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Tod am AphroditefelsenTod am Aphroditefelsen
Yanis Kostas

Tod am Aphroditefelsen

Krimi
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SUMMARY
Sommer auf Zypern: Eine gute Zeit, um heimzukehren, denkt Sofia Perikles. Sie ist jung, hübsch und eine erfolgreiche Elitestudentin. In ihrer Heimat jedoch erwartet sie alles andere als die steile Karriere im Innenministerium, die sie sich erhofft hat. Dank eines politischen Scharmützels findet sie sich in einem öden Kaff im griechisch-türkischen Grenzgebiet wieder – als Dorfpolizistin. Schon glaubt Sofia, sich arrangieren zu müssen mit einem eher gemächlichen Leben rund um die Dorfkneipe und mit den eigenartigen Bewohnern des Ortes, deren befremdlichster ausgerechnet ihr knorriger Chef ist, der auf keinen Fall beim Rakí-Trinken gestört werden will. Doch da geschieht ein Mord, und Sofia ist auf einmal mittendrin in den Ermittlungen, ohne jemals zuvor als Polizistin gearbeitet zu haben. Eine Aufgabe, die die Tochter aus gutem Hause in tödliche Gefahr bringt.
AUTHOR BIO
Yanis Kostas wurde 1982 in Berlin geboren. Seine Mutter ist Deutsche, sein Vater griechischer Zypriot. Er arbeitet als Reporter und Journalist und berichtet aus ganz Europa über politische und gesellschaftliche Ereignisse. Unter anderem Namen hat er bereits einige sehr erfolgreiche Frankreich-Krimis veröffentlicht.

BOOK DETAILS

PUBLISHER
EDITION
07.01.2019
TYPE
eBook
ISBN
9783455004304
LANGUAGE
German
PAGES
288
KEYWORDS
nikos milonas, Mord, Zypern, Kostas Yanis, Nikosia, Oetker Alexander, Limassol, Mittelmeer, kretische feindschaft, Michalis Charisteas
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REVIEWS
Reviewed by mabuerele and histeriker
mabuerele
histeriker
„...Diese Menschen hier waren zwar Schlitzohren, für die das Leben leicht war und die die Gesetze noch leichter nahmen. Aber sie waren immer fair zueinander...“ Die 27jährige Sofia, Tochter eines Diplomaten, geht nach dem Studium und einem bequemen Leben in London zurück nach Zypern. Sie hat sich um eine Stelle beim Innenministerium beworben, um bei der Neuorganisierung des Polizeiwesens zu helfen. Dort aber haben mittlerweile Wahlen stattgefunden. Der neuen Regierung hat Sofia zu verdanken, dass sie als Dorfpolizistin in Kato Koutrafas, einem winzigen Dorf, landet. Der Autor hat einen fesselnden Kriminalroman geschrieben. Die Geschichte lässt sich gut lesen. Der Schriftstil ist abwechslungsreich. Die kreierten Protagonisten werden ausreichend charakterisiert. Sofia glaubt anfangs noch, ihr berufliches Schicksal beeinflussen zu können. Der neue Innenminister aber ist ein Intimfeind ihres Vaters und das lässt er sie spüren. Zwar fällt Sofia aus allen Wolken, als sie sieht, was sie am Einsatzort erwartet, doch selbstbewusst geht sie ihren Weg. Chief Inspector Kostas Karamanlis hält von Arbeiten nichts. Er ernährt sich häufig von Alkohol und spielt mit den Einheimischen. Später in der Geschichte erfahre ich, was ihn aus der Spur geworfen hat. Im Ort trifft Sofia Georgia Gladstone. Die alte Dame war mit einem Engländer verheiratet und ist in die Heimat zurückgekehrt. Bei ihr klingt das so: „...Heimat ist wichtig, wenn man nichts mehr hat und sich sehr allein fühlt, mein Kind, du wirst es eines Tages noch merken...“ Als Sofia nach einem Besuch in ihrem Heimatort am Aphroditefelsen vorbei kommt, werden gerade zwei Tote aus einem verunglückten Auto geborgen. Sofia glaubt nicht an einen Unfall und stürzt sich in die Ermittlungen. Sie ahnt nicht, dass sie ich dabei selbst in Gefahr bringt. Das Buch ist nicht nur ein Krimi. Es vermittelt ebenfalls Informationen über die Geschichte des Lande und über die politische Situation auf Zypern. Das ist notwendig, denn als sich die Ermittlungen auch auf den türkischen Teil der Insel erstrecken, wird es schwierig. Außerdem entscheidet die Sympathie oder Antipathie mit der neuen Regierung über politische Karrieren. Das gilt nicht nur für Sofia. Gleichzeitig gibt es zu Beginn jedes Kapitels in kursiv gedruckte Informationen zu den Orten des Landes, in denen Sofia gerade zu tun hat. Mit dem Eingangszitat charakterisiert Sofia ihre Landsleute. Ab und an durchzieht ein feiner Humor die Geschichte, wie das folgende Zitat zeigt: „...In Zypern wäre niemand auf die Idee gekommen, dass Beamte im Dienst nichts trinken dürfen, wie Sofia es in deutschen Krimis immer gesehen hatte...“ Gekonnt versteht es der Autor, die Entwicklung seiner Protagonisten im Laufe der Handlung darzustellen. Aus einer eher unbedarften Diplomatentochter wird eine Polizistin und ein meist besoffener Inspector erweist sich als mehr als loyal. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich freue mich auf weitere Fälle.
3 Wows
Ich fand die Idee des Buches vor allem wegen des Ortes interessant. Ich finde es sehr spannend wenn man neben der Geschichte auch noch etwas über das Land und die Leute erfährt. In diesem Falle wurde ich von dem Buch nicht enttäuscht. Die Informationen werden manchmal als Fakten am Anfang eines Abschnittes dargelegt, aber auch in der Geschichte selber integriert. Man erfährt viel über die Orte, das Essen und die Gewohnheiten der Menschen. Für mich war vor allem die Beschreibung der Wege und Straßen interessant, davon hatte ich mur wenig Ahnung und das Buch hat mich dazu inspiriert sich mit der Geografie etwas mehr auseinanderzusetzten. Die Charaktere sind gut gezeichnet, jede Person hat ihre Eigenheiten, die es einem erleichtern sich zurecht zu finden. Sie verändern sich teilweise während des Buches, was vor allem auf Sofia zutrifft und mich mit dem zunehmenden Fortschritt der Geschichte davon überzeugt hat, dass diese Reihe Potenzial hat. Die Geschichte plätscherte am Anfang nur so vor sich hin und man fragte sich, wann es etwas spannender wird. Der Autor hat ganz gut die Kurve gekriegt und die Entwicklung auch gut eingefädelt, dass es nicht künstlich wirkte. Die Entwicklung des Falles ist zusammen mit Entwicklung Sofias verbunden, was es einem erleichtert, mitzukommen. Das Ende war spannend, auch wenn ich es am Ende etwas "zu viel auf einmal" fand. Da hätte ich mir gewünscht, dass es mehr auf das Buch verteilt ist, als auf die letzten 40 Seiten. Die Reihe hat Potenzial und kann das Buch empfehlen!
1 Wow

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