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Sturmwächter
Catherine Doyle

Sturmwächter

Jugendbücher
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SUMMARY
Ein magischer Sommer auf der Insel, die niemals vergisst. Die irische Insel Arranmore ist durchdrungen von Magie. Als der 11-jährige Fionn Boyle zusammen mit seiner Schwester Tara dort den Sommer bei seinem Großvater verbringt, erfährt er, dass er, genau wie seine Vorfahren, ein Sturmwächter ist. Er lernt, Magie in der Flamme einer Kerze einzufangen und so in die Vergangenheit zu reisen. Als sich ein heftiger Sturm zusammenbraut, gilt es die Inselbewohner vor der dunklen Macht jener Zauberin schützen, die in den Tiefen Arranmores schläft. Wird Fionn dieser Herausforderung gewachsen sein? „Sturmwächter“ von Catherine Doyle garantiert Hochspannung: mit einem stürmischen Inselsetting, atmosphärisch erzählt und von atemberaubender Magie.
AUTHOR BIO
No Bio Available

BOOK DETAILS

EDITION
21.01.2019
TYPE
Hardcover
ISBN
9783789109522
LANGUAGE
German
PAGES
357
KEYWORDS
Meer, Geheimnisse, Magie, Abenteuer, Sommer, Ferien, Helden/Heldinnen, Spannung, Familie, Phantastisches, Mut, Zeitreise
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REVIEWS
Reviewed by feliz, kerstin.loves.boo... and 3 others
feliz
kerstinbüchner
nonostar
johenni
hoernchensbuechernest
Das Cover wirkt ein wenig düster und mysteriös, was aber perfekt zu der Stimmung des Buches passt. Zudem sticht es durch seine Gestaltung aus der Masse der Jugendbüchern heraus. Auch die Story gefällt mir nach anfänglicher Skepsis sehr gut: Der 11-jährige Fionn Boyle fährt für den Sommer zu seinem Großvater auf die Insel Arranmore, weil seine Mutter immer wieder mit psychischen Problemen zu kämpfen hat. Doch der Junge fühlt sich aufgrund seiner Angst vor dem Meer auf der Insel so gar nicht wohl. Aus diesem Grund nehmen seine Schwester Tara und deren Freund ihn auch nicht mit auf die Suche nach einer Meereshöhle, die angeblich Wünsche erfüllt. Erst als Fionn erkennt, dass auf der Insel magische Kräft herrschen und er Teil dieser Magie ist, schafft er es seine Ängste zu überwinden. Mir fiel es zu Beginn sehr schwer in die Geschichte zu finden, vielleicht auch weil ich nicht so richtig wusste, worauf das ganze hinauslaufen würde. Aber nachdem ich diese Punkt erst einmal überwunden hatte, hat mich das Buch nicht mehr losgelassen und es hat mich mehr gefesselt, als ich geglaubt hätte. Die Idee, dass Arranmore sozusagen die Grabstätte der dunklen Zauberin Morrigan ist und sich aus diesem Grund dort magische Dinge ereignen, ist wunderbar und erstaunlich glaubwürdig. Es erklärt die Magie und schafft die Notwendigkeit eines Sturmwächters, der dafür sorgt, dass die Magie nutzbar ist. All diese Ideen sind wunderbar geschildert und man taucht mit jeder Zeitreise tiefer in die Geschichte der Insel und die Geschichte der Familie Boyle ein. Auch die Charaktere machen die Geschichte zu etwas Besonderem. Fionn wird auf der Insel durch seine Angst vor dem Meer zu einer Art Außenseiter, weil ihn weder seine Schwester Tara noch deren Freund Bartley Beasley wollen ihn bei ihren Abenteuer dabei haben und auch Bartleys Schwester Shelby ist da keine Hilfe. So bleibt er bei seinem Großvater und dieser führt ihn nach und nach in die Geheimnisse der Insel ein. Die Entwicklung einer Beziehung zwischen den beiden war schön zu beobachten. besonders weil es dazu führt, dass Fionn so langsam seine Angst überwinden kann und schließlich sogar zum Lebensretter wird. Was mich allerdings gestört hat, war dass Fionn nicht gehandelt und reagiert hat, wie ein Elfjähriger das tun würde. Ich hätte es besser und glaubwürdiger gefunden, wenn er ein oder besser noch zwei Jahre älter gewesen wäre. Auch weil er mit vielen menschlichen Problemen konfrontiert wird, mit denen ein Elfjähriger noch nicht umgehen sollte. Abschließend kann ich sagen, dass das Buch durch seinen angenehmen Schreibstil, durch die fantastische Welt, die geschaffen wird und durch die wunderbar gestalteten Charaktere es geschafft hat, mich zu fesseln und sogar zu berühren, auch wenn ich das zu Beginn nicht unbedingt gedacht hätte.
