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Die Klosterbraut
Manuela Schörghofer

Die Klosterbraut

Romance
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Rheinland im 13. Jahrhundert: Nach der Hochzeit ihrer wunderschönen Schwester wird Franka von Marienfeld ihrer Bestimmung folgen, den väterlichen Rittersitz verlassen und in ein Kloster eintreten. Ein letztes Mal will sie vorher die Freiheit des Waldes genießen und den Wind in den Haaren spüren, während sie auf dem Rücken ihres Pferdes sitzt. Heimlich schleicht sie sich aus der Burg und stolpert einem jungen Ritter in die Arme. Sie ist überwältigt von seiner Anziehungskraft und den Gefühlen, die er vom ersten Moment an in ihr auslöst. Ohne es zu wollen, stellt sie ihre Zukunft in Frage. Bis sie erkennt, dass Wulf vom Röllberg der Verlobte ihrer Schwester ist ...

BOOK DETAILS

EDITION
04 Jan 2019
TYPE
Paperback
ISBN
9783956498442
LANGUAGE
German
PAGES
412
KEYWORDS
13. Jahrhundert, Freiheit, Selbstbestimmung, Kreuzzug, Liebe, Kloster
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REVIEWS
Reviewed by flieder and WriteReadPassion
flieder
writereadpassion
Rheinland im 13. Jahrhundert. Die Familie von Marienfeld ist in freudiger Erwartung. Schon bald soll die Hochzeit der ältesten Tochter Melinda stattfinden. Für die jüngste Tochter Franka ist dieses Ereignis eher ein zweischneidiges Schwert, denn nach der Hochzeit soll sie das Rittergut ihres Vaters verlassen und in ein Kloster eintreten. Seit ihrer frühesten Kindheit wurde sie auf diesen Schritt vorbereitet und sie hat  diese Entscheidung nie angezweifelt. Nun will sie ein letztes Mal mit ihrem Pferd in die Wälder reiten um die Freiheit zu genießen. Doch ausgerechnet an ihrem wohl letzten Tag der unbeschwerten Kindheit begegnet sie einem stattlichen Ritter der die Gefühle in ihr hochquellen lassen. Mit Erschrecken muss sie allerdings feststellen, dass es sich um Wulf von Röllberg handelt, kein Geringerer als den Verlobten ihrer Schwester. Auch Wulfs Gefühle erwachen jäh für Franka, doch diese zieht die Flucht ins Kloster vor und so bleibt Wulf nichts anderes übrig als Melinda zu ehelichen. Doch als sich ihm eine Möglichkeit bietet bei einem Kreuzzug ins heilige Land zu ziehen lässt er seine Frau und die unglückliche Ehe zurück und sucht neue Abenteuer. Der Roman Die Klosterbraut durfte ich in einer Leserunde lesen und ich war sofort gefangen von der Geschichte rund um Wulf und Franka. Es ist ein Debüt der Autorin Manuela Schörghofer, das mehr als nur gelungen ist. Der flüssige Schreibstil, die sympatischen Protagonisten und die immer mehr zunehmende Spannung sorgen für Kurzweil und man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich vergebe gerne 5 verdiente Sterne. Eine Leseempfehlung kann ich natürlich auch geben
Wow
WriteReadPassion
Mitreisende Geschichte im 13. Jhdt., leicht und verständlich erzählt mit viel Gefühl für Details! Klappentext: Rheinland im 13. Jahrhundert: Nach der Hochzeit ihrer wunderschönen Schwester wird Franka von Marienfeld ihrer Bestimmung folgen, den väterlichen Rittersitz verlassen und in ein Kloster eintreten. Ein letztes Mal will sie vorher die Freiheit des Waldes genießen und den Wind in den Haaren spüren, während sie auf dem Rücken ihres Pferdes sitzt. Heimlich schleicht sie sich aus der Burg und stolpert einem jungen Ritter in die Arme. Sie ist überwältigt von seiner Anziehungskraft und den Gefühlen, die er vom ersten Moment an in ihr auslöst. Ohne es zu wollen, stellt sie ihre Zukunft infrage. Bis sie erkennt, dass Wulf vom Röllberg der Verlobte ihrer Schwester ist … Autorin: Als Manuela zum ersten Mal in das Licht dieser Welt blinzelte, gab es gerade mal drei Fernsehprogramme. Aufgewachsen ist sie in dem kleinen Dorf im Bergischen Land, in dem auch der Ritter