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Hello everybody,

ich bin Karin, die hier schreibt. Schön, dass ihr der Einladung zur Gruppe gefolgt seid. Ich freue mich sehr auf einen inspirierenden Austauch mit euch.

Eigentlich wollte ich zum Auftakt der Gruppe erzählen von einem Buch, das mich poEtisiert hat. Aber Nikola hat den Blick auf Bücher gelenkt, die sie poLitisiert haben. Schaut mal im Post untendrunter. Nikola erzählt von einer Reihe von Kinder- und Jugendbüchern, die sie geprägt haben.

Ich habe mich auch mal zurückerinnert. Mein erster poLitisierender Kontakt mit Büchern waren die Schulfibeln meiner beiden älteren Brüder. Für mich erschloss sich nicht, warum sie ein Buch hatten und ich nicht. Und ganz im Ernst: Ich fand das ungerecht und meine bis heute andauernde Überzeugung, das jede und jeder möglichst barrierelos Zugang zu Büchern haben sollte, rührt daher.

Erzählt doch mal, gibt es bei euch auch solche Geschichten? - (Und hat jemand, mit besserem Englisch als ich, Lust ein bisschen hier zu übersetzen?)

Habt einen schönen Tag. ❤️
3 Wows
15 November, 2017 at 15:23
Volker Oppmann
+Die letzten Kinder von Schewenborn und +Die Wolke von Gudrun Pausewang sind die prägendsten Erinnerungen – auch wenn die die beiden Bücher als Kind nachhaltig traumatisiert hatten. Ich hatte danach jahrelang Angst und konnte schlecht einschlafen.

Wirklich politisiert hat mich die Lektüre (weder diese noch andere) während meiner Schulzeit (1983 – 1994) allerdings nicht – eher im Gegenteil: vielm...
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15 November, 2017 at 19:43
Nikola Richter
Huch, so schnell wird aus poEtisiert poLitisiert ;), ... und interessant, wie solche politisch gefärbte Jugendlektüre dich sogar eher genervt hat, Volker. Bei mir wirklich das genaue Gegenteil. Aber ich habe auch Comics gelesen, eher Lucky Luke, Tim & Struppi, Asterix & Obelix, und so eine japanische Heldin, deren Namen ich nicht mehr weiß. Und natürlich die Fantasy-Phase (Holbein etc). Aber nachh...
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15 November, 2017 at 21:59
variemaa
Naja, Asterix und Obelix ist durchaus politisierend, immerhin geht es um das Aufbegehren der unterdrückten Minderheit.
16 November, 2017 at 7:53
Volker Oppmann
Nikola Die Lektüre hat mich überhaupt nicht genervt, sondern die Lehrer sowie "spezielle Elemente" im sozialen Umfeld meiner Familie mit ihrer permanenten Forderung nach einer politischen Haltung ;)
16 November, 2017 at 8:00
Volker Oppmann
Die ganzen belgischen Comics habe ich auch geliebt – besonders Tim & Struppi, auch wenn (oder gerade weil?) wir damals so schlecht an diese Comics herankamen. Aterix & Obelix, Lucky Luke, Clever & Smart & Co. gab's im Übermaß, aber Tim & Struppi waren echt selten, dabei inhaltlich ungleich spannender.

Ganz groß fand ich auch Gin & Fizz (später geändert in Harry & Platte) ...
16 November, 2017 at 10:12
variemaa
Ich kenne die ja vor allem, weil meine Eltern sie schon hatten^^ Uralte Asterix & Obelix, Isnogud und Lucky Luke. Aber auch lustige Taschenbücher (immer noch die besten Alliterationen, empfehle ich jedem Studenten, wenn er mal sehen will, wie das übertrieben aussieht). Mein Mann steht auf Fantasio und Spirou, die durchaus auch politischen Charakter haben, aber das kommt ja aus der gleichen Schiene...
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16 November, 2017 at 11:07
Volker Oppmann
Na klar – wie konnte ich nur Fantasio und Spirou vergesse ?! Oder den gutan, alten Isnogud, der immer so gerne Kalif an Stelle des Kalifen werden wollte ;)

