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Spiegelreisende Band 1 - Die Verlobten des Winters
Christelle Dabos

Spiegelreisende Band 1 - Die Verlobten des Winters

RomanceFantasy
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4/5
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SUMMARY
Am liebsten versteckt sie sich hinter ihrer dicken Brille und einem Schal, der ihr bis zu den Füßen reicht. Dabei ist Ophelia eine ganz besondere junge Frau: Sie kann Gegenstände lesen und durch Spiegel reisen. Auf der Arche Anima lebt sie inmitten ihrer riesigen Familie und kümmert sich hingebungsvoll um das Erbe der Ahnen. Bis ihr eines Tages Unheilvolles verkündet wird: Ophelia soll auf die eisige Arche des Pols ziehen und einen Adligen namens Thorn heiraten. Was hat es mit der Verlobung auf sich? Wer ist der Mann, dem sie von nun an folgen soll? Und warum wurde ausgerechnet sie, das zurückhaltende Mädchen mit der leisen Stimme, auserkoren? Ophelia ahnt nicht, welche tödlichen Intrigen sie auf ihrer Reise erwarten, und macht sich auf den Weg in ihr neues, blitzgefährliches Zuhause. Eine unvergessliche Heldin, eine atemberaubende Welt von Archen und Familienklans, eine Geschichte, wie sie noch nicht erzählt wurde - Christelle Dabos hat mit ihrer Serie der Spiegelreisenden ein sagenhaftes Universum geschaffen, in dem man ewig verweilen möchte.

BOOK DETAILS

EDITION
© 2019
TYPE
Hardcover
ISBN
9783458177920
LANGUAGE
German
PAGES
535
KEYWORDS
La Passe-Miroir, Philip Pullman, Intrigen, Schüchternheit, Liebe, Emanzipation, Vergangenheit, Young Adult, Gefährliche Liebschaften, Frankreich, Freundschaft, Abenteuer, Potter, Steam-Punk, Serie
MOJOS
Mojoed by xinchen, WriteReadPassion and other
xinchen
writereadpassion
wuschel
Fantastische neue spannende Welt mit liebenswerten Charakteren!
WriteReadPassion
Sehr gute 3,5 Sterne: Gute Geschichte mit spannenden Charakteren, jedoch einigen Logikfehlern und langgezogenen Passagen. Da geht noch mehr!
Toller Auftakt, interessante Charaktere un noch interessantere Welt. Zwielichtige Gestalten sorgen immer wieder für Unsicherheiten.
REVIEWS
Reviewed by Wuschel, Julia Ko and 2 others
wuschel
nickssweety
writereadpassion
xinchen
Klappentext: Am liebsten versteckt sie sich hinter ihrer dicken Brille und einem Schal, der ihr bis zu den Füßen reicht. Dabei ist Ophelia eine ganz besondere junge Frau: Sie kann Gegenstände lesen und durch Spiegel reisen. Auf der Arche Anima lebt sie inmitten ihrer riesigen Familie und kümmert sich hingebungsvoll um das Erbe der Ahnen. Bis ihr eines Tages Unheilvolles verkündet wird: Ophelia soll auf die eisige Arche des Pols ziehen und einen Adligen namens Thorn heiraten. Was hat es mit der Verlobung auf sich? Wer ist der Mann, dem sie von nun an folgen soll? Und warum wurde ausgerechnet sie, das zurückhaltende Mädchen mit der leisen Stimme, auserkoren? Ophelia ahnt nicht, welche tödlichen Intrigen sie auf ihrer Reise erwarten, und macht sich auf den Weg in ihr neues, blitzgefährliches Zuhause. Meinung: Hört ihr mich seufzen? Ich fand es ja total interessant, wie ein Buch wieder so eine Wirkung auf Menschen haben kann. Die Meinungen auseinander gehen können. Was ich zu dem Buch sage? Ich feier es, so viel steht fest. Besonders gut gefiel