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Die Spiegelreisende
Christelle Dabos

Die Spiegelreisende

Jugendbücher
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Die Spiegelreisende
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4.6/5
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SUMMARY

Fast drei Jahre hat Ophelia Thorn nicht mehr gesehen. Nach seinem plötzlichen Verschwinden musste sie den Pol verlassen und nach Anima zurückkehren. Doch eines Tages macht sie sich heimlich auf den Weg zur Arche Babel, um mehr über Gott herauszufinden und sich auf die Suche nach Thorn zu begeben. In Babel angekommen, einer Arche mit strikten Vorschriften und argwöhnischen Bewohnern, die Robotern mehr gleichen als Menschen, muss Ophelia sich als »Lehrling« am Konservatorium der Guten Familie beweisen. Als in dem Secretarium der Arche eine Zensorin tot aufgefunden wird, die kurz vor ihrem Tod die Werke eines Kinderbuchautors verbrannt hat, erkennt Ophelia fassungslos, wie sehr sie selbst in diese tödliche Geschichte verstrickt ist.

Auf einer Arche, die aus tausend Inseln besteht, und wo Menschen mechanisch absurden Gesetzen folgen, muss sich Ophelia allein durch ein immer bedrohlicheres Geflecht an Lügen kämpfen – und kommt auf ihrer Suche nach Thorn der »letzten Wahrheit« riskant nah.

AUTHOR BIO
Christelle Dabos wurde 1980 an der Côte d’Azur geboren. Nach ihrem Studium zog sie nach Belgien und arbeitete als Bibliothekarin. Als sie 2007 an Krebs erkrankte, begann sie zu schreiben. Zunächst veröffentlichte sie Auszüge aus Die Spiegelreisende im Internet. Nachdem sie den Jugendbuchwettbewerb von Gallimard Jeunesse gewonnen hatte, wurde der erste Band der Serie, Die Verlobten des Winters, publiziert und entwickelte sich rasch zu einem Bestseller. Die auf das Debüt folgenden Bände der Saga, Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast und Das Gedächtnis von Babel, erscheinen 2019 auf Deutsch im Insel Verlag. Gerade hat Christelle Dabos den vierten Band der Tetralogie fertiggeschrieben.

