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Mein ist die Macht
Leon Sachs

Mein ist die Macht

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SUMMARY
Ein verstörend authentischer Thriller. Ein Bombenanschlag auf die Zentralmoschee in Köln erschüttert Europa, ein Attentat auf die Tochter des US-Prasidenten kann nur knapp verhindert werden. Als Alexander Kauffmann und Natalie Villeneuve erfahren, dass Natalies Onkel Fabrice hinter dem Attentat stecken soll, reisen sie überstürzt nach Köln. Was hat der Rabbiner mit einer jüdischen Terrororganisation zu tun? Oder brauchen mächtige Kräfte im Untergrund lediglich einen Sündenbock? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, in dem Alex und Natalie erkennen: Sie können niemandem trauen - nicht einmal sich selbst.
AUTHOR BIO
Leon Sachs, 1982 in Köln geboren, lebt und arbeitet als Autor und Jounalist in seiner Heimatstadt. Er studierte in Fribourg Medienwissenschaften und erwarb ein Diplom der Durham University in Religion und Theologie.

BOOK DETAILS

PUBLISHER
EDITION
11.10.2018
TYPE
Paperback
ISBN
9783740804336
LANGUAGE
German
PAGES
318
KEYWORDS
hochaktuell, authentisch, brisant, Thriller, verstörend, Verrat, Köln, Attentat, Europa, Terrororganisation, spannend
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REVIEWS
Reviewed by seehase1977 and daggi
seehase1977
daggi
Aktuelles Thema verpackt in einen komplexen Thriller à la Dan Brown Bei einem Bombenanschlag wird die Zentralmoschee in Köln vollständig zerstört. Der Terrorakt erschüttert Europa, weshalb kurze Zeit später Vertreter unterschiedlichster Religionen auf dem Petersberg zusammenkommen, um dort einen Friedensvertrag zu unterschreiben. Auch die Tochter des US-Präsidenten ist vor Ort und wird ebenfalls zur Zielscheibe. Ein auf sie geplantes Attentat kann nur knapp verhindert werden. Der Rabbiner Fabrice gerät ins Visier der Ermittlungen und wird verhaftet. Seine Nichte Natalie Villeneuve und ihr Lebensgefährte Alexander Kaufmann reisen umgehend nach Köln, um die Unschuld des Rabbiners zu beweisen… Meine Meinung: „Mein ist die Macht“ ist mein erster Thriller von Leon Sachs, der als Autor und Journalist in Köln lebt, Medienwissenschaften studiert hat und ein Diplom der Durham University in Religion und Theologie erwarb. Dieses Fachwissen nutzt Sachs auch in seinem Thriller, der nicht nur mit überzeugender Recherche, sondern auch mit einem interessanten Plot punkten kann. Leon Sachs verarbeitet in seinem Thriller eine brisante und aktuelle Thematik. Sobald man in die Geschichte eingetaucht ist, kommt man nicht umhin, Rückschlüsse auf die aktuelle politische Lage in Deutschland, Europa aber auch in den zu ziehen. Schnell wird klar, das ist kein Buch, dass man mal so schnell nebenbei liest. Die Story verlangt ein aufmerksames Lesen, um den vielen Informationen, Wendungen und versteckten Hinweisen konzentriert folgen zu können. Und hier liegt für mich zum Teil die Crux an diesem Thriller, denn für mich kommt dadurch die Spannung eindeutig zu kurz. Nichtsdestotrotz verfolgt man die Machtspiele und Lügen der Medien, Hintermänner und Drahtzieher interessiert und gebannt, was sicherlich auch dem flüssig und angenehm zu lesenden Schreibstil des Autors zu verdanken ist. Da ich vor „Mein ist die Macht“ vorher noch keinen anderen Thriller des Autors gelesen habe, sind mir die beiden Hauptprotagonisten Natalie und Alexander gänzlich unbekannt. Ihre Charaktere lassen wenig Nähe zu, beide sind eher emotionslos und sind dadurch nicht unbedingt Sympathieträger. Das müssen sie auch nicht sein. Ihre Interaktionen, auch zusammen mit den Nebendarstellern, wirken glaubhaft und authentisch. Mein Fazit: Mit „Mein ist die Macht“ bekommt der Leser einen sehr gut recherchierten, politisch aktuellen und rasanten Thriller präsentiert, bei dem die Spannung, leider etwas auf der Strecke bleibt. Die Story ist komplex und gleicht einem modernen Katz- und Mausspiel, wie man es auch aus den Romanen von Dan Brown kennt. Leon Sachs konnte mich mit seinem Thriller durchaus überzeugen, wenn auch nicht zu 100 Prozent.
1 Wow
Einer meiner ersten Eindrücke von dieser Geschichte war, dass Leon Sachs sehr gut recherchiert haben muss. Das hat sich für mich vor allem bestätigt, als Pirmasens Schauplatz der Handlung war, weil ich diese Stadt selbst gut kenne. Egal, ob es die Historie der Region betrifft, Straßen oder bestimmte Gebäude, es hat einfach gepasst und ich gehe davon aus, dass es sich mit Köln, dem Hauptschauplatz des Thrillers, genauso verhält, darauf lassen auch die vielen nachvollziehbaren Details schließen. Die Handlung von „Mein ist die Macht“ hat mich von Beginn an gefesselt. Sie ist geprägt von Fremden- und Religionsfeindlichkeit, Themen, die den Nerv der Zeit treffen. Der Autor lässt seine Leser die beiden Protagonisten Natalie und Alexander begleiten, mit ihnen eigene Nachforschungen anstellen und dabei Puzzleteil für Puzzleteil zusammensetzen, um am Ende vor dem schier unfassbaren Ganzen zu stehen. Durch viele Verstrickungen und falsche Spuren kann Leon Sachs den Spannungsbogen durchgehend hoch halten. Ich wusste zwar schon vor dem Lesen, dass der Autor weitere Bücher veröffentlicht hat, allerdings war mir nicht klar, dass es bereits einen Thriller mit Natalie und Alexander gibt. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass man dieses Buch unabhängig von „Falsche Haut“ lesen kann, hin und wieder hatte ich aber den Eindruck, dass das Wissen um die damaligen Erlebnisse zumindest nicht geschadet hätte. Die Charaktere haben mir durch die Bank gut gefallen, auch wenn ich mich stellenweise gerade zu Beginn stark konzentrieren musste, um die einzelnen Personen und Handlungsstränge auseinanderhalten zu können. Daran erkennt man, dass man diesen Thriller nicht einfach nebenbei weglesen kann, dazu ist er zu anspruchsvoll, was mir sehr gut gefallen hat. Durch Kleinigkeiten, wie zum Beispiel einen twitternden US-Präsidenten, rundet Leon Sachs die Handlung perfekt ab.
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