Nicht jedes Kind hat eine Oma oder einen Opa. Meine Kinder haben zwar Großeltern, aber die sind durch die Entfernung von mehreren hundert Kilometern so weit weg, dass die Kinder kaum Bezug zu ihren Großeltern haben.

Eigentlich geht in Oma für Fridolina um den Umgang mit dem Tod.
Eigentlich ist diese Thema nicht gerade das, was man in einem Kinderbuch erwartet.
Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass meine Kinder kaum Bezug zu dem Thema haben.

Aber es kam anders. Fridolina geht zum Kindergarten. Morgen ist Oma-Tag, alle Kinder sollen ihre Oma mitbringen, doch Fridolinas Oma ist tot. Henry, ihr Freund hat gleich mehrer Omas und bietet Fridolina an, sich eine auszuleihen.

Was das Buch gut vermittelt:
- wie unterschiedlich Omas sein können.
- den Umgang mit Tod oder weit entfernten Verwandten

Was meinen Kindern gar nicht gefiel:
Warum geht es nur um Omas? Spielen Opas keine Rolle?

Die Rollenbilder in diesem Buch sind sehr klassisch. Für mich als Elternteil einer Regenbogen-Patchworkfamilie zu klassisch. Das Buch ist nett, berührt und löst die Spannung sehr gut auf (daher 4 Sterne), aber abgesehen von Henry und Fridolinas kleinen Bruder (der nur in 1-2 Sätzen erwähnt wird) gibt es nur Frauen und leider sehr viele Klischees (abgesehen von der Oma, die Pilotin sind die meisten Omas Fans von Backen, Putzen, Rosa...)
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Eine Oma für Fridolina
Eine Oma für Fridolina
Anna Lott
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