mir, dass die Autorin sich wirklich Zeit gelassen hat um die Charaktere und die Welt zu zeichnen. Wo manch einer die Hände über dem Kopf zusammen schlägt, weil er der Meinung ist, dass einfach nichts passiert, komme ich ins Träumen. In diesem ersten Band der Tetralogie erfährt man eigentlich nur einen Teil des großen Ganzen. Der Leser lernt Ophelia kennen, die zu Anfang sehr introvertiert wirkt. Sie ist es auch, das steht außer Frage, doch auch sie kann einen Punkt erreichen, an dem sie auf den Tisch haut. Wohl kommen diese recht selten vor, aber in solchen Momenten zeigen sich Wesenszüge, die ich so nicht erwartet hätte. Gerade das macht sie in meinen Augen sehr sympatisch. Zudem habe ich schon oft genug mit gefiebert, wenn sie mal den Mund nicht aufbekam.  Wer mir ebenfalls sehr gut gefiel waren die Mechanikerin und der Page. Sie waren vermutlich eine der wenigen Menschen am Pol, die keinen zwielichtigen Eindruck hinterließen, wie es bei den meisten einfach Standard war. Thorn hingegen konnte keinen Platz in meinem Herzen finden, zumindest keinen großen. Zwar scheinen er und seine Tante gegen Ende hin etwas menschlicher zu wirken, aber dennoch bin ich den Beiden gegenüber sehr skeptisch. Ebenfalls sehr beeindruckend fand ich die Unterschiedlichkeit der verschiedenen Charaktere. So konnten die Animisten diverse Dinge wie Reparaturen vornehmen, Papier aufbereiten oder eben Ophelias Gabe das Lesen. Auf die Bewohner vom Pol, die sich noch einmal ganz extrem unterscheiden, möchte ich erst gar nicht eingehen, denn das sollte man als Leser schon selbst erkunden. Wobei ich der Meinung bin, dass es hier noch die einen oder anderen Geheimnisse zu entdecken gibt. Was mir noch ein bisschen fehlt, ist die Entstehung der Archen. Vielleicht kommt diese Erklärung auch noch im Detail, wenn man mehr über die jeweiligen Familiengeister erfährt, welche bisher auch nicht weiter erklärt wurden. Bedenkt man aber, dass es weitere drei Bücher zu füllen gilt, kann ich darüber auch gut hinwegsehen. Schließlich möchte ich noch etwas erleben und neue Dinge entdecken. Beispielsweise die Entstehung der Clans und warum das Leben auf dem Pol so ganz anders ist als auf Anima. Den Vergleich mit Harry Potter kann ich absolut nicht nach vollziehen, da die Thematik eine ganz andere ist. Die magischen Aspekte - bzw. die übernatürlichen Dinge - sind wohl stark vertreten, aber weit vom Harry Potter Universum entfernt. Aufgrund der Sprachwahl und diversem Anderen würde ich die Spiegelreisenden tendenziell eher als Jugendbuch einordnen, während Potter in meinen Augen eher Richtung Kinderbuch tendiert, zumindest die anfänglichen Bände. Schlussendlich kann ich nur sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Die Autorin schafft es mit ihren subtilen Beschreibungen mir Bilder in den Kopf zu pflanzen, die ich so selten erlebt habe. Durch die Wortwahl und die Art der Protagonisten, hat sich bei mir eine Welt manifestiert, die an eine Mischung aus Steampunk und den Damen der Barockzeit erinnern könnte. Der Schreibstil war schön wie auch flüssig zu lesen. Ich freue mich jetzt schon riesig auf den Juli, wenn ich wieder am Leben von Ophelia teilnehmen darf. Fazit: Ein sehr gelungener Auftakt mit einer schönen Wortwahl sowie toller Aufmachung.