BOOK DETAILS

PUBLISHER
EDITION
17.11.2019
TYPE
eBook
ISBN
9783458766025
LANGUAGE
German
PAGES
530
KEYWORDS
La Passe-Miroir, Philip Pullman, SPIEGEL Bestseller, Babel, Intrigen, Thorn, Schüchternheit, Liebe, Spiegel Bestsellerliste aktuell, Emanzipation, Vergangenheit, Bücher Bestseller 2019, Jugendbücher, Young Adult, Gefährliche Liebschaften
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REVIEWS
Reviewed by Reva, nubsi and 3 others
reva
nubsi
bookworm_karin
mitten1oomorgenwald
minze
Was soll ich nur zu diesem Buch sagen, was irgendwie meine Begeisterung ausdrücken könnte... Gleich zu Beginn war ich mehr als überrascht, wie viel Zeit nach dem Ende des zweiten Bandes vergangen ist und wie sehr sich in dieser Zeit die Protagonisting Ophelia verändert hat. Die ersten 2/3 des Buches waren interessant, haben aber auch sehr viele Fragen aufgeworfen. Richtig spannend fand ich zu diesem Zeitpunkt das Buch noch nicht, aber im letzten Drittel haben sich die Entwicklungen derart überschlagen, dass ich das Buch überhaupt nicht mehr weglegen konnte und - oh mein Gott - dieses Ende ist ein derartiger Cliffhanger, dass ich eigentlich direkt den vierten und letzten Band hinterher schieben muss. Das Buch gibt zwar so etwas in der Art wie Antworten, aber bei weitem noch nicht zufriedenstellend, oder vollständig, sondern einfach nur Andeutungen und öffnet vor allem wahnsinnig viele weitere Möglichkeiten. Diese Reihe ist wirklich immer für eine Überraschung gut und die Charaktere sind mir derart ans Herz gewachsen, dass sie mir nach der Reihe wirklich sehr fehlen werden.
1 Wow
Vorsicht! Dritter Band einer vierteiligen Reihe. Daher kann diese Rezension Informationen zum Inhalt der vorherigen beiden Bände enthalten. Orphelia befindet sich wieder auf Anima. Genauer gesagt, wird sie hier seit drei Jahren von den Doyennen gefangen gehalten. Das heißt auch, dass Thorn seit drei Jahren verschwunden ist. Und genauso lange versucht Orphelia ihn zu finden. Leider stehen ihr nur sehr wenig Mittel zu Recherche zur Verfügung. Auch über Gott und den Anderen konnte sie bisher nicht viel in Erfahrung bringen. Doch dann bekommt sie eine alte Postkarte in die Hände und plötzlich befindet sie sich im nächsten Abenteuer. Dieses Mal verschlägt es sie auf die Arche Babel. Hier herrschen die Geschwister Helene und Pollux. Auch diese sind Familiengeister, daher muss Orphelia sich in Acht nehmen, denn niemand darf wissen, dass sie auf Babel ist - vor allem nicht Gott. Was soll ich sagen! Auch dieses Buch konnte mich wieder vollkommen überzeugen. Ich konnte mich von der ersten Seite in die Geschichte fallen lassen und habe mich in einer neuen, vollkommen verrückten aber doch so nachvollziehbaren Welt wiedergefunden. Wie auch in den Vorgängerbänden konnte mich Ophelia wieder begeistern. Ich mag ihre Entwicklung sehr gerne. Sie wird selbstständiger und selbstbewusster, dabei verliert sie sich aber nicht selbst. Insgesamt lernen wir in dieser Geschichte viele neue Charaktere kennen, wobei auch viele Altbekannte ihren Auftritt bekommen. Sowohl die neuen, als auch die bekannten Charaktere haben mir wieder gut gefallen. Auch bei diesen war eine Entwicklung deutlich erkennbar. Die Geschichte an sich war wieder durchaus mitreisend ohne einen allzu gespannten Spannungsbogen zu haben. Und auch wenn ich mit dieser Art Bücher oft meine Probleme habe, wurde es mir nie langweilig. Irgendwas passiert immer, sei es auch nur eine Kleinigkeit. Zudem kann mich die Autorin mit ihren Ideen und den Wendungen in der Geschichte immer wieder überraschen und abholen. Insgesamt konnte mich das Buch wieder vollständig überzeugen. Ich freue mich sehr auf den nächsten und leider letzten Teil der Reihe.
Wow
bookworm_karin
(Achtung enthält Spoiler wenn man Teil 1 und 2 nicht gelesen hat) Ophelia sitzt jetzt schon fast drei Jahre wieder auf ihrer Heimatarche Anima fest. Und das ohne von Thron auch nur irgendein Lebenszeichen bekommen zu haben. Seit drei Jahren macht Ophelia nichts, und fühlt sich einsamer als jemals zuvor in ihrem Leben. Ihr Großonkel lässt ihr aber eine Postkarte zukommen auf der sie Hinweise stößt. So reist sie heimlich und ganz alleine auf die Arche Babel. Eine Arche mit strengen Regeln und argwöhnischen Bewohnern. In Babel wird sie Lehrling und hofft so eine Spur von Thron zu finden. Doch umso mehr sie erfährt umso gefährlicher wird es für sie. Und von Thron weiß sie noch immer nichts. Zudem hat sich ihr einiger Freund auf Babel auch schon nach kurzer Zeit von ihr abgewandt... .. Ehrlich gesagt tat ich mir anfangs ein wenig schwer mit dem dritten Teil der Spiegelreisenden. Ich habe mich vor dem Lesen nicht informiert und wusste nicht das ein so großer Zeitsprung zwischen zweiten und dritten Band liegt. Aber ich kam schnell wieder in die Geschichte und die Welt der Archen rein. Die letzten 100 Seiten habe ich wieder regelrecht gefressen und jetzt sitze ich hier und bin mehr als verzweifelt auf den vierten Band warten zu müssen. Ophelia ist mir inzwischen so sehr ans Herz gewachsen. Und natürlich Thron auch. Wahrscheinlich tat ich mir anfangs auch ein wenig schwer mit dem Buch weil mein liebster Charakter einfach gefehlt hat. Bis jetzt gefällt mir der zweite Band der Reihe am besten. Deswegen gebe ich Das Gedächtnis Von Babel 4 von 5 Sternen. Weil wenn ich ehrlich zu mir selber bin kann dieser Teil dem zweiten einfach nicht das Wasser reichen. Alles in allem liebe ich diese Reihe sehr und freue mich wenn der vierte Teil kommt.