Wow
kerstin.loves.books
Fionn ist ein 11-jähriger Junge, der zusammen mit seiner Schwester Tara auf der Heimatinsel seiner Mutter (Arranmore) bei seinem Opa verbringen soll, da seine Mutter krank ist. Seine Schwester war schon im letzten Sommer dort und hat auch schon einige Bekanntschaften geschlossen. Schon kurz nach der Ankunft merkt Fionn, dass auf der Insel merkwürdige Dinge geschehen. Als wenn das nicht schon merkwürdig genug ist, schließt sich sein Großvater der Merkwürdigkeit an. Dieser stellt Kerzen her, die zum einen komische Namen haben und zum anderen im ganzen Haus verteilt sind. Als Fionn eine der Kerzen zum Brennen bringt, erkennt er die magische Wirkung dieser Kerzen. Von nun an ist Fionns Interesse geweckt und er will alles wissen – vom Sturmwächter bis zur bösen Zauberin. Das Cover wirkt sehr düster, aber auch zugleich geheimnisvoll. Ich mag die verwendeten Farben, die auf jeden Fall meine Neugier geweckt haben. Das Cover zeigt eine der Schlüsselszenen und macht es somit umso schöner. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und auch der Schreibstil selber ist gut und einfach gehalten, sodass die jüngeren Leser hier einen guten Lesefluss haben. Die Schriftgröße ist auch etwas größer, wodurch die jüngeren Leser es einfacher haben. Für die älteren Leser würde sich das Buch auf gut die Hälfte reduzieren, wenn es in der üblichen Schriftgröße geschrieben wäre. Ich finde auch die humorvollen Szenen sehr schön ausgearbeitet. Eigentlich soll das Fantasy-Buch eher für eine jüngere Zielgruppe sein, dennoch finde ich es auch empfehlenswert für eine ältere Zielgruppe. Ich fand es leider ein wenig enttäuschend, dass im Prinzip schon von Anfang an klar ist, was passieren wird. Mir hat ein wenig der Überraschungsmoment gefehlt. Auch der Aufbau der Geschichte lässt schon ahnen, dass es eine Fortsetzung geben wird, was ich auch nicht schlimm finde. Aber im Grunde ist nicht wirklich viel im ersten Band passiert. Ich fand die Geschichte rund um Fionn und seine Familie sehr interessant, da hier auch eine irische Legende verarbeitet wird. Vor allem gefällt mir auch, dass Fionn eher eine Art Außenseiter in der Familie ist, der etwas aus der Reihe tanzt. Besonders gut haben mir die Neckereien der beiden Geschwister gefallen. Bei denen musste ich echt schmunzeln. Auch gut hat mir die Insel mit ihrer magischen Atmosphäre gefallen. Da ich schon mal in Irland war, konnte ich mir einiges auch sehr gut vorstellen. Ich fand, dass das Buch ein guter Serienauftakt ist – auch wenn ich das Ende schon relativ schnell absehen konnte. Aber es ist immer noch ein Kinder-/Jugendbuch. Daher werde ich auch mit Sicherheit den zweiten Teil lesen.