Und danke für den Tipp zu Riad Sattouf !!
16 November, 2017 at 20:02
Karin Sakowski
Diese persönlichen Leseerinnerungen machen sehr deutlich, welche Macht diese frühen Leseerlebnisse haben und wie verschieden die Wirkung einer Geschichte sein kann. Puh. Ich bin sehr beeindruckt und auch ein bisschen erschüttert über die traumatische Erfahrung von dir, Volker. - Aber ich fragen würde, welches Buch ihr einem Kind heute schenken würdet, das in dem Alter ist wie ihr damals - was würd...
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16 November, 2017 at 20:03
Karin Sakowski
- ich spendier noch ein "wenn" für die Stelle, an der es fehlt. ;)
16 November, 2017 at 20:41
Volker Oppmann
Hm ... schwer zu sagen, insbesondere da ich als Vater zweier Töchter eher nach Büchern mit starken weiblichen Protagonisten Ausschau halte, die als positive Identifikationsfiguren taugen – es ist ja wirklich unglaublich, wie verseucht der ganze Buchmarkt mit diesem ganzen Prinzessinnen- und Pseudo-Model-Quatsch verseucht ist. Und auch sonst stehen Mädchen meistens im Schatten und müssen irgendwie ...
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16 November, 2017 at 20:44
Karin Sakowski
In welchem Lesealter sind die beiden denn?
16 November, 2017 at 20:48
Volker Oppmann
6 und 8, vertragen aber auch gut Stoff für ältere ;)
18 November, 2017 at 10:16
Karin Sakowski
Kennt ihr die Gespensterpark-Reihe von Marliese Arold? Bei uns gelang mit dem Band+Willkommen im Gespensterpark, der als Geschenk ins Haus kam, die wirkliche Begeisterung am Selbstlesen zu wecken. Dann waren da die Sams-Bücher von Paul Maar, z. B. +Am Samstag kam das Sams zurück, aus denen im Schülerladen nach dem Mittagessen vorgelesen wurde und zu Hause dann so für sich. Ich erinnere mich an de...
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18 November, 2017 at 19:05
Karin Sakowski
variemaa, ich sage auch danke für den Tipp mit Riad Sattouf.
20 November, 2017 at 18:21
variemaa
Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch ist wirklich wunderschön. Noch bedeutender war für mich als Kind Momo, weil wir das gemeinsam gelesen habe und ich wahnsinnig gefreut habe, auch vorlesen zu dürfen. Ronja Räubertochter habe ich auch gelesen und Lotta aus der Krachmacherstraße, aber für war ich eigentlich schon zu alt. Das Sams habe ich gelesen, aber schöner fand ich +Lippels Traum. E...
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02 December, 2017 at 21:08
Karin Sakowski
Volker, hast du Stoff unter den Büchern finden können, von denen ich erzählte?
02 December, 2017 at 21:11
Karin Sakowski
Einige der Bücher, die für uns mit Bildern und Gefühlen aus dem Zusammenleben mit Kindern oder aus der eigenen Kindheit verbunden sind, sind in den Achtzigern entstanden. Heute strandete ich in einem Gespräch wieder literarisch in dieser Zeit. Eigentlich ging es (in dem Gespräch mit meiner jungen Tochter) um Gedichte von Charles Bukowski, und ich schrieb ihm in dem Gespräch eine Zeile zu, die mir ...
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04 December, 2017 at 11:27
monka
Ronja Räubertochter ist großartig und empfehlen kann ich "Das Buch von Josie" von Sjoerd Kuyper, "Der goldene Kompass" und weitere von Philip Pullman (vielleicht noch etwas früh, aber wunderbare Fantasiebücher), wenn es Comics/Mangas sein dürfen Sailor Moon. An "Die Wolke" kann ich mich auch noch gut erinnern und auf einem Büchereiflohmarkt entdeckte ich "die Magermilchbande" von Frank Baer. Was M...
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16 January, 2018 at 20:50
Karin Sakowski
monka , danke für das Teilen deiner Leseerinnerungen. Das mit der starken weiblichen Protagonisten macht mich auch noch einmal nachdenklich. Kennt ihr von Chimamanda Ngozi Adichi den TED-Talk "The danger of a single story"? Adichi erzählt davon, wie prägend für die Entwicklung ihrer eigenen Identität die erzählten Rollen- und Gesellschaftsbilder waren für sie als Child of Africa. Sie erzählt dav...
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12 June, 2018 at 16:46
susan kon
Ein Buch, an das ich zwar keine Erinnerung habe, aber von dessen Autor ich vor langer Zeit etwas gelesen habe und von dem sogar ein Buch noch im Regal stehen habe:
Peter Härtling: Sofie macht Geschichten
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