Angefangen beim Cover, welches wirklich sehr schlicht und trotzdem wunderschön gestaltet ist. Man bekommt direkt einen Eindruck von Ophelias Welt, wenn auch nicht von Anima. Ich hoffe ja, dass in den nächsten Teilen eine "Weltkarte" auftaucht. Der Schreibstil ist auch großartig! Man kommt super in die Geschichte, es ist absolut bildhaft geschrieben und vor allem kommt man sehr flüssig voran! Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und beeindruckend! Vor allem Ophelia ist ein so starker Charakter, dass man sich in ihr verlieren kann. Man lernt außerdem, dass es nicht falsch ist "anders" zu sein, denn genau diese Eigenschaft macht uns und auch Ophelia aus. Herr Thorn ist dafür sehr kalt am Anfang und ausgesprochen abweisend! Man weiß nicht so recht, wo man ihn hinstecken soll. Zwischenzeitlich zeigt er sich offener, aber ob er so ehrlich ist, wie er behauptet, wagt man schnell zu bezweifeln. Tante Berenilde ist auch ein sehr schwieriger Mensch und man weiß auch bei ihr nicht, ob man ihr Vertrauen kann oder nicht. Tante Roseline dagegen ist eine ganz tolle Person! Sie achtet sehr auf ihre Nichte und nimmt kein Blatt vor den Mund! Manches Mal könnte man Angst vor ihr bekommen... Die Geschichte ist in sich stimmig und sehr gut ausgearbeitet, hat aber dennoch Potenzial nach oben. Ich bin sehr gespannt auf die nächsten Teile und freue mich jetzt schon auf ein Widersehen mit Ophelia und einer neuen Welt, die so faszinierend ist, dass man nicht mehr weg möchte! Fernweh lässt grüßen!!!
WriteReadPassion
Bewertung: Für mich war das eine besondere Gewinnauslosung bei vorablesen, da ich zunächst aus der Gewinnsparte rausfiel. Doch gleich am nächsten Vormittag wurde mir vom Team mitgeteilt, dass als Ersatzleserin für jemand anderes aus dem Lostopf gezogen wurde. Ich habe mich riesig gefreut! Hier noch mal ganz offiziell meinen herzlichsten Dank an das Vorablese-Team und auch an den Insel Verlag für das gestellte Leseexemplar! Das Buch ist sehr klobig, gut gebunden und hat als Hardcover keinen losen Umschlag, was mich sehr freut. Zum Lesen nehme ich den sowieso runter, da er sonst leicht Schäden nimmt. So war das Thema erstmal gelöst. Der Buchumschlag erinnert mich sehr an die Hardcover aus den 90er und 20er Jahre; auch mein Erstlingswerk von Tausendundeinenacht, den ich mit 10 Jahren von meiner Mutter geschenkt bekommen habe, hat dieselbe Aufmachungsart und Bindung. Ich muss immerzu daran denken, wenn ich das Buch anschaue. Gefällt mir sehr gut! Der Titel passt wunderbar zum illustrierten Cover wie auch zur Geschichte. das Cover wirkt sehr imposant, auch wenn es hauptsächlich in blau und schwarz getaucht ist. Das Gesamtkonzept des Buches ist farblich einstimmig - von Innenseite bis Leseband. Zusätzlich kam im Buch selber ein paar kleine Überraschungen zum Vorschein. Zwei Postkarten, von denen eine das Cover von Band 2 zeigt, ein tolles Lesezeichen und eine Legendenkarte über die wichtigsten Figuren der Serie. Das kommt gerade bei komplexeren Fantasiegeschichten selten vor, daher war das die schönste Überraschung von allen. Das Buch enthält außerdem noch ein Inhaltsverzeichnis der beiden Geschichtsteile: Die Verlobten und Im Mondscheinpalast. So viel dazu. "Du hast von allen in der Familie den stärksten Charakter, meine Kleine. Vergiss, was ich dir neulich gesagt habe. Denn