ihres ersten Romans zu Hause ist. Aufgrund nahezu fehlender Unterhaltungselektronik spielte sie meisten draußen, umgeben von grünen Wiesen, dem Duft nach Heu und Traktorenlärm. Nach dem Abitur hat sie in Köln studiert, in Spuckweite zum Dom. Zugegeben, es ist schon hilfreich, sehr weit spucken zu können. Das Mittelalter hat sie schon immer interessiert, besonders die Historie des Rheinlandes während des 13. Jahrhunderts. Sie liebte schon als Kind alte Bauwerke und Ruinen und wollte immer wissen, welche Geschichten hinter diesen Mauern schlummern. Wenn man die oft fesselnden Ränkespiele getrieben von Gier und Macht rund um die heute noch vielerorts vorhandenen Klöster, Burgen und Ruinen kennt, sieht man seine Heimat plötzlich mit anderen Augen. Mit historischen Orten aus ihrer Heimat fühlt sie mich stärker verbunden als mit fernen. Darüber möchte sie gerne Geschichten erzählen und ihre Leserinnen und Leser in die eigene Vergangenheit entführen - am liebsten ins Hochmittelalter und stets mit einem Augenzwinkern. Bewertung: Das Cover passt wunderbar zum Titel. Wie Spiegelei in Pfanne! Auch das Bild mit der Kirche im Hintergrund und die Nonne halb drauf im Vordergrund macht es sehr passend und sieht wunderschön aus. Die Farben harmonieren toll zusammen- auch der Schleier passt zur Geschichte, da er erwähnt wird. Das Cover hat mich ja als erstes neugierig gemacht, mitsamt dem Genre. Faszinierend finde ich die Feder in der Hand der Nonne. Sie repräsentiert Frankas Talent im Kloster. Der Anfang ist schon sehr fesselnd, sodass ich einfach weiterlesen wollte. Erst befürchtete ich, dass der Beginn langweilig werden würde, es ging schon in diese öde Richtung... aber dann kam es doch Schlag auf Schlag! Mir war die Erzählung mit dem Wildschwein aus Frankas Sicht etwas zu langezogen erzählt. Die Erzählweise von Wulf hat das aber gut gerettet, und es war schnell vergessen. Hier sind die Namen wieder sehr interessant. Gefällt mir an den historischen Romanen besonders gut. Was mir am Klappentext positiv aufgefallen ist, ist dass die Geschichte Anfang des 12. Jahrhunderts spielt. Viele Romane in dieses Zeitraum gibt es nicht zu lesen, daher finde ich das nochmal eine ganz andere Lesequalität, um mehr über diese spannende und grausame Zeit zu erfahren. Mir gefällt sehr gut, dass wir beide Erzählweisen erzählt bekommen; einmal von Franka und einmal von Wulf- den beiden Hauptakteuren. Hier zeigt sich wieder, dass keine Ich-Erzählung erforderlich ist, wenn ein flüssiger Schreibstil zugegen ist. Wundervoll!!! Die Schwestern bedienen sich eines typischen Geschwisterbild: Die eine wunderschön, anmutig und intelligent. Die andere hübsch, wild und mutig. Nicht gerade originell, aber bisher sind die Charaktere lebhaft und realistisch ausgeschrieben. Auch die vielen Gefühlen von Franka gegenüber Melinda ist aufwühlend ehrlich niedergelegt. Ich fühle richtig mit ihr mit und sie lässt mich traurig und wütend über sie werden. Die Beziehung der beiden zueinander scheint nicht ganz rivalenlos zu sein. Franka leidet sehr unter der Schönheit ihrer jüngeren Schwester, die das auch auf Frankas Kosten gerne ausnutzt. Da hat mir ein Dialog zwischen ihnen gar nicht gefallen. Ich hätte Melinda gehörig die Schönheit aus dem Gesicht gewaschen. Franka ist so mutig und störrisch und gleichzeitig scheint sie so wenig Selbstbewusstsein zu haben und ständig im Schatten ihrer Schwester zu stehen. So ganz miteinander vereinbar ist das noch nicht. Und die Mutter ist genauso ein Biest wie ihre Tochter! Der Apfel fällt ja nicht weit vom Stamm! Ekelhafte Person! Anders kann ich es wirklich nicht von mir geben. Ich hätte mir mehr Gegenwehr von Franka gewünscht; dass sie ihrer Schwester mal die Meinung sagt. Auf der einen Seite ist sie so rebellisch und stark und auf der