellung zu finden. Doch anstatt der Vergangenheit nachzutrauern möchte Mimi lieber die Welt von morgen mitgestalten! So wagt sie es, sich neu zu erfinden und dennoch treu zu bleiben. Auf ihrem Weg begegnen ihr auch alte Bekannte, wie Bernadette, die von der großen Liebe träumt. Was beide Frauen noch nicht wissen: Ihnen steht bald die größte Herausforderung ihres Lebens bevor ... Der dritte Band der Bestsellersaga um Fotografin Mimi Reventlow!
AUTHOR BIO
Petra Durst-Benning wurde 1965 in Baden-Württemberg geboren. Seit über zwanzig Jahren schreibt sie historische und zeitgenössische Romane. Fast all ihre Bücher sind SPIEGEL-Bestseller und wurden in verschiedene Sprachen übersetzt. In Amerika ist Petra Durst-Benning ebenfalls eine gefeierte Bestsellerautorin. Sie lebt und schreibt abwechselnd im Süden Deutschlands und in Südfrankreich.
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REVIEWS
Reviewed by Harakiri, nirak and 3 others
harakiri
nirak
donathaczichy
gudrun
dreamworx
Ein Wiedersehen mit der sympathischen Fotografin und ihren Freunden. Mimi Reventlow, die Wanderfotografin, muss langsam einsehen, dass ihr Handwerk keine Zukunft mehr hat. Doch die Alternative, Werbefotografie, füllt sie auch nicht aus. Beinahe zufällig gerät sie an ein Unternehmen und wird sesshaft. Doch kann sie diese Tätigkeit zufriedenstellen? Mimi ist für mich im Laufe der 3 Bände schon fast so etwas wie eine Freundin geworden. Ich mag ihren Charakter einfach sehr gerne und wie sie allen hilft und selbst immer wieder auf die Füße fällt. Auch die anderen Persönlichkeiten sind von Durst-Benning so lebensnah gezeichnet, dass man sie einfach gernhaben muss. Anton, der Mimi auf ihren Reisen begleitet, Bernadette, die Schafzüchterin, die einen weiteren großen Schlag einstecken muss, dazu viele neue Personen, die Mimis Leben bereichern. Einzig Alexander, der Künstler, hat sich in meinen Augen sehr negativ entwickelt. „Die Welt von morgen“ ist ein weiterer Roman aus der Reihe „Die Fotografin“. Bereits der dritte und nicht minder schön geschrieben wie die ersten beiden. Oft hat man das Problem bei Reihen, dass es stärkere und weniger starke Bände gibt, aber Durst-Benning schafft es, jedem Buch neu Leben einzuhauchen und den Leser zu fesseln. Seite um Seite schlägt man um und klebt nur so an den Zeilen. Leider ist dann auch das beste Buch einmal zu Ende. Schön, dass es im September schon einen weiteren Band von Mimi gibt und ich bin schon sehr gespannt darauf, ob Mimi dann auch einmal die Liebe finden wird. Fazit: Durst-Benning ist immer ein Garant für schöne Lesestunden.