1 Wow
mittenim1oomorgenwald
„Wer Wind sät, wird Sturm ernten.“ Drei Jahre hat Ophelia auf Anima verbracht. Drei Jahre hat sie weder Thorn gesehen noch Berenilde oder andere Bekannte vom Pol. Doch nun begibt sich Ophelia nach Babel, wo sie Thron suchen will. Und die Wahrheit über Gott. Doch obwohl Babel mit seinen braven Bürgern so anders ist als der Pol, haben die zwei Archen eines gemeinsam: Intrigen und Mysterien sind dort eine Normalität, in die sich Ophelia wieder einmal verstrickt. Wenn ich sage, dass mir 500 Seiten zu wenig sind und ich gern noch weitere 300 gelesen hätte, dann will das schon etwas heißen. Ich kam direkt wieder in dieser magischen Welt an und konnte mich wieder auf den einzigartigen und besonderen Schreibstil einstellen, der schon etwas ungewöhnlich ist. Eigentlich ist alles an diesem Buch total ungewöhnlich und eigen, aber das macht es eben so lesenswert und besonders. Ihr merkt: Es folgt ein Loblied! Ophelia ist für mich nach wie vor eine der sympathischsten Heldinnen überhaupt. Statt laut und immerzu mutig zu sein ist sie eher leise und zurückhaltend. Trotzdem lernt sie, stark zu werden, ihre Interessen zu vertreten und sich zu behaupten. Thorn ist immer noch etwas seltsam und wirkt sehr gefühlskalt, aber ich mag den Kauz 😀 Ich hätte nach dem ersten Band nie nie nie gedacht, dass sich zwischen den Zweien etwas entwickeln würde. Neben alten geliebten Charakteren (Herzchen gehen raus an Archibald <3 ), lernt man viele neue Figuren kennen. Keine davon ist blass, sie haben alle ihre Eigenarten und das ist etwas, was ich verdammt wertschätze. Selbst vermeintlich kleinere Rollen haben ihre Geschichte und wie Ophelia auch finde ich immer neue Freunde. Die Welt wurde durch Babel noch komplexer und ich bin immer noch erstaunt darüber, wie gut und wirr dieses Konstrukt der Archen ausgearbeitet ist. Man kann spüren, wie viel Kreativität aber auch Arbeit da drin steckt. Ich finde das richtig spannend. Mir gefällt Babel als Schauplatz auch sehr. Mich fasziniert es total, wie diese Bürger an ihre Utopie glauben, dann aber doch total weit davon entfernt sind. All die Ideen, die in Babel, seinen Bewohnern, Gebäuden und Sprachen steckt, überzeugen mich voll und ganz. Und auch die Handlung hat mich nicht enttäuscht. Vielleicht bringt sie einen nicht wirklich viel vorwärts, was das große Ganze betrifft, aber als Leser erfährt man sehr viel Wichtiges und kann wieder herrlich mitspekulieren. Außerdem lebt die Geschichte für mich von der Liebe zum Detail und davon, dass sie sich Zeit nimmt. Ich bin beim Lesen nie gehetzt. Ich genieße einfach. Fazit Nach dem ersten Band hätte ich nicht geahnt, dass mich diese Reihe so umhauen würde. Doch für mich wird sie immer besser und ich weiß gar nicht, was ich tun soll, wenn der letze Band erscheint. Und noch schlimmer: Wenn ich den letzten Band dann beende…
Wow
Mehr als zwei Jahre sind seit den dramatischen Ereignissen am Pol vergangen. Mehr als zwei Jahre, in denen Ophelia Thorn weder gesehen noch gesprochen hat. Nicht einmal ein Lebenszeichen hat sie von ihm in all der Zeit erhalten. Mehr als zwei Jahre, die Ophelia hauptsächlich in ihrem Bett verbracht hat. Versteckt vor allen, vor allem aber versteckt vor Gott. Doch dann taucht eines Tages ein Freund auf und Ophelia flieht auf die Arche Babel. Hierher führen sie Hinweise auf Gott und seine Vergangenheit. Ophelia macht sich, ganz auf sich allein gestellt, auf die Suche nach der Wahrheit. Und auf die Suche nach Thorn. Der dritte Band der Reihe um die Spiegelreisende ist wieder ein besonderer Genuss für mich gewesen. Und dass, obwohl die Stimmung im Buch doch eine ganz andere ist, als in den beiden Vorgängerbänden. Ophelia ist den Großteil der Handlung über auf sich allein gestellt. Von ihren Freunden am Pol erfährt man nur hin und wieder etwas. Ophelia muss also viel Zeit mit sich selbst verbringen und stößt dabei auf so einige Fragen und Erkenntnisse in ihrem Inneren, die sie bisher immer wohlweislich verdrängt hat. Es war für mich toll, zu sehen, wie Ophelia dabei an sich wächst und endlich nicht mehr nur das kleine verschüchterte Mädchen ist. Die Handlung selbst ist wie gewohnt spannend. Einige Fragen aus den letzten Büchern werden beantwortet, viele neue Fragen tuen sich auf. Das Ende ist wie immer ein fieser Cliffhanger und ich bin froh, dass der vierte und letzte Band in Kürze erscheint.
Wow
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