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Lotusblut
Krimi
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SUMMARY
Der zweite Fall für Emilia Capelli und Mai Zhou. Emilia Capelli und Mai Zhou werden an den Tatort eines mysteriösen Doppelmordes gerufen: Im vierzehnten Stock eines Frankfurter Luxushotels liegen die Leichen des Unternehmers Peter Klatt und seiner Frau Ramona. Beide wurden durch einen gezielten Schuss in die Stirn getötet. Das etwa zehnjährige asiatische Mädchen, das sie bei sich hatten, ist seit der Bluttat spurlos verschwunden. Noch im Hotel läuft das völlig verstörte Kind Emilia in die Hände. Zurück im Präsidium scheint durch eine Zeugenbefragung endlich Licht ins Dunkel zu kommen. Doch ein unaufmerksamer Moment, und die kleine Kaylin verschwindet erneut …
AUTHOR BIO
Judith Winter, 1969 in Frankfurt am Main geboren, studierte Germanistik und Psychologie in Berlin und Wien und arbeitete viele Jahre in einem renommierten wissenschaftlichen Institut, bevor sie sich selbständig machte. Nach Aufenthalten in Mailand und Paris lebt sie heute mit ihrer Familie in Konstanz.

BOOK DETAILS

EDITION
01.02.2015
TYPE
Paperback
ISBN
9783423215695
LANGUAGE
German
PAGES
445
KEYWORDS
Emilia Capelli, 2. Fall, Spannung, Drogenhandel, Doppelmord, Mai Zhou, Deutschsprachige Krimis, Prostitution, Ermittlerinnenduo, zweiter Fall, feindliche Übernahme, Frankfurt am Main, chinesische Mafia, Auftragskiller
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REVIEWS
Reviewed by sommerlese, cassiopeia and other
sommerlese
cassiopeia
bella5
Emilia Capelli und Mai Zhou werden an den Tatort eines mysteriösen Doppelmordes gerufen: in einem Luxuszimmr eines Frankfurter Hotels liegen die Leichen des Unternehmers Peter Klatt und seiner Frau Ramona. Beide wurden durch einen gezielten Schuss in die Stirn getötet. Das etwa zehnjährige asiatische Mädchen, das sie bei sich hatten, ist seit der Bluttat spurlos verschwunden. Noch im Hotel findet Emilia das verstörte Kind. Sie ist eine eventuelle Zeugin des Doppelmordes, doch sie spricht nicht. Als sie entwischt, ist sie in großer Gefahr und eine spannende Jagd beginnt. Das ungewöhnliche Ermittlerinnenduo ist interessant zu beobachten, zwar ziehen sie in ihren Ermittlungen an einem Strang, auch wenn ihnen der Fall offiziell entzogen wird, aber persönlich sind sie sich noch nicht viel näher gekommen. Sie siezen sich sogar noch, versuchen sich gegenseitig zu durchschauen und bleiben sich irgendwie fremd. Dabei finde ich sie beide sehr sympathisch und ich hätte gern gesehen, wenn sie sich freundschaftlich näher gekommen wären. Die Handlung ist schlüssig aufgebaut, die Einbeziehung von asiatischen Figuren und deren intuitivem Verhalten bei Flucht oder Verstecken erstaunen und bringen eine neue Sichtweise mit ein. Allerdings fehlt mir für einen Thriller der wahre Thrill-Moment. Es wird zweifelslos Spannung aufgebaut, jedoch fehlt mir persönlich der Nervenkitzel und das Spiel mit der Angst des Lesers. Die wechselnden Perspektiven zeigen die Sichtweisen der Protagonisten und geben damit tiefen Einblick in ihr Innerstes und ihre Gedanken. Dadurch lernt man die Ermittlerinnen noch besser kennen. So erfährt man wie Emilia als Kind einen toten Jungen gefunden hat und noch heute häufig daran erinnert wird. Aber auch Mais Probleme mit ihrer asiatischen Andersartigkeit und der daraus resultierenden Ausgrenzung kommt offen zum Ausdruck. Sie kann sich scheinbar nur mit aussergewöhnlich guten Leistungen etablieren. Die Handlung hatte ich mir mehr spektakulärer erhofft, irgendwie mit noch mehr asiatischen Einflüssen. Da hat mir der erste Band um Längen besser gefallen. Auch werden Tatmotive vorzeitig bekannt, die dadurch alles ein wenig spannungsmäßig abflachten. Das Ende erscheint dann sehr logisch und man nimmt mit Freude den Ausgang der Story hin. Der Schreibstil gefällt mir wieder ausnehmend gut, er ist angenehm und sehr flüssig zu lesen. Die Beschreibungen der jeweiligen Szenerien sind sehr bildlich, man hat alles gut vor Augen. Ein Spannungsbogen ist auf jeden Fall vorhanden, ich musste das Buch einfach schnell lesen. Aber leider ist es mit der Spannung doch sehr unterschiedlich, es gibt auch Phasen, die mich nicht mitziehen konnten. Lotusblut zeigt erneut eine packende Story um die tollen Ermittlerinnen Capelli und Zhou und das Rätsel um das unbekannte asiatische Mädchen wird von beiden unter großen Arbeitseinsatz gelöst. Ein Muss für die Fans der Reihe, aber auch eine interessante Geschichte für Neueinsteiger.