Wow
Neue Wege für Mimi Mimi Reventlow und Anton haben beschlossen, gemeinsam Laichingen zu verlassen und auf Wanderschaft zu gehen. Das Leben der beiden ist nicht gerade einfach und die Aufträge für Mimi werden weniger, als sie schließlich im lebhaften Berlin landen. Anton kann hier schnell Arbeit finden und fühlt sich wohl, doch für Mimi wird es nicht leichter. Sie muss erkennen, dass sie ihr Leben ändern muss, will sie selbstständig bleiben. Eine erneute Reise und die Begegnung mit alten Bekannten bringen die Fotografin schließlich ihrer Zukunft näher und neue Wege tun sich auf. „Die Welt von Morgen“ ist bereits der dritte Band der Reihe um die Fotografin Mimi Reventlow. Man sollte die Bücher auch der Reihe nach lesen, da die Handlungen aufeinander aufbauen und sich fortsetzten. Es gibt zwar immer mal wieder kleine Rückblenden, die durchaus dafür sorgen, dass man die Bücher auch einzeln lesen kann, aber im Zusammenhang sind sie dann doch schöner zu lesen. In diesem Teil nun findet Mimi ihre Welt von Morgen. Sie muss erkennen, dass ihre Zeit als Wanderfotografin vorbei ist. Die Konkurrenz wird einfach zu groß. Die Technik macht rasende Fortschritte und schon jetzt können viele Menschen selbst fotografieren und brauchen keinen Fotografen dazu. Für Mimi bedeutet das natürlich kein Einkommen mehr. Da sie aber keine Frau ist, die so leicht aufgibt, findet sie andere Wege. Sie ergreift ihre Chancen gemeinsam mit Anton und suchen sich ein neues Betätigungsfeld. Eigentlich ist der Weg sogar logisch, denn sie gehen. Petra Durst-Benning erzählt aber nicht nur aus dem Leben von Mimi, sondern auch von den Menschen die den Weg der Fotografin kreuzen. Im zweiten Band war es die Leinenweberei in Laichingen, die man kennenlernen durfte. In diesem Teil ist es die Schafzucht, die einen großen Teil der Handlung einnimmt. Wieder ist es die Schwäbische Alb, die als Handlungsort dient. Mir hat dieser Erzählstrang um die Schafzüchterin Bernadette gut gefallen, auch wenn die Geschichte selbst schon vorhersehbar war. Aber die Charaktere sind so liebevoll gestaltet worden, dass es einfach Spaß macht von ihnen zu lesen. Auch erfährt man immer wieder, wie es anderen Protagonisten ergangen ist, die Mimi und Anton wichtig sind. In diesem Teil ist es aber hauptsächlich Bernadette, von der erzählt wird. Die junge Frau führt einen Schäferreibetrieb und träumt von der großen Liebe. Sie und Mimi haben sich vor Jahren kennengelernt und sind nun Freundinnen geworden. Mir gefällt gerade gut, dass es immer wieder diese Rückblenden aus dem Leben von Mimi gibt, und sie Menschen aus ihrer Vergangenheit trifft. Bernadette ihr Leben wird hier weiter vertieft und mit dem Leben von Mimi verstrickt. Fazit: Mit ihrem leichten Erzählstil entführt Petra Durst-Benning ihre Leser wieder in die Anfänge des 20. Jahrhunderts. Erzählt davon, wie das Leben einer Wanderfotografin gewesen sein könnte. Gibt Einblicke in das Leben der Menschen vor allem auf der Schwäbischen Alb und erzählt ganz nebenbei eine entzückende Liebesgeschichte. Allerdings endet dieser Teil dann ziemlich abrupt mit einem Cliffhanger und lässt so einige Fragen offen. Gut, dass es nicht mehr lange dauert, bis Band 4 erscheint und die offen Fragen klären wird. Ich bin gespannt ob Mimi und Anton ihre Ziele erreichen werden und wie es mit ihnen und all den anderen weitergeht.