anderen Seite lässt sie sich so klein machen... Furchtbar! Ein bestimmtes Ereignis (kann ich hier nicht benennen ohne zu spoilern)betreffend Melinda kommt viel zu schnell. Und auch diese plötzliche Anwandlung Franka gegenüber; auf einmal ist sie das genaue Gegenteil, was sie immer war! Ganz schwesterlich anstatt biestig. Für mich sehr unrealistisch dargestellt. Wulf ist ein ziemlich dreister, charmanter und ehrlicher Mann. Gefühlsmäßig kommt über ihn erst ab den dritten Kapitel nach und nach etwas raus. Also, der überstürzte Antrag, den er Franka im Wald gemacht hat, hat mich ja auch umgehauen! Ist mir etwas bitter aufgestoßen, weil es so abrupt und ohne richtige Entwicklung kam ... ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Er handelt hin und wieder willkürlich, obwohl er eine große Lässigkeit ausstrahlt. Bildlich würde ich ihn als Vulkan beschreiben; außen ausgeglichen und innen brodelnd. Sein bester Freund Anselm kommt sehr sympathisch rüber, und beider Gefühle kommen sich im Laufe der Zeit in die Quere. Das Leben im Kloster wird für Franka eine große Herausforderung, nicht nur aufgrund ihres Charakters, sondern auch wegen einiger Nonnen dort. Schon bald geschehen im Kloster schreckliche Morde, die sich keiner erklären kann. Die Aufklärung der Morde und Motive dahinter finde ich gut rübergebracht und hat meine Vermutungen diesbezüglich bestätigt. Es ist nicht vorhersehbar, aber für mich auch nicht richtig weit her geholt, sodass es für mich einfach war, den wahren Täter und seine Beweggründe zu ermitteln. Auch die gefährliche Situation, in die Marie gegen Ende gerät, finde ich super geschrieben und auch nicht zu salopp, sondern sehr glaubwürdig. Allerdings ist das Ende der Geschichte wieder so typisch salopp geschrieben; plötzlich ist alles wieder friedlich! Frankas Mutter wird gar nicht mehr in die Geschichte genommen und plötzlich akzeptiert sie Gegebenheiten, gegen die sie sich über das ganze Buch hinweg gewehrt hat. Sehr unrealistisch! Finde sehr schade, dass das Ende so rasch ist ... Da fehlen doch ein paar Seiten, um die Sache mit der Mutter zu klären. Dafür hat mir die Sexszene zwischen Wulf und Franka sehr gefallen; keine Überspitzen Sätze oder Handlungen. Frankas Offenheit finde ich entzückend, obwohl sie ja sonst so schüchtern ist. Fazit: Dieser besondere Historische Roman gibt uns die Weltanschauung aus dem 13. Jahrhundert einfach und interessant wieder. Ein leichter und charmanter Schreibstil lässt den Leser tief eintauchen. Die Charaktere sind allesamt spannend in ihrem Wesen und tragen viel zu der Atmosphäre der Epoche bei. Die Liebesgeschichten, die sich im Buch entwickeln sind vorhersehbar wie auch überraschend. Der Krimianteil ist temporeich und fesselnd geschrieben, er bricht nie in seiner Spannung ab. Insgesamt ist die Geschichte lebendig, realistisch und lehrreich. Einen halben Stern muss ich für einige Unstimmigkeiten wie dem Gesamtende und anderen Ereignissen, die nicht ganz stimmig und realistisch dargelegt werden, abziehen. Hier kann ich aber ganz klar eine Leseempfehlung verteilen. Vor allem auch für Leser, die sich ganz neu an das Genre heranwagen möchten, ist dieses Buch geeignet; es ist sehr verständlich geschrieben und beinhaltet eine Personenliste wie auch ein kleines Glossar. Auch, wer mehr über diese Zeit und der Lebensweise, insbesondere in den Klöstern, erfahren möchte, hat hier ein gutes Buch dafür gefunden. Für mich eines meiner JanuarHighlights und Favoriten! Das wird nicht das letzte Buch der Autorin sein, das ich lese! Mein ganz lieber Dank gilt der Autorin persönlich für das Leseexemplar und die aktiv begleitete Leserunde! Ebenso danke ich dem Verlag HarperCollins für die schnelle Zusendung des Buches. 4,5 Sterne
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