ich prophezeie dir, dass der Wille dieses Mannes an deinem zerbrechen wird." (Großonkel, Seite 88) Fesselnd ging es mit dem ersten Kapitel los, in dem Orphelia mit ihrem Großonkel ein Gespräch über die bevorstehende Heirat führt. Hier wird nicht lange gefackelt und der Leser bekommt nicht erst eine lange Vorgeschichte der Charaktere oder Gegebenheiten zu lesen. Der kleine Beitrag dazu finde ich gut ermessen. Der Schreibstil ist locker, sodass sich die Geschichte fließend lesen lässt. Die beiden Hauptcharaktere Ophelia und Thorn (tolle Namen) sind gut erdacht und wirken die meiste Zeit auch glaubhaft. Ophelia ist mir etwas sympathischer, da die Autorin Thorn sehr unausstehlich konstruiert hat und ich die Vermutung habe, dass die Antisympathie genau ihr Bestreben war. Er wirkt doch etwas zu grob und verdrießlich, dass ich manchmal über seine Person genervt war. Die Beziehung zwischen Orphelia und Thorn schleicht während des gesamten Buches langsam dahin ... es passiert kaum etwas zwischen ihnen, es scheint mehr Schein als Sein zu sein, was ihre Verlobung angeht. Es wird viel darüber geschrieben, oberflächlich und was die Gesellschaft dazu meint, aber das war's es auch schon. Ich hatte mir viel mehr Interaktion zwischen den beiden vorgestellt. Wenn sich eine Szene mit beiden zusammen oder ein Dialog zwischen ihnen ereignet, dann ist diese/r sehr kurz. Beide, Orphelia und Thorn, haben Momente, in denen sie sehr unglaubwürdig rüberkommen. Es gibt so einige Szenen, die mich von einem zum nächsten Moment enttäuscht haben (nein, ich halte das für keinen Spoiler, etwas im Geschehen darf man zu lesen haben): * Gwenael weckt Orphelias Tante Roseline aus einen tiefen Zauber mit ihrer eigenen Magie ? , und das in innerhalb einer Minute??? * Orphelia schüttet ihrer Schwiegertante Berenilde Wasser ins Gesicht und diese erwidert gar nichts? Und das, obwohl sie stetig Spitzen und anderes gegen Orphelia verteilt??? * Der unnachgiebige Thorn verliebt sich plötzlich irgendwann in Orphelia, ohne dass für uns als Leser eine Entwicklung dies bezüglich herauszulesen ist??? * Orphelia vergibt Berenhilde nach nur drei Gedankengänge eine große Intrige, die für sie von wichtiger Bedeutung ist??? Alles doch sehr unrealistisch und konstruiert!!! Das hat den Leseverlauf sehr gestört und die Charaktere und die jeweiligen Situationen abgeschwächt. Das sind folglich ziemliche Logikfehler in meinen Leseraugen. Es gibt eine Dialogszene die mir sehr gefällt und die mich zum Lachen bringt: "Also bitte, ihr beide werdet einander doch wohl nicht immer noch gram sein! Wo wir drei uns seit fünf Jahren nicht gesehen haben!" "Fünfzehn", sagte Freyja eisig. "Sechzehn", korrigierte Thorn hölzern. "Kinder, wie die Zeit vergeht!", seufzte Gottfried, der weiterhin lächelte. (Seite 445) Die Nebencharaktere finde ich genauso gut erdacht und spannend in ihren Sein. Jeder von ihnen hat seine eigene Wirklichkeit und Ziele, die sich auch schon mal ineinander verflechten und zu einem komplexen Eindruck führen. Erst im Nachgang mit Abschluss des Buches, merke ich, dass so einiges gar nicht so komplex zu verstehen ist und vieles erklärt. Er werden dann erst so einige Verhaltensweisen der Charaktere erklärlich gemacht und ich habe schon einen kleinen Aha-Effekt gehabt. Die Charakter-Legende zum Buch habe ich gar nicht gebraucht, da die Charaktere wirklich einfach gehalten werden und nicht schwer zu merken waren. Trotzdem habe ich aus Lust immer wieder nachgeschaut, ich wollte nicht, dass sie sich einsam fühlt. 