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Herz und Tal
Jana Lukas

Herz und Tal

Romance
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SUMMARY
Wenn dein Herz Kopf steht ist alles möglich ... Emilia Jonasson braucht einen Neuanfang. Einen, der sie so weit von Bremen wegbringt, wie möglich. Doch ihr neuer Lebensabschnitt im wunderschönen Chiemgau beginnt mit einer mittleren Katastrophe: Ihre zukünftige Wohnung steht unter Wasser und sie muss vorübergehend in den Kastanienhof ziehen. Dort lernt sie nicht nur die sympathische Wirtin Theresa Leitner kennen, sondern auch deren faszinierenden Zwillingsbruder Max. Emilias Herz stolpert, wenn Max sie ansieht, ihre Finger kribbeln, wenn sie sich berühren. Als ihr jedoch bewusst wird, dass Max so seine Geheimnisse hat, beschließt sie, auf Abstand zu gehen. Nicht noch einmal wird sie sich das Herz von einem Mann brechen lassen. Doch für manche Dinge lohnt es sich vielleicht, über seinen Schatten zu springen ... >
AUTHOR BIO
Was tun, wenn man zwei Traumberufe hat? Jana Lukas entschied sich nach dem Abitur, zunächst den bodenständigeren ihrer beiden Träume zu verwirklichen und Polizistin zu werden. Nach über zehn Jahren bei der Kriminalpolizei wagte sie sich an ihren ersten romantischen Thriller und erzählt seitdem von großen Gefühlen und temperamentvollen Charakteren. Denn ihr Motto lautet: Es gibt nicht viele Garantien im Leben ... aber zumindest in ihren Romanen ist ein Happy End garantiert. Immer!