1 Wow
Schon das Cover finde ich sehr schön. Es ist toll gestaltet, so dass es Kinder und Jugendliche anspricht, aber auch nicht zu kindisch, so dass es auch älteren Lesern gefallen kann. Es verspricht einen spannenden Roman, mit allerlei Abenteuern und rauschender See und jeder Menge Magie. Auch die Gestaltung der Seiten fand ich gelungen, jedes Kapitel hat zu Anfang immer eine kleine Zeichnung sowie einen einprägsamen Titel. Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Catherine Doyle hat einen sehr bildlichen, flüssigen Schreibstil, der es einem einfach macht, sich die Szenen vorzustellen und mitzuverfolgen und der einen direkt mitten in die Geschichte hineinversetzt. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Fionn Boyle dem Hauptcharakter und man erfährt auch viel über seine Gedanken und Gefühle. Diese werden schön beschrieben und ich musste manches Mal schmunzeln. Fionn soll zusammen mit seiner Schwester Tara die Sommerferien bei seinem Großvater auf einer kleinen irischen Insel verbringen. Nicht gerade die schönste Aussicht für den 11-jährigen Jungen, hat er doch Angst vor dem Meer und wäre sowieso viel lieber bei seiner Mutter zu Hause. Doch das geht nicht, denn seine Mutter leidet unter depressionen seit sein Vater vor langer Zeit im Meer ertrunken ist. Niemand weiß, wieso er damals alleine in den Sturm gefahren ist und Fionns Mutter hat es der Insel nie verziehen, dass sie ihr den mann geraubt hat. Schnell fällt Fionn auf, dass auf der Insel merkwürdige Sachen vor sich gehen: die Natur scheint lebendig und verändert sich ständig und auch die Bewohner, allen voran sein Großvater benehemen sich sehr seltsam. Nach und nach erfährt er, dass unter der Insel eine uralte böse Magierin schläft und dass es die Aufgabe des Sturmwächters ist, die Insel vor ihr und ihren Anhängern zu beschützen. Der aktuelle Sturmwächter ist, wie soll es anders sein, sein Großvater und jeder denkt, dass Fionn sein Nachfolger werden wird. Die Handlungen sind sehr lebhaft beschrieben und ich fand es nie langweilig. Das Erzähltempo war recht zügig, aber nicht zu schnell oder sprunghaft, so dass man der Handlung immer ohne Probleme folgen konnte. Die Kapitel waren nicht zu lang, so dass es auch für jüngere Leser einfach aufzuteilen ist. Die Charaktere sind alle sehr autentisch beschrieben und die Dialoge fand ich oft sehr amüsant. Fionn ist einem auf Anhieb sympathisch und ich konnte seine Frustration, wenn er feststellte, dass man ihm mal wieder etwas verschwiegen hat, sehr gut nachvollziehen. Die Rivalitäten zwischen ihm und seiner Schwester sind ebenfalls sehr autentisch beschrieben und lassen die beiden lebendig werden. Taras Freund Bartley Beasly hingegen ist ein furchtbar unsympathischer Charakter, genauso wie der Rest seiner Familie. Die Großmutter ist von Hass zerfressen. Sie fühlt sich übergangen und beledigt und will nun endlich Rache nehmen an der Familie Boyle nehmen, wozu sie ihren Enkel anstachelt und mit negativen Gedanken beeinflusst. Ihm bleibt also gar nichts anderes übrige, als sich so zu verhalten wie er sich verhält. Seine Schwester Shelby hingegen scheint die Vorurteile ihrer Familie nicht zu teilen und ist mir sehr sympathisch. Die Figuren sind nicht zu glatt, sondern werden so beschrieben, wie die Menschen wirklich sind, was ich sehr schön fand. Toll finde ich, dass Catherine Doyle auch ernste Themen in die Abenteuergeschichte mit einbringt, ohne sie jedoch zu schwer zu machen. Da wäre z.B. die Trauer und Depressionen von Fionns Mutter, die den Verlust ihres Mannes nie überwinden konnte. Dann das Älterwerden des Großvaters, der v.a. am Ende des Buches sehr vergesslich und gebrechlich wird. Auch der Hass der Familie Beasley, den sie sich über Jahrzehnte hinweg bewahrt hat ist ein eher ernsteres Thema. All dies zeigt auch, wie wichtig familiärer Zusammenhalt ist. Catherine Doyle hat mit "Der Sturmwächter" eine wunderbare und magische Geschichte geschaffen, die von jedem gelesen werden kann, der bereit ist, sich auf eine magische Insel einzulassen. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen.
Wow
Ich fand das Cover schön und es ist sehr magisch genau wie die Geschichte. Die Farben sind etwas düster gewählt aber trotzdem ist es passend. Der Schreibstil ist für den Leser ab 10 Jahre geeignet und das passt sehr gut, ich mochte auch die detailverliebtheit der Autorin. Die Geschichte ist magisch und voller Abenteuer für den jungen Leser aber auch spannend, liebevoll und mutig. Die Seiten sind liebevoll gestaltet und die Kapitel sind von der Länge her, gut unterteilt. Es geht um den jungen Fionn, der leider nicht mutig ist und das erste Mal auf der Insel, er merkt schnell das da nicht mit rechten Dingen zugeht. Wie es scheint ist auch noch seine Schwester und sein Großvater innvoliert. Er erfährt Dinge die er sich in seinen künsten Träumen nicht ausdenken konnte. Er erlebt das Abenteur seines Lebens...... Fazit: Ich fand das Buch sehr schön und die Moral von der Geschicht???? Schaut selber nach, denn das Buch ist nicht nur was für junge Leser. :) Ich freue mich sehr auf den zweiten Teil wie es weitergeht.
