In meinem Bücherregal steh ein Buch, dass es nicht mal mehr in Antiquariaten gibt, ein österreichisches Kochbuch aus dem 19. Jahrhundert. Ein Erbstück von meiner Großmutter. Es ist erstaunlich, wie sehr sich Sprache in etwas mehr als hundert Jahren verändert...

...und, wie viele Gerichte scheinbar nut reichlich Salz, Pfeffer und Fett als gewürze brauchen.

Ich kann mich erinnern, dass ich dieses Buch oft bei meiner Großmutter las. Unter dem Küchentisch sitzend, mit einer Taschenlampe und einer selbst gemachten Limonade mit Strohhalm. Und gestern habe ich mitten im Buch, auf Seite 353 ein getrocknetes, zerbröseltes vierblättriges Kleeblatt gefunden.
8 Wows
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Volker Oppmann
13 November, 2018 at 7:43
Aber hallo!
NiNa (Nina Jaros)
13 November, 2018 at 7:56
Ein paar Rezepte davon habe ich sogar nachgekocht :) (Viel Fett, kaum Gewürze)
Volker Oppmann
13 November, 2018 at 8:19
Hört sich ganz nach MEINER Oma an 😂
NiNa (Nina Jaros)
13 November, 2018 at 8:23
"A bisserl Fett muss sein, sonst schmeckt es nach nix" .... a bisserl ist etwa 2 Pfund Butter 👌
KS
17 November, 2018 at 10:06
Ich liebe deine Oma. 😄 Welches Gericht (um mal dieses schöne alte Wort zu benutzen) stand denn auf der Seite, auf der das Kleeblatt bröselte?

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