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SUMMARY
Es ist seltsam mit der Demokratie. Jeder ist dafür, aber keiner glaubt mehr so recht daran, dass sie funktioniert, jedenfalls nicht durch Wahlen. Wenn die Ergebnisse anders lauten als gewünscht, ist rasch der Vorwurf des Populismus im Raum. Immer weniger Menschen gehen wählen, die Mitgliederzahlen der politischen Parteien gehen dramatisch zurück. Wie kann überhaupt eine Demokratie effizient arbeiten und langfristig tragfähige Entscheidungen treffen, wenn die Politiker ihr Handeln vor allem an einem ausrichten müssen: Bei der nächsten Wahl wollen sie wiedergewählt werden. David Van Reybrouck beschreibt diesen Mechanismus mit bestechend klaren Argumenten als 'demokratisches Ermüdungssyndrom'. Wie kommen wir davon weg? Vielleicht sind ganz neue Wege nötig, auch wenn sie auf den ersten Blick ganz weltfremd erscheinen? David Van Reybroucks Vorschläge nehmen ein sehr altes demokratisches Prinzip auf, das schon im antiken Athen praktiziert wurde: Das Los. Bis hin zur Französischen Revolution wurde dieses demokratische Mittel oft angewendet, etwa auch in blühenden Republiken wie Venedig oder Florenz zu Zeiten der Renaissance. David Van Reybrouck zeigt, wie das auch heute ganz praktisch unsere machtlos gewordene Demokratie lebendiger machen kann.
AUTHOR BIO
David Van Reybrouck, geb. 1971 in Brügge, ist Historiker, Ethnologe, Archäologe und Schriftsteller. Sein Buch »Kongo« war ein Welterfolg und stand in Deutschland monatelang auf der Spiegel-Bestsellerliste und wurde mit dem NDR-Sachbuchpreis 2012 ausgezeichnet. Van Reybrouck schreibt Romane, Theaterstücke und Gedichte. Er ist Initiator des Models G 1000, das mehr Mitsprache für die Bürger in Europa fordert.

BOOK DETAILS

EDITION
© 2016
TYPE
Paperback
ISBN
9783835318717
LANGUAGE
German
PAGES
200
KEYWORDS
Bürgerbeteiligung, Direkte Demokratie, Losverfahren, Parteien, Wahlen, Wahlmodelle
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REVIEWS
Reviewed by Michael Bukowski and Christian Wagner
mbukowski
the_new_yorker
Klingt nach "wir wollen unseren Kaiser Wilhelm wiederhaben"? Im Gegenteil: für eine neue, funktionierende (!) Demokratie.
Für eine ordentliche Rezension ist es schon zu lange her, dass ich das Buch gelesen hab. Sicher ist aber, dass der Titel sehr anregend wirkt und die Lektüre äußerst interessant ist. Die Kapitel sind angenehm kurz, was es mir erleichtert hat, mich in das Feld der deliberativen Demokratie einzulesen. Ebenfalls hilfreich ist die schlüssige Struktur. Letztendlich ist der gesamte Essay bei weitem nicht so populistisch geschrieben wie der Titel und das ein oder andere Kapitel einen glauben machen können. Die Argumentation und die Schlussfolgerungen klingen in meinen Ohren sehr vernünftig und haben das Buch zu einem der bemerkenswertesten gemacht, die ich in den letzten Jahren gelesen habe.

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