2 Wows
The Reading World
Warum wollte ich es lesen? Band 1 fand ich unglaublich mitreißend. Mit Band 2 hatte ich leider meine Probleme. Aber nichtsdestotrotz wollte ich wissen wie es weitergeht und dem nächsten Band noch eine Chance geben. Wie war es? Cover: Die Cover passen perfekt zueinander und ergänzen sich hervorragend. Auch hier wurde die Protagonistin Mimi wieder schön in Szene gesetzt. Die Story: Da der Klappentext schon sehr ausführlich ist, werde ich nicht weiter auf die Handlung eingehen. Schreibstil: Der Schreibstil von Petra Durst-Benning kann mich jedes Mal auf neue mitreißen. Ich bin immer so vertieft in das Buch, dass ich gar nicht mitbekomme wie die Zeit verfliegt. Meine Meinung: Nach Band 2 war ich sehr skeptisch, ob ich die Reihe überhaupt weiterlesen möchte. Band 1 war ein super Start, aber für mich gab es bei Die Zeit der Entscheidung zu viele Schwächen. Jedoch wurde ich eines besseren belehrt. Die Welt von morgen konnte mich wieder voll und ganz in ihren Bann ziehen. Nachdem Mimi ihr Leben in Laichingen hinter sich gelassen hat und lieber in die Großstadt möchte, musste sie feststellen, dass sich die Welt verändert hat. Fotografen haben es nicht mehr so leicht wie früher und müssen sich anpassen. Aber Mimi schreckt auch vor dieser Herausforderung nicht zurück. Zusammen mit Anton traut sie sich etwas vollkommen Neues. Mimi ist nicht nur eine unglaublich sympathische Protagonistin, sondern auch eine willensstarke Frau, die den Kampf nicht scheut. Sie ist zudem abenteuerlistig und hat trotzdem ihre Schwächen. Oft hat sie mit ihren Zweifeln zu kämpfen, aber das macht sie nur umso authentischer. Neben Mimi spielen auch Anton, Bernadette und Alexander eine wichtige Rolle. Einige Kapitel werden aus ihrer Perspektive erzählt. Das finde ich umso interessanter, da sie alle ein spannendes Leben führen und jeder mit seinen eigenen Problemen zu hadern hat. Es ist schön zu sehen, dass die Charaktere nicht einfach irgendwann verschwinden, sondern ein Teil der Geschichte bleiben. Zwar spielt die Fotografie wieder eine tragende Rolle, aber wir lernen in diesem Band mehr über die Bedeutung der Druckereien und welchen Einfluss die Werbung auf den Verkauf hat. Diese Verknüpfung der einzelnen Themen finde ich äußerst interessant. Zudem finde ich es immer bemerkenswert wie die Autorin die Landschaft, Städte und viele Details beschreibt. Ebenso bewegend ist die Atmosphäre, die sie rüberbringt. Da fiebere ich gleich mehr mit und kann mich noch besser in die Lage der einzelnen Charaktere versetzen. Abschließend: Die Fotografinnen-Saga von Petra Durst-Benning ist eine spannende Reihe mit der abenteuerlustigen Mimi, die als Wanderfotografin unterwegs ist. Ich freue mich schon auf den nächsten Band und bin gespannt wie ihre Reise weitergeht.
Wow
Das Cover zeigt ein stimmiges Bild, das auch auf die bisherigen Bände und auf die "Handschrift" der Autorin hinweist. Sowohl die eingefangene Atmosphäre, wie auch die Farbgebung passen hervorragend und machen neugierig auf den Inhalt. Der Schreibstil ist einnehmend und lässt sich flüssig lesen. So erfährt man als Leser interessante und vielfältige Details zu den Hintergründen und den Vorgängen der damaligen Zeit. Dies betrifft nicht nur die Welt um die Fotografie sondern auch das vorherrschende Mann-Frau-Bild wird eindrücklich dargestellt. Ich finde es auch interessant, wie sich Themen, die die Welt von damals betreffen, auch immer wieder aktuell und brisant sein können. Die Charaktere werden so eindrücklich und authentisch geschildert, dass ich dem ein oder anderen am liebsten das ein oder andere Mal einen Fußtritt verpasst hätte. Andere Mitwirkende sehe ich mit Hochachtung vor dem Kampfgeist und der Kreativität, die so an den Tag gelegt werden. Mein Fazit: eindrucksvolle Reise in die Vergangenheit, die Neugier auf den Folgeband weckt
Wow
