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2018 sank der Anteil verkaufter Bücher; der Buchhandel hat trotzdem in etwa gleich viel eingenommen wie im Vorjahr: http://www.spiegel.de/kultur/literatur/handel-buecher-sind-teurer-geworden-und-werden-weniger-gekauft-a-1247464.html
5 Wows
11 January, at 10:55
Volker Oppmann
Kennst Du die Buchkäufer-Studie, die der Börsenverein Anfang letzten Jahres vorgestellt hatte?
http://www.boersenverein.de/sixcms/media.php/976/Buchk%C3%A4ufer_quo_vadis_Bericht_Juni_2018_Kernergebnisse.pdf
11 January, at 10:57
Volker Oppmann
Kernaussage: Der Buchhandel hat in den vergangenen 10 Jahren über 6 Millionen Buchkäufer verloren, vor allem in den jüngeren Segmenten zwischen Anfang 20 und Mitte 40.
11 January, at 10:59
Volker Oppmann
Das wurde zwar durch höhere Buchpreise und höhere Buchkäufe in den älteren Käuferschichten kompensiert, aber unter der Oberfläche bahnt sich da gerade eine dramatische Verschiebung an.

Außerdem kann bis heute niemand genau beziffern, wie viele Leser*innen in Richtung Selfpublishing abwandern ...
11 January, at 11:02
Volker Oppmann
Sprich: da tut sich gerade unter dem Radar einiges, was unsere Branche überhaupt nicht auf dem Schirm hat – geschweige denn, dass man an Maßnahmen für die Zukunft bauen würde 😞
11 January, at 11:19
Holger Fass
Danke für den Link.
11 January, at 11:19
Holger Fass
Wie könnten denn Maßnahmen für die Zukunft aussehen?
11 January, at 13:42
Volker Oppmann
Im Grunde ein wenig das, was wir hier auf kleiner Flamme mit mojoreads versuchen. Eine gemeinsame Plattform, die unterschiedliche Akteure vernetzt, Bücher im Netz "anschlussfähig" macht und v.a. an etwas anderem als reinem Gewinnstreben angetrieben wird. Plakativ gesagt: Die Wertschöpfungskette durch ein Wertschöpfungsnetzwerk zu ersetzen und die Wertschöpfung im System an die einzelnen Akteure...
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11 January, at 13:44
Volker Oppmann
Und wir müssen uns neben massiver Lobbyarbeit für Leseförderung die Zielgruppe zwischen 20 und 44 zurückholen bzw. sie neu erobern. Das heißt aber auch, dass Literatur im Netz stattfinden muss – auch wenn am Ende des Tages dann eine Printausgabe auf dem Nachtisch (oder dem Sofa) liegt.
11 January, at 13:46
Volker Oppmann
Vor allem muss man das Kernbedürfnis von Lesern verstehen – und das ist nicht, Bücher zu kaufen – das ist allenfalls etwas, was man sprichwörtlich in Kauf nimmt, um etwas anderes zu tun, nämlich Bücher zu nutzen!
11 January, at 13:48
Volker Oppmann
Das soll nicht heißen, dass Inhalte nichts mehr kosten dürfen – im Gegenteil –, sondern dass man den Zugang zu und die Nutzung von Inhalten so einfach wie nur möglich machen muss.
11 January, at 13:50
Volker Oppmann
Ich sehe schon: muss mal einen längeren, zusammenhängenden Beitrag zum Thema schreiben 😂
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