😉 Beim Lesen habe ich gemerkt, wie bemüht die Autorin war, diese Welt liebevoll zu gestalten. Allerdings konnte ich mir nicht alles so bildlich vorstellen, weil einige Passagen und nicht ausreichend beschrieben sind. Sie sind manchmal für meinen Geschmack zu kurz gehalten, sodass ich nicht immer mit meiner Vorstellungskraft mitkam. Das hat sich natürlich auf das Verständnis der Geschichte ausgewirkt, sowie auf die Lesefreude. In anderen Szenen sind die Passagen wiederum viel zu langgezogen. Da dachte ich "wann endet das hier mal?" und war kurz davor, mich zu langweilen. Wenn dann noch meine mangelnde Vorstellungskraft dazukam, war das nicht mehr so erfreulich. Sich ergeben? Um sich zu ergeben, musste man eine Situation akzeptieren, und um eine Situation zu akzeptieren, musste man sie verstehen. Doch Ophelia verstand rein gar nichts. (Seite 18) Der ganze Hype zum Buch ist für mich sowieso uninteressant, eher noch nervig! da spielt es keine Rolle, ob er gerechtfertigt ist oder- wie in diesem Fall- nicht sonderlich gerechtfertigt. Besonders der Vergleich zu Harry Potter stößt bei mir sehr sauer auf. Das Buch und seine Geschichte sind nicht annähernd mit Harry Potter zu vergleichen! Das ist wieder nur eine Aufpuscherei zur Geldeinnahme. Die Charaktere besitzen, jeder für sich, Fähigkeiten und die Welt ist mit Magie geschaffen, aber von großem Zauber kann ich hier nicht erzählen. Durch diesen unsinnigen Vergleich habe ich sehr viel mehr Magie erwartet, als ich zu lesen bekam. Sowas ist immer ärgerlich und auch förderlos für den Verlag und den Autoren; wenn der Leser seine darauf geschürten hohen Erwartungen nicht befriedigt bekommt, fällt dem entsprechend auch die Bewertung der Bücher schlechter aus. Das ist der Fuchs, der sich selbst in den Schwanz beißt. Anders kann ich es nicht von mir geben. Ihre Brust schmerzte. Mehr als ihre aufgeschlitzte Wange. Mehr als die geprellte Rippe. Es war ein tiefer, stechender Schmerz, gegen den es kein Heilmittel gab. (Seite 477) Die Geschichte ist gewaltig und mit vielen Intrigen und kleinen Nebenszenen gebaut. Es fällt schwer, alles mit der selben Auffassungsmöglichkeit aufzufangen und zu sortieren. Das soll keinesfalls ein Nachteil sein, nur eine Anmerkung meinerseits. Trotz der Themenwucherung finde ich es als Fanatsiegeschichte recht einfach beschrieben, anders als manch andere Geschichte, die sehr komplex ist und schwer verständlich, wenn man kein Hardcore-Fantasy-Leser ist. Das Ende enthält einen Cliffhänger, der aber nicht so heftig bzw. ärgerlich für den Leser ist, der nun auf den nächsten Band warten muss. Das sollte auch fairer Weise positiv erwähnt werden. 😅 Besonders gefällt mir in diesem Zusammenhang, dass die folgenden Bände nicht länger als sechs Monate auf sich warten lassen. Das kommt der Geschichte sehr zugute, da ich als Leser diese noch im Kopf halten und recht schnell weiterspinnen kann. Ich finde es immer sehr bedenklich, auf Bänder einer Serie länger als sechs Monate zu warten, teilweise ziehen die Wartezeiten bis zu 1 1/2 Jahre hin. Das ist nicht nur Folter, sondern auch kontraproduktiv für die Geschichten und deren Bewertungen im