Mimis Weg in die Zukunft 1911:Die Wanderfotografin Mimi Reventlow hat Laichingen nach dem Tod ihres Onkels Josef in Begleitung von Anton Schaufeler verlassen und nimmt mit ihrer Kamera die Schönheiten um sich herum auf, während Anton sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält. Da viele Menschen inzwischen selbst auf die Fotografie gekommen sind, gestalten sich die Möglichkeiten für Mimi immer schwieriger. Aber Anton fliegen die Ideen nur so zu, so dass sie während ihres Berlinaufenthaltes schon bald einen gutgehenden Postkartenhandel haben, der etwas Geld in die klamme Kasse spült. Die Aufträge für Mimi werden immer spärlicher, so dass sie sich überlegen muss, wie ihre Zukunft aussehen soll. Derweil hat Alexander Schubert in Stuttgart eine harte Zeit an der Kunsthochschule, doch in seinem Lehrer Mylo einen tatkräftigen und sehr einnehmenden Unterstützer. Mimis Bekannte Bernadette Furtwängler steht vor der Entscheidung, eine Vernunftehe mit ihrem Geschäftspartner Wolfram einzugehen. Doch dann kommt alles ganz anders… Petra Durst-Benning hat mit „Die Fotografin-Die Welt von morgen“ den dritten Band ihrer historischen Saga um die Fotografin Mimi Reventlow vorgelegt, der den Vorgängerromanen in historischer Recherche und spannender Unterhaltung in nichts nachsteht. Wer sich an die Buchreihe heranwagen möchte, dem sei empfohlen, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da man der Geschichte so am besten folgen kann. Der flüssige und wunderbar bildhafte Erzählstil der Autorin lässt den Leser schon mit den ersten Zeilen in der Zeit zurückreisen, um sich Mimi und Anton auf ihrer Wanderschaft anzuschließen und dabei die Schwierigkeiten mitzuerleben, die vor allem Frauen damals hatten, selbst mit großem Talent ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Das Rollenbild der Frau war auch im 20. Jahrhundert noch lange von mangelnder Gleichberechtigung geprägt. Frauen gehörten an den Herd, hatten die Kinder zu versorgen oder dem Ehemann zur Seite zu stehen. Berufstätigkeit oder gar eine Selbständigkeit mit eigenem Unternehmen war undenkbar und bedurfte oftmals der Erlaubnis des Ehemannes. Gerade die Selbständigkeit Mimis und ihr Selbstbewusstsein werden von der Autorin in dieser Geschichte wunderbar herausgestellt, während sie ihre Handlung mit ihrer historischen Recherche exzellent verwebt. Der Spannungslevel zieht sich aufgrund der verschiedenen Handlungsschauplätze wunderbar gleichmäßig durch die Geschichte, endet aber am Schluss mit einem fiesen Cliffhanger, der den Leser spannungsgeladen dem nächsten Band entgegenfiebern lässt. Die Charaktere sind wunderbar lebendig und mit menschlichen Zügen versehen, die sie glaubhaft und vor allem authentisch wirken lassen. Der Leser kann gar nicht anders, als sich an ihre Fersen zu heften und gemeinsam mit ihnen zu hoffen, zu bangen und zu fiebern. Mimi ist eine sehr sympathische, mutige und starke Frau. Sie besitzt Selbstbewusstsein, lässt sich auch in schwierigen Situationen nicht hängen und schaut immer vertrauensvoll in die Zukunft. Zudem besitzt sie Mitgefühl und Empathie anderen gegenüber, was ihr einige Herzen öffnet. Anton ist ein heller Kopf, dem die Ideen nur so zufliegen und der seine Möglichkeiten gut zu nutzen weiß. Er geht Risiken ein, ohne die Nerven zu verlieren. Alexander wirkt erst noch etwas verunsichert, doch mit Hilfe seines Mentors Mylo gewinnt auch er immer mehr an Selbstbewusstsein und Sicherheit. Mylo ist ein undurchsichtiger und sehr vereinnahmender Mann, der seinen eigenen Vorteil sieht. Bernadette ist eine pragmatische Frau, die sich allerdings als schlechte Verliererin entpuppt. Aber auch die weiteren Darsteller wissen die Handlung mit ihren Auftritten zu beleben und spannend zu gestalten. „Die Fotografin-Die Welt von morgen“ ist wieder ein absoluter Pageturner aus der Feder von Durst-Benning. Sehr unterhaltsam, vielschichtig und mit ausgezeichneter Recherchearbeit versehen, hält die Geschichte den Leser in seinen Bann. Der nächste Teil wird sehnsüchtig erwartet! Absolute Leseempfehlung!!!
6 Wows
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