BOOK DETAILS

EDITION
09.07.2018
TYPE
Paperback
ISBN
9783453422308
LANGUAGE
German
PAGES
400
KEYWORDS
Bremen, Sommer, Landliebe, Bestseller, Liebesgeschichte
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REVIEWS
Reviewed by seiten.blick and daggi
seitenblick
daggi
Herz und Tal ist ein typischer Frauenroman mit Happy End mit all seinen Klischees und dennoch hat er mir auf positive Art und Weise gut gefallen.  Nachdem Emilia von ihrem Exfreund seelisch verletzt und auch auf jede erdenkliche Weise blamiert wurde, zieht sie kurzerhand weg aus Bremen ab nach Bayern. Das Klinikum in Bremen und die Kollegen haben ihr nicht mehr gefallen. Obwohl es eine Kurzschlussreaktion ist, fühlt sie sich so gleich in Chiemgau wohl, denn dort darf sie auf dem wunderschönen Kastanienhof wohnen, nachdem ihre neue Wohnung vor Bezug überschwemmt wurde. Dort lernt sie prompt Theresa und ihren Zwillingsbruder Max kennen. Obwohl Max Emilia deutliche Signale gibt, die mehr als Interesse beinhalten, lässt sie ihn durch ein großes Missverständnis abblitzen. Da Max Polizist und Emilia Ärztin im Klinikum ist, lassen sich Kreuzungen ihrer Wege nicht verhindern, denn Chiemgau ist nicht wirklich groß… Emilia ist Ärztin aus Leidenschaft. Nachdem sie von ihrem Exfreund belogen und bloßgestellt wurde, ist sie vorsichtig geworden was Männer angeht, denn so einem wie ihrem Exfreund will sie nie wieder über dem Weg laufen geschweige denn hineinfallen. Um so schwieriger ist es für sie den attraktiven Polizisten Max aus dem Weg zu gehen oder ihre Gedanken nicht um ihn kreisen zu lassen. Aber auf ihn Einlassen kann sie sich auch nicht, denn sie hat das Gefühl keinem Mann mehr vertrauen zu können, ohne dass sie alles über die Person zuvor weiß. Max ist leider so einer, der viele Geheimnisse hat und ebenfalls Beziehungsprobleme mit sich bringt, die ihn nach Chiemgau verfolgen. Aber auch familiäre Probleme bleiben da nicht aus. Trotzdem gibt er nicht auf, Emilias Interesse zu wecken.  Man merkt als Leser sofort, dass sie sich beide sympathisch finden und weiß zudem, wie es letzten Endes enden wird. Durch etliche Problematiken führt es aber nicht gleich zum glücklichen Ende der Geschichte. Die Gegebenheiten, die dazu führen waren teilweise originell, aber Spannungsmomente gab es nicht.  Theresa und Johannes, der beste Freund der Zwillinge , spielen in der Geschichte auch eine große Rolle, die ich jedoch nicht verraten werde. Herz und Tal ist ein typischer Frauenroman ohne Spannungsmomente. Die Geschichte bleibt stehts auf dem gleichen Niveau ohne das mich ein Moment umgehauen hat. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, im Grunde aus allen Personen, die mal in der Geschichte erwähnt worden sind. Hauptsächlich aus der Sicht von Emilia, Max und Theresa. Die Beschreibungen der Orte und Umgebungen sind detailiert und entführt den Leser nach Bayern. Die detailreichen Beschreibungen ziehen sich dabei über das ganze Buch hinweg, sodass man als Leser Fernweh bekommt. Was mir gut gefallen hat, waren die Dialoge am Anfang von jedem Kapitel. Dabei geh es immer um ein Gespräch zwischen der Notrufzentrale und einem Notruf von einem Fremden. Dieses Gespräch ist immer ausschlaggebend für das jeweilige Kapitel. Außerdem sind sie irrsinnig, dass man das Gefühl nicht los wird, dass Jana Lukas sowas in ihrem echten Lesen schon mal passiert ist als ehemalige Polizistin. Da die Charaktere stehts nett sind und die Geschichte viele Klischees beinhaltet, ist es keine Geschichte, die auf Dauer im Kopf hängen bleiben wird. Aber eine nette Sommerlektüre, die nach Urlaub schmeckt und einem nach Chiemgau entführt, ist Herz und Tal allemal.
Wow
Die Protagonisten und ihre Geschichte Nachdem die Ärztin Emilia Jonasson herausgefunden hat, dass ihr Liebhaber verheiratet ist, verlässt sie recht überstürzt ihre Heimat und zieht von Norddeutschland in den Chiemgau. Sie freundet sich schnell mit ihrer Pensionswirtin Theresa Leitner an, doch dass deren mutmasslicher Ehemann Max mit ihr flirtet, macht sie wütend und lässt sie zu Max auf Distanz gehen, obwohl ihr Herz eine ganz andere Sprache spricht. Max hat als Polizist in München gearbeitet und kehrt nun in seine Heimat zurück, um künftig dort Dienst zu tun. Nachdem Emilia endlich klar wird, dass Max nicht etwa Theresas Mann, sondern ihr Zwillingsbruder ist, nähern sich die beiden an. Doch auch Max hat eine Vergangenheit und die holt ihn ein. Meine Gedanken zum Buch „Landliebe“ von Jana Lukas hatte mir richtig gut gefallen und deswegen war für mich klar, dass ich auch unbedingt „Herz und Tal“ lesen wollte. Jedes Kapitel wird von witzigen Notrufen eingeleitet, die mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht haben und egal, wie skurril der Notruf auch klingt, die entsprechenden Ereignisse, die zum Notruf geführt haben, sind hinterher immer Teil der Geschichte. Die Idee hat mir sehr gut gefallen. Der Schauplatz im Chiemgau ist natürlich eine hervorragende Vorlage für tolle bildhafte Beschreibungen der Landschaft. Aber Jana Lukas hat sich nicht nur einen tollen Schauplatz ausgesucht, sie hat auch sehr sympathische Haupt- und Nebenfiguren geschaffen. Neben Theresa und Max leben auch ihr gemeinsamer bester Freund seit Kindertagen und ihr Vater auf dem Kastanienhof, eine kleine, eingeschworene Gemeinschaft, die mich begeistern konnte. Etwas ins Stocken bin ich geraten, wenn Theresa und Max in Gedanken miteinander kommuniziert haben. Sicherlich haben sie als Zwillinge eine ganz besondere Verbindung zueinander und dass der eine merkt, was der andere denkt oder fühlt, ist für mich durchaus plausibel. Aber dass sie nicht nur einzelne Gedanken austauschen, sondern trotz räumlicher Distanz ganze Gespräche führen oder, im Umkehrfall, den anderen bewusst aus den eigenen Gedanken ausschließen, damit derjenige nicht „lesen“ kann, was im Kopf des anderen vorgeht, das war mir zu unrealistisch. „Herz und Tal“ ist ein toller Sommerroman, sicherlich ist vieles vorhersehbar, aber für mich zählt, dass mich die gefühlvolle Geschichte fesseln und gut unterhalten konnte.
3 Wows
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