Wow
hoernchensbuechernest
Der 11-jährige Fionn soll gemeinsam mit seiner älteren Schwester Tara die Sommerferien bei seinem Großvater verbringen. Dieser lebt auf der irischen Insel Arranmore. Dort angekommen stellt Fionn schnell fest, dass nicht nur die Insel ein magisches Geheimnis verbirgt, sondern auch sein Großvater etwas vor ihm verheimlicht. Nach und nach kommt die Wahrheit ans Licht und Fionn erfährt, dass sein Großvater ein Sturmwächter ist, der Magie in Kerzenflammen einfängt und damit in die Vergangenheit reisen kann. Schon nach kurzem Lesen war nicht nur Fionn von der Magie der Insel gefangen, auch mich als Leser fesselten die wunderschönen Landschaftsbeschreibungen an die Seiten. Catherine Doyle hat es auf sehr einnehmende Art geschafft, die Magie der irischen Natur dem Leser nahezubringen. Die vielen Wetterphänomene, die weiten Wiesen und das stürmische Meer sorgten bei mir für ein absolutes Kopfkino, dem ich mich nicht mehr entziehen konnte. Da ich selbst schon einmal in Irland gewesen bin, waren die von der Autorin erschaffenen Bilder noch etwas gewaltiger, als vielleicht für jemanden der noch nicht den Charme der irischen Landschaft kennengelernt hat. Wir erleben die Geschichte aus der Sicht des Jungen Fionn, was für mich gleich ein Pluspunkt war, da doch die Masse an Geschichten dieses Genres meistens aus der Sicht eines Mädchens geschrieben ist. Weiterhin sehr positiv fand ich es, dass dieses Abenteuer ganz ohne Liebesgeschichte auskommt. Weniger gut gefallen hat mir, dass Fionn und seine Schwester Tara alles andere als gut miteinander auskommen. Die Fronten zwischen den Beiden haben sich über die Jahre ziemlich verhärtet und so kommt es in diesem Buch zu einigen hässlichen Wortgefechten, die den jeweils anderen sehr verletzen. Natürlich ist mir bewusst, dass Streitereien zwischen Geschwistern ganz normal sind, mir kam die Beziehung der Geschwister jedoch schon sehr hasserfüllt vor. Natürlich hat dies auch einen besonderen Hintergrund, welcher im Laufe der Geschichte immer mehr in den Vordergrund rückt. Dadurch entsteht ein neues Band zwischen den Geschwistern. Dennoch war mir gerade Tara bis zum Ende der Geschichte hin nicht wirklich sympathisch, da sie ihren Bruder oft im Stich lässt. Ein weiterer Charakter, der einfach nur fürchterlich gemein und absolut boshaft ist, ist Taras Freund Bartley. Dieser stachelt Tara immer mehr gegen Fionn auf und behandelt diesen einfach unmöglich. Ganz anders ist da das Verhältnis zwischen Fionn und seinem Großvater. Dieses erwärmte mir das Herz. Es war schön zu sehen, wie zwei so verschiedene Generationen so viel Spaß und Freude miteinander haben. Ich empfand dieses Verhältnis als wirklich sehr besonders. Die Idee mit magischen Kerzen in die Vergangenheit zur reisen gefiel mir sehr. Ebenfalls begeistert hat mich der Gedanke einer Insel voller magischen Höhlen, die Wünsche erfüllen oder Bäume die Fragen beantworten. Auch die Idee einer bösen Zauberin, die jahrelang unter der Erde eingesperrt war und nun langsam an Macht gewinnt, konnte mich überzeugen. Verfeinert wird das Ganze durch ein rätselhaftes Familiengeheimnis, auf dessen Spur sich Fionn begibt. Gab es ab der Mitte der Geschichte Passagen, die mich nicht so recht packen konnten, wird es gegen Ende hin noch mal extrem spannend. Zum Glück endet das Buch nicht mit einem fiesen Cliffhanger, sondern schließt die Geschichte fürs Erste ab. Offen gebliebene Fragen und Fionns große Aufgabe werden sicherlich in Band 2 folgen. Fazit: Autorin Catherine Doyle erschafft vor der magischen Kulisse Irlands eine betörende und vor allen Dingen sehr fantasievolle Geschichte über die Sturmwächter. Das Grundgerüst und die Idee rund um die Magie der Kerzen konnte mich überzeugen. Leider kam ich etwas weniger gut mit dem ein oder anderen Charakter in der Geschichte klar. Auch gab es stellenweise Passagen, die mich nicht so ans Buch fesseln konnten. Von mir gibt es daher 4 von 5 Hörnchen.
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