2 Wows
„Lotusblut“ von Judith Winter ist der 2. Fall für die Ermittlerinnen Capelli & Zhou. Der Thriller ist gut erdacht und kommt mit einigen unvorhersehbaren Wendungen daher. Der Autorin gelingt es die Spannung lange zu halten, da man als Leser nicht zu schnell auf den Mörder und seine Motivation schließen kann. Die Anlaufschwierigkeiten in ihrer Zusammenarbeit, die ja schon in Band 1 intensiv beleuchtet wurden, sind auch in diesem Serienteil noch nicht ausgeräumt. Das zeigt sich auch darin, dass beide jeweils allein ihren eigenen Ermittlungsansätzen folgen, was wiederum ihr Vorgesetzter gar nicht gern sieht. Aber allmählich merken die beiden so unterschiedlichen Charaktere, dass sie zusammenarbeiten müssen, wollen sie den Fall zum Abschluss bringen. Hat man den Vorgänger gelesen und erinnert sich an die „Zickigkeit“ der Beiden, wirkt die hier beschriebene Weiterentwicklung durchaus überzeugend und glaubwürdig. Auch die Nebencharaktere passten mit ihren Persönlichkeiten gut in die Geschichte. Alles in allem eine gelungen Fortsetzung. Mich hat der Krimi gut unterhalten und ich kann 4 von 5 Sterne vergeben.
1 Wow
' Emilia Capelli und Mai Zhou werden an den Tatort eines mysteriösen Doppelmordes gerufen: Im elften Stock eines Frankfurter Luxushotels liegen die Leichen des Unternehmers Peter Klatt und seiner Frau Ramona. Beide wurden durch einen gezielten Schuss in die Stirn getötet. Das etwa zehnjährige asiatische Mädchen, das sie bei sich hatten, ist seit der Bluttat spurlos verschwunden. Noch im Hotel läuft das völlig verstörte Kind Emilia in die Hände. Zurück im Präsidium scheint durch eine Zeugenbefragung endlich Licht ins Dunkel zu kommen. Doch ein unaufmerksamer Moment, und die kleine Kaylin verschwindet erneut …' Als Vielleserin habe ich oft das Gefühl, immer wieder die gleiche Chose zu lesen, aber hier ist es erfrischend anders und originell! Es ist ja so - entweder "packt" mich ein Roman gleich - oder gar nicht! Hier hat mir schon der Prolog sehr gut gefallen, ich kenne Bd 1 nicht, aber durch den Prolog habe ich schon eine Ahnung von Emilias Charakter bekommen. Ein "Wildfang" also, ein mutiges Mädchen, dass schon im Alter von 10 Jahren forsch, mutig und ein wenig dominant war. Ein toller Kniff, diesen Charakterzug durch die Augen der rothaarigen Freundin aufscheinen zu lassen. Die eigentliche Geschichte ist auch sehr interessant - was hat es mit dem kleinen asiatischen Mädchen auf sich? Die Grundidee des Romans gefällt mir gut - ein weibliches Ermittlerduo mit Migrationshintergrund in Frankfurt. Leider weist die Ausarbeitung ein paar kleine Schwächen auf, aber Reihen sind immer steigerungsfähig, und ich warte schon auf den dritten Band der Krimireihe (ein Thriller ist es nicht!). Zur Umsetzung der Grundidee: Emilias toughe Sizilianer - Art finde ich fast ein wenig klischeehaft, die Harte in Jeans und die Zarte (Halbchinesin Mai Zhou) in Bluse. Außerdem - wieso "Em" ? Ist sie Britin? Ich "stolperte" beim Lesen immer über diesen Spitznamen. Ausserdem ist Em unbeherrscht wie ein Schulkind und schmeisst gerne Gegenstände durch die Gegend, was wohl ein Indiz für südländisches Temperament sein soll. Überhaupt sind die Beschreibungen der Familien der Protagonistinnen ein wenig schablonenhaft. Manche ausländischen Nebenfiguren im Roman sprechen sehr gebrochen Deutsch, ein Kindermädchen und ein Albaner etwa: "Ich nur aufpassen." Stilistisch wäre es eleganter, dies zu umschreiben. Der Roman an sich ist sehr spannend, aber es gibt aber auch kuriose Formulierungen ("Makarovs Augen krallten sich in ihre Gesichter") und Stilbrüche, einen Wechsel von klugen und banalen Bemerkungen. Sehr gut gefallen hat mir die Illustration von Mai Zhous Identitätskonflikt, der plausibel und sensibel in die Geschichte eingeflochten wird. Auch dass die beiden Polizistinnen nicht per Du sind, fand ich angenehm und originell. Obwohl der Krimi durchweg spannend ist, wird er zum Ende hin etwas langatmig. Toll fand ich die französischen Einsprengsel, Mai Zhous Identitätskrise, Emilias Nachbarin,den alten Fremdenlegionär - Freund und Mai Zhou als Figur. Nicht so gut fand ich die Ausarbeitung der Figur Emilia und die Logiklöcher in der story. Die Polizistinnen, die relativ schnell beruflich aufgestiegen sind - Em ist 28 - hätten, wenn sie denn so scharfsinnig sind,nicht so lange im Dunkeln tappen dürfen. Naja, eine Reihe ist immer verbesserungsfähig und ich werde Bd 3 auf jeden Fall lesen, da mich" Lotusblut" trotz aller Schwächen gut unterhalten hat. Fazit: "Lotusblut" ist ein unterhaltsamer, spannender Krimi mit kleinen Schwächen. Die Reihe um die Frankfurter Ermittlerinnen liest sich sehr flüssig, man darf also auf Band 3 der Reihe gespannt sein!
Wow
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