Nachhinein. Bei Thorn war sie auf alles vorbereitet gewesen. Gewalt. Verachtung. Gleichgültigkeit. Aber er hatte nicht das Recht, sich in sie zu verlieben. (Seite 355) Fazit: Das Buch zu bewerten finde ich äußerst schwer, ich überlege seit Tagen schon, wie ich dem gerecht werde ... am liebsten würde ich die Sternebewertung auf 3,5 - 4 stehen haben, aber die gibt es ja nicht. Für eine 3,5 ist die Geschichte doch etwas zu gut, aber für eine volle 4 mangelt es einfach an zu vielem ... Als Endbewertung gebe ich nun wirklich sehr gute 3,5 Sterne! Die Geschichte ist imposant und nahezu unkompliziert geschrieben, die Charaktere fesseln durchweg, jedoch ernüchtern einige Logikfehler, mal langgezogene und mal kurgefasste Passagen. Die große Erwartung an Magie durch die Lobungstäuschung der Medienkultur wird enttäuscht. Dennoch werde ich definitiv Band 2 lesen, da großes Potenzial vorhanden ist und ich hoffe, dass dieses in Band 2 zur Geltung kommt. Sollte dieser Band nicht noch mehr rausholen können, wäre das für mich das Signal, die Reihe damit zu beenden. Das fände ich sehr schade! Band 2: Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast erscheint am 14. Juli 2019 Band 3: Das Gedächtnis von Babel erscheint am 11. November 2019 Band 4: Der Titel ist noch nicht bekannt, erscheint aber im Frühjahr 2020 Interessierte können sich auch ein Interview mit der Autorin durchlesen: https://www.diespiegelreisende.de/news/
So begeistert! Ophelia wird mit Thorn verlobt und muss daher ihre Heimat-Arche und ihre Familie zurücklassen, um ihn auf seine Arche sehr weit weg zu folgen. Doch diese unterscheidet sich gewaltig von ihrer und bald muss Ophelia, das nicht alles so ist wie es scheint. Meine Meinung: Das Cover ist wunderhübsch und macht sich super im Regal. Die Charaktere sind außergewöhnlich, teilweise verschroben und sehr weit weg von perfekt. Besonders Ophelia entspricht so gar nicht der typischen Heldin. Sie ist eher klein, tollpatschig und ruhig. Auch Thorn ist nicht der heiße Unbekannte, sondern eher ein bisschen steif und ungelenk. Aber genau das macht dieses Buch so besonders und faszinierend. Von diesen Charakteren kann man einfach nicht genug bekommen. Auch die Nebenfiguren sind interessant, vielschichtig und andersartig. Auch die Thematik des Buches ist neuartig und besonders. Die ganze Welt ist sehr liebevoll gestaltet und zieht einen in den Bann. Auch die Spannung ist die ganze Zeit vorhanden und es gibt die ein oder andere Überraschung. Auch sehr positiv fand ich, dass hier nicht der Fokus auf einer Romanze liegt, sondern es um sehr viel mehr geht. Es geht um Familie, Vertrauen, Neues und auch Abenteuer. Auch wenn der Titel vielleicht auf etwas anderes hindeuten lässt. Christelle Dabos schreibt super flüssig, bedeutsam und bildgewaltig. Sie beschwört fantastische Bilder vor den Augen der Leser hervor. Man will gar nicht mehr aufhören zu lesen. Den ersten Band habe ich in einem Tag gelesen, da ich einfach nicht mehr aufhören konnte zu lesen... Fazit: Ein wunderbaren fantastisches Buch, das einen in eine unglaublich detailreiche Welt entführt. Ich kann es gar nicht mehr abwarten Teil 2 in die Finger zu bekommen und durchzulesen. Für alle Altersklassen, die gerne in fremde Welten hinabtauchen und sich bezaubern lassen wollen!

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